Blasenentzündung/Nierenbeckenentzündung übersehen?
Hallo ihr Lieben, ich habe schon mal ein Thema im Trauerbereich verfasst. Nun ist es bald ein halbes Jahr her und ich grübel täglich weiter.
Da sie leider fort ist, würde ich trotzdem gerne ihre Krankengeschichte zusammenfassen und da anknüpfen wollen, wie man hätte vorgehen müssen, wäre sie noch am Leben. Da sie das nicht mehr ist, frage ich danach, ansonsten wäre ich natürlich beim Tierarzt..
Ende Februar wurde sie etwas unruhiger und musste vermehrt raus. Ich war an einem Tag dann mit ihr eine kleine Runde Gassi. Wir saßen auf einer Bank und ich hatte sie so auf dem Arm, sodass ich ihre Vulva sehen konnte und da fiel mir sofort auf, dass dort etwas Eiter rauslief. Sofort gingen die Alarmglocken an. (Sie war kastriert) ich sofort nach Hause gelaufen und meinem Mann das gezeigt. Ich bestand auf einen sofortigen Tierarzttermin.
Ich schilderte den Fall. Es kam kein Eiter mehr raus und die Tierärztin schien mir nicht zu glauben oder nicht ernst zu nehmen. Sie sagte: "Ich sehe da jetzt nichts!" Dabei deutete ich auf ihr Fell an der Rute, die Stelle war noch verklebt.
Wie ließen ein Ultraschall machen. Sie konnte aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen die Niere uns Blase nicht sehen und versteifte sich nur auf die Leber, die vergrößert war.
Sie meinte am Ende beiläufig, dass es eine Infektion sein kann. Auf dem Zettel stand sogar Vaginitis - obwohl ja nix in die Richtung getestet darauf. Ich wollte noch ein Bluttest machen. Leberwerte erhöht, Nierenwerte da noch normal. Entzündungswerte normal. (Aber eine eventuelle Blasenentzündung hätte man im Blut nicht unbedingt sehen können,zumal Cushing gut maskieren kann)
Sie schlug keinen Urintest vor und ich -Tomaten auf den Augen - habe nicht daran gedacht!!
Daher vermute ich, dass drei Wochen später das System kippte und zu einer Nierenbeckenentzündung wurde und Leber und Nieren daraufhin versagten. Es ging alles viel zu schnell und ich ich war einfach bei den falschen Tierärzten und habe dann nach diesem Termin den Fehler begannen und bin so nach Hause.. und es kam kein Eiter mehr - was aber ja keine wundersame Heilung hieß.
Sie wurde etwas müder aber lief große Runden mit, sie war aktiv. Sie stand viel und sie lag öfter mit dem Popo auf dem kalten Boden, weil er runterrutschte.. nach drei Wochen stellte sie das Essen ein und übergab sich. Ich war sofort in der Klinik. Es wurde gesagt, Organversagen, da kann man nichts mehr tun. Sie bekam Spritzen. Und dann wieder Zuhause kam es mir, was ist mit dem Urin. Wieso will niemand ihren Urin sehen? Ich düste also am nächsten Tag erneut hin mit Urin und gab es ab. Dann zur Tierärztin (wieder eine andere) und sagte das es noch nicht getestet wurde bisher. Da ließ ich mich leider beeinflussen. Wozu noch ihren Urin untersuchen? Es würde ja nix bringen. Das wars. Ich werde nie erfahren, ob sie eine Entzündung hatte. Ich verstehe nicht, wie man das nicht einfach untersuchen konnte.
An einem anderen Tag verzweifelt wieder hin. Auf mein Bitten gab es zu den Spritzen Antibiotika. Am nächsten Tag fing sie an zu essen! 2urde munterer
!Lief rum und man merkte wie ea anschlug. Doch sie kotzte es wieder aus.. Ich zu einer anderen Klinik und keine Ahnung, aber wir haben sie eingeschläfert. Es ging nur ums Blutbild. Er hat sie gar nicht untersucht.. ich weiß nicht, wo mein Kopf war.. ich wollte natürlich nicht, dass sie leidet aber mir war bis dahin ja keine Diagnose dafür bekannt und es wurde ja auch nicht therapiert. Er sagte noch sie steht aber gut dafür hier. Und das Blutbilder nicht immer zu ernst genommen werden sollten und dennoch kam es dann daraufhinaus, dass man sie gehen lässt.
Es tut mir so wahnsinnig leid. Sie stand da und wollte wieder zur Tür. Sie lief eine Woche vorher noch ganz normal unsere zwei Stunden mit. Die letzten vier Tage war ich immer bei ihr und doch habe ich im Feburar nicht reagiert.
Zur Vorgeschichte: ca. 17 Jahre alt. Kleiner Terrierpinschermix. Krankheit nur Cushing bekannt seit 2023. Sie bekam Vetoryl. Nur 5mg. Im November 2025 vertug sie es nicht mehr gut. Ein hin und her und die Tablette wurde abgesetzt (was definitiv nicht gut war). Ja und Februar 2026 fing alles mit dem Tag an, wo ich Eiter sah. Weitere Krankheiten nicht bekannt. Lange stabil gewesen.
Mit ca. 15 Jahren platze ihre entzündete Gebärmutter und sie hatte eine Sepsis dadurch. Sie hat das mit einer OP überlebt! Oh doch, und Mammatumore wurden auch erfolgreich in der Vergangenheit über Miöchleistenentfernung operiert und da kam nichts mehr nach. Jede Narkose anstandslos vertragen. Organe stabil gewesen, Herz, Lunge kräftig bis zum Schluss. Das Blutbild sah bis auf Leber und Niere sogar erstaunlich gut für ihr Alter aus..
Also wieso habe ich aufgegeben und kam nicht auf eine Entzündung die ihr System zum kippen brachte?