Vielleicht können wir das mit dieser fragwürdigen Lebensmittelqualität an dieser Stelle mal erläutern bzw diskutieren, falls notwendig.
Ich mach mal nen Aufschlag:
Lebensmittelqualität ist aus meiner Sicht in Bezug auf Tierfutter ein Werbebegriff und in vielerlei Hinsicht kompletter Unsinn.
1.
Hundefutter IST schließlich ein Lebensmittel, halt für Hunde... 🐕🦺🐕🐶.
Und der Begriff Lebensmittelqualität ist soweit ich sagen kann nur in einer ISO-Norm definiert und zwar so, dass nichts drin sein darf, was per Gesetz unzulässig ist FÜR DEN JEWEILIGEN Verwendungszweck.
Also hier als Zutat im HUNDEFUTTER!
Kurz und knapp:
Es darf für Lebensmittelqualität in Hundefutter nix drin sein, was futtermittelrechtlich nicht drin sein darf. Deswegen kann man es auf jedes legal produzierte Futter drauf schreiben. Alle zulässigen haben in diesem Sinne Lebensmittelqualität. Deswegen würde ich sie trotzdem nicht unbedingt selbst essen.
2.
Vom Verbraucher wird es allerdings vielfach dahingehend missverstanden, dass Lebensmittelqualität gleichbedeutend ist mit "für den menschlichen Verzehr geeignet".
Könnte mir schon vorstellen, dass das so gewollt ist.
3.
Oder man zieht den Gaul andersherum auf und sagt, dass das Tier nach dem Schlachten angeschaut und für den menschlichen Verzehr freigegeben wurde. Das Tier an sich hat Lebensqualität.
Damit ist auch der Pansen und das Euter und ggf auch Federn zwar nicht für den menschlichen Verzehr geeignet, aber hätten zumindest die Eigenschaft "Lebensmittelqualität", ebenso wie das von mir erwähnte Stichfleisch, dieses halt nur, sofern es im Lebensmittel HUNDEFUTTER verwendet wird, wo es hin gehört bzw wo es komplett legal ist.
Pansen ist durchaus zum menschlichen Verzehr geeignet, den habe ich schon im Supermarkt gesehen.