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Kristina
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Anzahl der Antworten 58
zuletzt 20. Feb.

Alle zwei Wochen Erbrechen und Durchfall

Hallo Zusammen, ich habe nun auch eine Frage, in der Hoffnung mich austauschen zu können oder Tipps zu bekommen. Es geht um unsere Milli eine Rumänin aus der Smeura, die jetzt im Januar 2 Jahre wurde. Wir haben sie mit knapp 4 Monaten bekommen und ihre Verdauung war schon immer schwierig. Inzwischen haben wir aber ein Futter gefunden was sie mag und verträgt. Sie reagiert hoch sensibel auf alles mögliche. Jetzt gibt es schon recht lange Pferd und alles ist top, bis auf die 14 täglichen Probleme. Ein großes Kotprofil ergab, dass sie kerngesund ist. Sie hatte am Anfang sehr mit Giardien zu kämpfen, aber das hat sie schon lange nicht mehr. Sie hat auch sonst nichts. Aber alle 10-14 Tage geht es los. Es fängt damit an, dass sie nicht fressen will, dann bricht sie irgendwann Galle und der Bauch gluckert ohne Unterbrechung. An dem Tag kommt auch kein Haufen, sie trinkt auch nichts. Am zweiten Tag das gleiche. Jetzt kommt Durchfall dazu und gegen Abend trinkt sie etwas. Am dritten Tag wird der Kot wieder fester und gegen Abend kommt der Hunger wieder und alles ist vorbei. Ihr geht es wieder gut und man glaubt nicht was in den letzten drei Tagen war. Dann ist alles wieder gut und exakt nach 10-14 Tagen geht es wieder los. Wir sind ratlos und wissen nicht was wir machen können. Sie verträgt keine Möhrensuppe und kein Huhn. Wir hatten vom Tierarzt VetConcept für den Magen Darm Bereich, teure Pulver für den Darmaufbau, Inuvet Pulver mit Vitapilzen, zig andere Sachen, nichts half. Danach haben wir von uns aus eine Ausschlussdiät gemacht und sind bei Pferd hängengeblieben. Das liebt und verträgt sie. Vor diesem Futter hatte sie alle 2-3 Tage schleimigen, blutigen Kot immer Durchfall, immer Sodbrennen. Das hat sie alles nicht mehr. Sie hat eine tolle Figur, super Fell, keine Entzündungen. Sie hat bei 63 cm 30 Kilo und ist fit. Unsere Tierärztin meinte man könne eine Magen Darmspiegelung machen. Aber wozu. Laut großem Kotprofil hat sie nichts mit dem Darm. Die Bauchspeicheldrüse ist ebenfalls gesund. Jetzt überlegen wir ob sie einfach nervös ist. Sie bellt unglaublich viel im Haus beim kleinsten Geräusch. Sie scheint einen recht großen Anteil Herdenschutzhund zu haben. Sie regt sich auf wenn sie den Postboten hört, wenn auf der Straße laut geredet wird, wenn Menschen an unserem Garten vorbeilaufen, wenn DHL klingelt usw. usw. Habt ihr vielleicht ähnliches schon mal erlebt?
 
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L.🐾
5. Feb. 16:58
Ja sie hatte recht lange Blut im Stuhl. Das war dann eine Darmentzündung mit Magenschleimhautentzündung. Ausgelöst durch Huhn und Möhrensuppe ( die wir ihr gaben als sie immer den Wasserschiss hatte) die Suppe hilft ja eigentlich immer. Nur bei Milli nicht. Die eine Tierärztin verschrieb uns dann Antibiotika über Wochen und es wurde immer schlimmer. Dann haben wir uns eine andere Ärztin gesucht die gemeint hat um Gottes Willen AB sofort absetzen. Jetzt ist der Darm total hinüber. Dann wieder Darmafbaukuren bekommen. Daraufhin haben wir eine Ausschlussdiät angefangen und sind bei Pferd hängengeblieben. Das ist alles was sie verträgt. IBD und PLE passen nicht. Sie hat es ja nur alle 14 Tage für 1-2 Tage ohne dass es ihr schlecht geht. Sie ist wie immer, außer dass sie nichts frisst. Wir haben vorhin nochmal mit unserer Tierärztin gesprochen und wir sollen morgen ein Pulver abholen. Das wird dann getestet und wenn das nichts bringt, muss sie halt zur Spiegelung. 🥺
Das war bei meiner Bekannten auch. Der Hund frass nicht,
Hatte Durchfall, aber er war trotzdem gut drauf und es kam immer wieder in Abständen.....
Bei der Darmspiegelung wurde eine Biopsie der Darmschleimhaut genommen....und dann war die Diagnose IBD.
braucht kein Mensch und kein Hund.....hoffe es ist bei Euch nicht so.
 
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B.
5. Feb. 18:26
Schau dich mal im Internet ob du einen Tierarzt findest welcher sich auf Magen Darm spezialisiert hat und hol dir da ne zweit Meinung. Ich gab beim Haustierarzt wegen Juckreiz auch immer gedacht ich bin in besten Händen bis der Juckreiz immer schlimmer wurde und ich irgendwie dachte mal im internet schauen. Jetzt waren wir von 10 Wochen das erste Mal dort und was er alles gefragt und erklärt hat ich war baff. Dann hat die vitamine in therapeutischen Dosen und eine Antikörper spritze erhalten welche eigentlich 4 Wochen hilft. Was sage ich langsam wird nach 10 Wochen der Juckreiz wieder ein bisschen mehr.
 
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S.W.🌸
6. Feb. 07:21
Hi Kristina kannst du uns bitte schreiben wenn du neue Informationen hast was dein Hund betrifft??
 
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Annett
6. Feb. 13:20
Allergie- / Unverträglichkeitstests über Blut bezüglich Futter funktionieren nicht. Die einzige Möglichkeit wäre eine Ausschlussdiät. Dennoch besteht weiterhin die Möglichkeit einer Erkrankung, weshalb an einer Diagnostik kein Weg vorbei führt.
Genau, da kommt völliger Humbug raus. Ich weiß durch Ausschlussdiät, was Mailo nicht verträgt. Beim Test waren genau solche Dinge angeblich unbedenklich und andere, die er bestens verträgt, gingen angeblich gar nicht. Diese Tests machen nur Sinn, wenn Futtermittel durch Ausschlussdiät nicht die Ursache sind und man nun Umweltallergene im Verdacht hat.
Ich würde tatsächlich eine Ausschlussdiät machen. Ein Hund reagiert nicht auf jedes Futtermittel, was er nicht verträgt, gleich heftig, denn es können auch mehrere sein. Gerade anfangs kann auch zwischendurch mal eine Weile (die 2 Wochen) Ruhe sein und dann geht es wieder los. Das kenne ich von Mailo nur zu gut am Anfang. Durch die Umstellung auf Pferd ist es ja offensichtlich deutlich besser geworden, aber eben immer noch nicht weg. Da würde ich vermuten, dass da immer noch etwas im Futter ist (andere Zutaten oder auch Zusatzstoffe), auf das der Hund auch noch reagiert. Oder geht das Pferd zwar schon deutlich besser, ist aber eben noch immer nicht optimal. Mein Mailo verträgt inzwischen auch kein Pferd mehr, obwohl das ja immer bei Allergien empfohlen wird. Das kann man nur mit einer Ausschlussdiät rausfinden, oder man nimmt ein (hypoallergenes) Futter und hofft, dass es klappt. Genau kennt man dann aber eben den Übeltäter auch nicht, kann aber schon Rückschlüsse ziehen anhand der Zutaten. Auch ein Insektenfutter käme mir da in den Sinn. Das hatten die meisten Hunde ja noch nie und können demzufolge zumindest auf die Insekten noch nicht reagieren. Eine Allergie kann sich nur auf etwas herausgebildet haben, mit dem der Hund schonmal in Berührung gekommen ist. Das weiß man ja leider bei einem Tierschutzhund nicht. Aber Insektenfutter hat er wahrscheinlich eher in Rumänien noch nicht gehabt. Bei uns war der Durchbruch übrigens kaltgepresstes Futter und später dann hypoallergenes kaltgepresstes Futter. Übrigens kann es bei Auslandshunden auch daran liegen, dass das Futter für deren Magen zu hochwertig ist. Da ist weniger (Aldifutter mit wenig Fleischanteil z.B.) manchmal mehr. Der Magen dieser Hunde hatte bisher nur Müll und minderwertiges Zeugs und kommt mit unserem hochwertigen Futter noch nicht klar. Dann würde das eher nicht ein einem bestimmten Futtermittel liegen, sondern der Magen muss langsam daran gewöhnt werden und das kann durchaus lange dauern.
 
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H.
6. Feb. 15:33
Ich würde es mal mit ganz viel Ruhe zuhause versuchen. Vielleicht schlägt ihr der Stress auf den Magen.
 
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Kristina
7. Feb. 11:42
Vielen Dank für eure guten Ideen und Tipps. Wir waren jetzt noch mal bei der Tierärztin und haben einmal von inuvet Vomisan und Enterogast bekommen. Das eine muss sie immer direkt vor dem Essen bekommen und das andere dreimal täglich. Wir gucken uns das jetzt mal die nächsten Tage an und wenn es jetzt nicht besser wird, werden wir in eine Tierklinik fahren und dort einen Termin für eine Magendarmspiegelung ausmachen. Und vorher auf jeden Fall noch mal ein großes Blutbild.

Das beinhaltet unser Futter:
Pferd (58%, davon Pferd (frisch, 50%), Pferd (getrocknet, 8%), Tapioka, Linsen (getrocknet), Kürbis (getrocknet, 4%), Apfel (getrocknet, 4%), Proteinhydrolysat (vegetarisch), Rapsöl.

Der Anteil an Pferd setzt sich wie folgt zusammen: Muskelfleisch 72,5% + Fett 12,5%. Innereien: Herz, Zunge, Leber und Lunge: 15%.

Analytische Bestandteile:

Protein (19,5%)
Fettgehalt (12%)
Feuchte (18%)
Rohfaser (2,5%)
Rohasche (7,4%).

Apfel und Kürbis hat sie vorher schon vertragen. Das haben wir getestet.
Tapioka ist Gluten und Allergiefrei. Wenn was komisch wäre, dann die Linsen. Aber da sie die Probleme in wesentlich stärker hatte ohne Linsen, können die es auch nicht sein. Huhn und Möhren verträgt sie gar nicht. Wild auch nicht. Kartoffeln in Maßen. Wir werden jetzt erst einmal bei dem Futter bleiben, weil sie es mit am Besten verträgt. Sollten bei den ganzen Untersuchungen noch irgendwas rauskommen, müssen wir uns nochmal neu sortieren.
Auf jeden Fall hat sie seitdem keinen Schleim, kein Blut, und keine breiigen Haufen mehr, bis auf das alle zwei Wochen Problem. Und fit ist sie auch. Ich werde euch auf jeden Fall weiter berichten wenn wir Ergebnisse haben, egal von welchen Untersuchungen. Nochmal lieben Dank an euch. 🙏🏼
 
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Anneke
7. Feb. 11:54
Bin gespannt und drücke Euch die Daumen.
Klingt nach einem guten Plan, vor allem, dass Du doch die weiteren Untersuchungen erwägst.
Erstmal kein Futter Wechsel ist auch eine richtige Entscheidung während neue Medikamente getestet werden, denn sonst ist deren Einfluss ja schlecht zu sehen.
Langfristig würde ich jedoch von einem soften Trockenfutter bei einem empfindlichen Hund eher abraten.
 
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Lena
8. Feb. 06:00
Hallo, mein erster Hund Momo hatte auch so einmal die Woche ganz schlimmen Durchfall mit richtigen krämpfen. Irgendwann bekam ich von Ner Bekannten den Tipp, Insektenfutter. Und nach ein paar Wochen war es weg.
Unser Loki hat eine chronische Gastritis, kam durch einen Ultraschall raus. Haben alles möglich ausprobiert. Aber was gut hilft, wir weichen das Futter in heißem Wasser ein und geben etwas Haferflocken dazu. So ist es für ihn besser verträglich.
 
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Kristina
11. Feb. 19:14
Hallo, mein erster Hund Momo hatte auch so einmal die Woche ganz schlimmen Durchfall mit richtigen krämpfen. Irgendwann bekam ich von Ner Bekannten den Tipp, Insektenfutter. Und nach ein paar Wochen war es weg. Unser Loki hat eine chronische Gastritis, kam durch einen Ultraschall raus. Haben alles möglich ausprobiert. Aber was gut hilft, wir weichen das Futter in heißem Wasser ein und geben etwas Haferflocken dazu. So ist es für ihn besser verträglich.
Danke Lena, das ist auch ein guter Tipp. 👍
 
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Kristina
11. Feb. 19:15
Bin gespannt und drücke Euch die Daumen. Klingt nach einem guten Plan, vor allem, dass Du doch die weiteren Untersuchungen erwägst. Erstmal kein Futter Wechsel ist auch eine richtige Entscheidung während neue Medikamente getestet werden, denn sonst ist deren Einfluss ja schlecht zu sehen. Langfristig würde ich jedoch von einem soften Trockenfutter bei einem empfindlichen Hund eher abraten.
Hallo Anneke, wieso ist softes TroFu nicht so gut?