Home / Forum / Erziehung & Training / nicht alleine bleiben wollen - FOMO?

Verfasser-Bild
Tina
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 3
heute 20:12

nicht alleine bleiben wollen - FOMO?

Wenn ich im Homeoffice bin, döst unser 4,5 jähriger Chihuahua Mix entspannt im Schlafzimmer, während ich im Arbeitszimmer am Schreibtisch sitze. Ich kann in der Wohnung hin und her laufen und er rührt sich nicht. Aber kaum, dass ich die Wohnung verlassen will, steht er parat. Er kann schlecht alleine bleiben. Dann ist er gar nicht mehr entspannt und ignoriert alles, mit was er sich die Zeit vertreiben könnte - versteckte Leckerlis etc. und wartet angespannt, bis wir wieder kommen.
Wie kann ich mit ihm üben, dass er einfach weiter chillen kann - ob wir nun da sind oder nicht. Denn offensichtlich schafft er es innerhalb der Wohnung entspannt alleine in einem Zimmer zu sein - solange wir uns in der Wohnung aufhalten
 
Beitrag-Verfasser
Tina
heute 18:50
Wie hast du denn das Alleinesein trainiert und aufgebaut? Gibt es einen Vorgeschichte? Ist der Hund eher unsicher?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tina
heute 19:48
Er ist tatsächlich erst seit einem Monat bei uns. Er war war vorher ca. 5 Monate im Tierheim und war vorher bei einer älteren Dame - vermutlich war er dort wenig allein. So richtig trainiert haben wir das Alleinsein bisher noch nicht. Wir waren eigentlich recht optimistisch, weil er so entspannt den Tag über alleine im Zimmer ruht. Aber als wir einmal einkaufen waren, war er danach sehr aufgewühlt als wir zurück gekommen sind.
Er ist tatsächlich sehr unsicher und hat(te) auch ein Strullerproblem, zB beim Geschirranlegen. Aber das macht er mittlerweile gar nicht mehr
 
Beitrag-Verfasser
Tina
heute 20:12
Danke für Deine Antwort. Bei einem Hund mit "Vergangemheit" und Unsicherheit würde ich mit dem Alleinsein erst beginnen, wenn er sich eingewöhnt hat. Das ist von Hund zu Hund individuell.

Dann schrittweise und langsam. Minutenweise anfangen. Er muss dass Alleinsein lernen. Lernen, dass ihm dann nichts passiert. Vielleicht auch mit Hilfe eines Trainers.
Das ist ein ganzheitliches Problem, je mehr du ihm Resilienz vermittelt, desto eher kann er mit Alleinsein umgehen. Er muss das Gefühl bekommen: ich habe die Kontrolle, mir passiert nichts auch wenn ich alleine bin.