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AMY🐶, Sibylle u. Edi
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 84
zuletzt 28. Feb.

Zwei Hunde haltung

Hallo an alle die zwei Hunde halten,🐶🐶 Wann hab ihr euch dazu entschieden euch einen zweiten Hund anzuschaffen und aus welchem Grund.🤔 Es ist reine Neugier 😁
 
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Sebbi
28. Feb. 06:52
Guten Morgen ☕ Da mein Mann und ich beide noch berufstätig sind, haben wir zwei Hunde. Allerdings verdoppeln sich die Kosten. Und wenn man verreisen möchte,dann ist es mit einem Hund etwas einfacher. Aber das hat mich nicht abgehalten. Ich persönlich finde es für die Hunde schöner,wenn sie während unserer Abwesenheit nicht allein sind. Sie spielen zusammen,und schlafen ruhiger. Ich habe das schon seit 30 Jahren so gehalten,und nur gute Erfahrungen gemacht. Die Tiere sind ausgeglichen und zufrieden. Man sollte natürlich darauf achten, daß es verträgliche Typen sind,und nicht zufällig beides Alpha-Tiere. Besonderes Hündinnen territorialer Rassen können problematisch sein. Wenn die dann beide den Anspruch der Leithündin haben,dann gibt's böse Beißereien,die in einem Fiasko enden können. Rüden diskutieren oftmals nur einmal heftig aus,wer der Boss ist. Meist ist dann Ruhe. Ich habe zwei Meutehunde zusammen. Rüde und Hündin beide kastriert. Das sind natürlich gute Vorraussetzungen. Die darf man besser nicht alleine halten. Ich würde den zweiten Hund erst mal mit dem Ersthund auf neutralem Boden besuchen. Ich habe mir meistens den zweiten Hund zur Probe ins Haus genommen,und sie dann in dieser Zeit nicht aus den Augen gelassen. Es zeigt sich ziemlich schnell,ob es funktioniert. Etwas Rangelei und anknurren ist normal. Es darf nur nicht eskalieren und ständig Beißereien geben. Beim Füttern muß man auch erst schauen,ob es Streit gibt. Besser genug Abstand mit den Näpfen,oder getrennt füttern. Aber in den meisten Fällen klappt es wunderbar.
Deine Einleitung hat mich ehrlich gesagt ein bisschen irritiert: Meinst du das wirklich so, dass man sich zwei Hunde nur dann anschaffen sollte, wenn man berufstätig ist und somit weniger Zeit hat?🤔

Du schreibst ja: ‚Da mein Mann und ich noch berufstätig sind, haben wir zwei Hunde.‘ Das klingt für mich irgendwie falsch herum. Als wäre der Zeitmangel die Begründung für den Zweithund.

Ich hätte eher die Sorge, dass zwei Hunde bei wenig Zeit doppelt so viel Stress bedeuten, weil man nach Feierabend ja beiden gerecht werden muss.
Auch das mit den ‚Alpha-Tieren‘ ist so eine Sache.
Ich habe nun schon mehrfach gelesen, dass dieses Rangordnungs-Ding aus wissenschaftlicher Sicht heute gar nicht mehr so gesehen wird.🤔
Ich würde befürchten, dass zwei Hunde, die viel alleine sind, eher aus Frust aneinandergeraten, anstatt einfach friedlich zu warten?
Kann ein zweiter Hund die Zeit des Menschen wirklich ersetzen?

Sorry, dass ich so dumm frage. Bisher hatte ich immer nur einen Hund, habe entsprechend null Ahnung und Erfahrung. Ich lese hier aber intensiv mit, falls ich mal auf dumme Gedanken komme 🤭“
 
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Jana
28. Feb. 07:33
Auf die Pudeldame mussten wir 3 Jahre warten. Wir wollten und wollen auch zukünftig keinen Hund aus einer VDH
-Zucht mehr und das hieß lange warten, als wir die richtige Züchterin gefunden hatten.
Inzwischen war der Schnauzer 9 Jahre alt.
Am Anfang schaute er uns an und fragte „Wann geht das junge Gemüse wieder ?“ aber sie hat den „Ooa“ wieder motiviert und seit dem ist er - trotz diverser Erkrankungen - super unterwegs.
 
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Vic
28. Feb. 07:50
Manche holen sich einen Zweiten wenn der erste alt ist. Manche damit die beiden sich unterhalten. Andere weil ein Hund ist zu wenig und wiederum andere weil sie verschiedene Rassen möchten. Auch die Hundesteuer ist manchmal ausschlaggebend denn in einen Ort zahlt man für 3 Hunde soviel wie für 1 in eine Stadt. Soviele Gründe.
 
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Carola
28. Feb. 08:05
Wie ist das eigentlich, wenn man mehrere unkastrierte Hündinnen hält? Kann man dann davon ausgehen, dass so gut wie immer eine davon läufig ist, weil sich die Hündinnen abwechseln? Oder gleicht sich das Hormonelle im Zusammenleben an, sodass es in etwa gleichzeitig einsetzt?
Ich habe die Erfahrung gemacht dass ich das angleicht und die Hündinnen entweder zusammen oder kurz hintereinander läufig werden. Kann so sein muss aber nicht.
 
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Carola
28. Feb. 08:22
Ich denke wenn man einen zweiten Hund in in die Familie holt, sollte man ein paar Sachen bedenken:

Der Altersunterschied sollte nicht zu groß sein

Hund eins sollte seine Grunderziehung hinter sich haben damit man sich Hund 2 diesbezüglich widmen kann.

Die Hunde sollten in der Größe und von den körperlichen Anforderungen in etwa zusammen passen.
Man sollte die Hunde zusammenführen um zu sehen ob sie sich vertragen

Hund eins sollte kein ausgeprägter Einzelgänger sein.
Ich habe zwei Hündinnen mit einem Altersunterschied von 15 Monaten, die sich von Anfang an hervorragend vertragen haben- Hund 1 ist kein Einzelgänger sondern hat immer andere Hunde vermisst. Bei uns klappte die Zusammenführung hervorragend und die beiden sind seit den ersten Minuten ein Herz und eine Seele. Sie leben absolut harmonisch zusammen und in diesem Fall passt das zu 100%.
Alleine bleiben können Sie einzeln aber auch gut zusammen. Eine Rangordnung im klassischen Sinne konnte ich bisher nicht feststellen wobei Hund eins schon eher mal regelt und Hund zwei auch mal bescheid sagt wenn er vom Übermut geplagt übertreibt. Allerdings hat das noch nie eine ernsthafte Auseinandersetzung zwischen den beiden gegeben und wenn sie sich Nerven gehen Sie sich einfach aus dem Weg. Das kommt aber eher selten vor wenn in der Regel sind sie sehr eng und harmonisch zusammen und auch während der Läufigkeit gab es nie Probleme.
Man muss aber auch mehr Trainingszeit einkalkulieren, denn man muss ja mit den Hunden einzeln trainieren und auch gemeinsam sonst hat man draußen ein elendes Gezerre wenn die Hunde nicht harmonieren.
Natürlich muss man auch doppelte Hundesteuer und doppelte Tierarztkosten einkalkulieren.
 
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Stefanie
28. Feb. 08:37
Lilli kam aus dem Tierschutz. Hat lange gedauert bis die meisten Baustellen abgearbeitet waren. Ich war super happy. Konnte ihr aber nichts weiter beibringen an dem sie "wachsen" könnte. So zog ein Welpe ein. Lilli hat super mitgeholfen bei der Erziehung. Der "Klene" hat sich super entwickelt. Lilli als Ersatzmama ist dadurch noch gereift. Für Alle ein Gewinn.
 
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Simone
28. Feb. 08:42
Wie hat sich denn das Rudel gebildet? Hast du sie jung zusammen gebracht? Oder wie ist die Geschlechter - Verteilung? Mich interessiert das ,weil ich zwei Mal auf die Nase gefallen bin mit Schäferhündinnen,die mit fünf Jahren in mein Rudel wollten. Und da gab es immer Stress. Liebe Grüße Moni
Nelly 9 Jahre kam mit8 Wochen
Nessy 8 Jahre kam mit 11 Wochen
Hilla kam mit 14 Monaten aus schlechter Haltung
Bertha ist ein kleiner pekinese Mischling kam mit 8 Wochen
Hannes kam mit 7 Monaten auch aus Zwinger Haltung ein toller rüde der aber zu klein für die zucht ist
 
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Simone
28. Feb. 08:45
Wie hat sich denn das Rudel gebildet? Hast du sie jung zusammen gebracht? Oder wie ist die Geschlechter - Verteilung? Mich interessiert das ,weil ich zwei Mal auf die Nase gefallen bin mit Schäferhündinnen,die mit fünf Jahren in mein Rudel wollten. Und da gab es immer Stress. Liebe Grüße Moni
Ich ziehe auch immer wieder Welpen groß für Züchter und betreue denen ihre Hunde wenn sie zb in Urlaub oder krank sind
 
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Gisela
28. Feb. 10:08
Nein nix bestimmtes bin nur neugierig was die Beweggründe von manchen sind weshalb sie sich einen zweiten Hund anschaffen. Obwohl interesieren würde mich wie alt war euer erster Hund als ein zweiter dazu kam und wie war die zusammen Führung gab es Probleme? 🤔
Ich hatte vor Jahren 2 Hunde, einen Toypudel und einen Zwerg, waren Geschwister.
Sie stubenrein zu bekommen war schwierig. Sie haben immer zusammen gehalten, auch im Welpenalter nichts kaputt gemacht. Einer ging nicht alleine mit mir spazieren. Als einer krank musste der andere getragen werden.
Sie sind mit 15 einhalb Jahren innerhalb von 6 Wochen jeweils auf meinem Schoß eingeschlafen.
 
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Liane
28. Feb. 10:13
Deine Einleitung hat mich ehrlich gesagt ein bisschen irritiert: Meinst du das wirklich so, dass man sich zwei Hunde nur dann anschaffen sollte, wenn man berufstätig ist und somit weniger Zeit hat?🤔 Du schreibst ja: ‚Da mein Mann und ich noch berufstätig sind, haben wir zwei Hunde.‘ Das klingt für mich irgendwie falsch herum. Als wäre der Zeitmangel die Begründung für den Zweithund. Ich hätte eher die Sorge, dass zwei Hunde bei wenig Zeit doppelt so viel Stress bedeuten, weil man nach Feierabend ja beiden gerecht werden muss. Auch das mit den ‚Alpha-Tieren‘ ist so eine Sache. Ich habe nun schon mehrfach gelesen, dass dieses Rangordnungs-Ding aus wissenschaftlicher Sicht heute gar nicht mehr so gesehen wird.🤔 Ich würde befürchten, dass zwei Hunde, die viel alleine sind, eher aus Frust aneinandergeraten, anstatt einfach friedlich zu warten? Kann ein zweiter Hund die Zeit des Menschen wirklich ersetzen? Sorry, dass ich so dumm frage. Bisher hatte ich immer nur einen Hund, habe entsprechend null Ahnung und Erfahrung. Ich lese hier aber intensiv mit, falls ich mal auf dumme Gedanken komme 🤭“
Meine Meinung, ein zweithund kann die Zeit des Menschen nicht ersetzen. Es sind halt dann zwei Hunde alleine.