Die Vorurteile in der Gesellschaft sind manchmal echt schwierig. Ich finde Mehrhundehaltung echt spannend und toll, dass es hier Leute gibt, die sogar 5 Hunde haben und es funktioniert. Ich habe aktuell noch meinen Einzelhund, wünsche mir aber in 2-3 Jahren einen zweiten dazu. Übrigens gibt es die selben Vorurteile mit Kindern, ich kenne Familien mit 5 Kindern, die sich auch rechtfertigen müssen und oft als Asis abgestempelt werden.
Ich glaube nicht, dass das jetzt immer Vorurteile sind. Ich hatte auch mal eine Phase, wo ich unbedingt einen 2. Hund wollte, vor allem für Mailo, der sich glaube ich damals darüber gefreut hätte. Nach 2/3 Jahren hat aber sein Interesse deutlich nachgelassen und mein Mann war auch nicht einverstanden. Heute bin ich froh, da ich gesundheitlich 2 Hunden nicht mehr gerecht werden könnte. Lange Rede kurzer Sinn. Ich frage mich bei Leuten mit mehreren Hunden immer, wie die das finanziell hinbekommen. Gerade jetzt im Alter mit Mailos ganzen Erkrankungen ist der Tierarzt ein ordentlicher, nicht zu verachtender Posten geworden. Wenn ich mir die Kosten mal 2, 3 oder gar 4 vorstelle, ist das doch kaum noch zu stemmen, wenn man nicht gerade selber Tierarzt ist. 🙈🙈 Und dazu kommen ja auch noch Steuern und Versicherung, auch alles mehrfach, von den Futterkosten ganz zu schweigen. Das ist da eher mein Gedanke, wie man das stemmt, bei mehreren Hunden. Und dann braucht man da eben auch einen Partner, der das mitspielt.🤪🙈🙈🙈