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Katja
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 10
heute 21:46

Wird das beisammen noch was? Zweithundfrage

Meine Yuki ist bald 2 Monate hier und zeitweise noch absolut Schnappi das kleine Krokodil. Es hat sich gebessert, ist nicht mehr so fest, wenn es passiert, aber ja.. Welpe eben. Die Zähne wechseln. Knabberkram und Beißspielzeug sowie kalte Möhren hat sie. Mein Problem ist jedoch, dass ich sie in Bezug auf den erwachsenen Zweithund sehr maßregeln muss. Der flüchtet irgendwann, weil sie rotzfrech wird und von hinten in seine Pfoten zwackt oder in die Seiten und Ohren. Ich bin da ständig hinterher, wenn beide beisammen sind. Bei der Fütterung morgens können sie kurz ruhig nebeneinandersitzen.. aber: ZACK, geht ihr Kopf eben zur Seite und es wird gezwickt. Zugegeben.. ich hatte da in Gedanken die rosarote Brille auf, dass es schnell klappt und die kuscheln sich im Hundebett zusammen hin😢 Kann das noch kommen? Ein gegenseitiges tolerieren/akzeptieren wäre mir schon genug. Aktuell muss ich sie ständig trennen, damit der Große ein bisschen seine Ruhe hat. Wenn er ruht und sie kommt ihm näher, brummt er mittlerweile leider und ist genervt. Vielleicht hat ja jemand einen heißen Tipp oder Rat für mich. Danke schonmal.
 
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Ilona
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heute 14:19
Ich würde da mehr unterstützen und auch Bereiche schaffen, wo das Schnappidil eben nicht zum Grossen kann. Dafür sorgen, das der Ältere Hund auch Ruhe haben kann ohne gestört zu werden. Und trainiere ne Box für den Kleinen an, sodas er auch einen sicheren Rückzugsort hat.
 
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Ilona
heute 14:19
Ich würde da mehr unterstützen und auch Bereiche schaffen, wo das Schnappidil eben nicht zum Grossen kann. Dafür sorgen, das der Ältere Hund auch Ruhe haben kann ohne gestört zu werden. Und trainiere ne Box für den Kleinen an, sodas er auch einen sicheren Rückzugsort hat.
 
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Karin
heute 14:32
Ich denke auch das du mehr agieren musst in Form von Ruheplätzen schaffen, Regeln aufstellen, Hausleine dran ...Wenn du das nicht machst wird das dein Dino übernehmen. Wie die Beziehung danach ausschaut, weiß man nicht.
Yuki wird es bestimmt noch lernen. Wenn sie mal weniger aufdringlich ist wird er bestimmt Yuki gegenüber aufgeschlossener werden.
 
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Sebbi
heute 14:41
Ich würde da schon etwas deutlicher eingreifen und korrigieren.
 
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Katja
heute 14:53
Ich würde da mehr unterstützen und auch Bereiche schaffen, wo das Schnappidil eben nicht zum Grossen kann. Dafür sorgen, das der Ältere Hund auch Ruhe haben kann ohne gestört zu werden. Und trainiere ne Box für den Kleinen an, sodas er auch einen sicheren Rückzugsort hat.
Eine Box habe ich. Sie bekommt dort drin mittags und abends ihr Futter, sowie Knabbersachen. Zum schlafen geht sie auch dort rein.

Dino kann ins Wohnzimmer, der Durchgang ist für Yuki blockiert. Leider springt der Esel gerne drüber um raus zu kommen, aber nicht wieder von selbst zurück🙈 dort hat er Zugang zu seinem Sofaplatz, seinem eigenen Spielzeug, Wasser und den Balkon, wenn ich ihn zum lüften öffne oder er dort liegen mag (bei der Kälte zeigt er mir da aber den Vogel😆).
 
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Melanie
heute 14:55
Wir haben vor gut 1,5 Jahren auch eine 2. Hündin bekommen. Tessa( 4,5 Jahre) und Enie ( 1,5 J) spielen viel und intensiv miteinander. Allerdings kuscheln die beiden nicht miteinander. Das will Tessa nicht, und ist auch ok. Tessa hat Enie anfangs sehr viel gemaßregelt und macht es heute hin und wieder immer noch. Wenn ich merke es wird Tessa zuviel und zu anstrengend, trenne ich die beiden. Anfangs war es wirklich die komplette räumliche Trennung, mittlerweile gehen beide jeweils in ihre Körbchen. Beide Damen haben bei uns ihre festen Ruheorte ( Körbchen und Box). Zieht eine von beiden sich dorthin zurück, darf die andere nicht zu ihr.

Es ist manchmal Zeit und Nervenaufreibend aber Du musst den "Althund" unterstützen. Ja, der " Zwerg" braucht noch viel Erziehung und muss die Grenzen kennenlernen. Dem "Althund" wurde der Zwerg aber in der Regel einfach mit ins Haus gesetzt und er nervt einfach. Jedenfalls war es bei uns so😉.

Du musst das Rudel managen.
 
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Katja
heute 14:55
Ich würde da schon etwas deutlicher eingreifen und korrigieren.
Inwiefern kann ich da deutlicher werden, bzw. noch mehr eingreifen? Ihr Zweitname ist Nein 🙈 und ich nehme sie, wie in der Hundeschule, zur Seite und halte sie dann kurz fest.
 
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Eva
heute 15:01
Dein Großer ist 11 Jahre alt, da ist es kein Wunder, dass er richtig genervt ist von der kleinen Möhre.
Unterstütze ihn, wenn die Lütte seine Zurechtweisungen nicht akzeptiert, schaff ihm Bereiche, wo er sich zurückziehen kann und sie nicht folgen darf.
Wenn ich einen Welpen und einen Senior zusammen führe, gilt für das Baby die Regel: Kontakt nur, wenn Senior ihn sucht, ansonsten ist der tabu.
Die neue Konstellation muss ja auch erstmal zusammen wachsen, das braucht Zeit.
Ich habe vor knapp drei Monaten eine junge Hündin hier in meine Gruppe neu eingeführt. Alle drei Rüden fanden das erstmal komplett beschissen und haben die Hündin rundweg abgelehnt und ausgegrenzt. Mittlerweile kommen alle gut miteinander zurecht und die Hündin ist voll integriert. Ich muss sie aber auch noch oft darauf hinweisen, dass die Dackel keine Spielzeuge sind. Das erfordert halt Konsequenz und Geduld.
 
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Melanie -
heute 15:57
Klar kann das noch kommen , als Holly ins Rudel kam war es mit Scooby und Tiffy sofort klasse, mit Molly ist von ihrer Seite aus immer noch manchmal zicken angesagt
 
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Katja
heute 16:17
Eure Antworten helfen mir sehr und machen mir Mut. Ich probiere noch klarer mit dem Krokodil zu sein und schaue mir das mit der Hausleine mal genauer an👍
 
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Sonja
heute 21:46
Wir haben auch so ein Schnappi. Lucy ist jetzt 3 Jahre alt, und es hat sich nicht viel daran geändert. Was das Video zwischen ihr und Yoshi zeigt, kann stundenlang gehen.
Aber wir haben keinen alten Hund, der permanent damit überfordert ist. Und Lucy ist unsere Kleinste, die Auswirkungen sind nicht so groß.

Wir können deshalb viel den Hunden überlassen, Lucy ihre Grenzen zu zeigen. Und die können das unterschiedlich gut. Bei Shiba zum Beispiel versucht Lucy gar nichts. Yoshi dagegen ist so gutmütig, dass er sie oft gewähren lässt.

Was wir aber tun: Wir behalten im Blick, ob ein Hund permanent ausweicht oder sich wehrt (mit Lucy gehen alle sanft um), und in so einem Fall wird Lucy zur Ordnung gerufen. Wir ermahnen ein Mal kurz, und wenn sie nicht hört, schicken wir sie von dem "Opfer" weg. Nicht auf einen speziellen Platz, denn sie soll lernen, dass sie sich bei solchem Benehmen von dem anderen Hund fern halten muss. Sie darf auch wieder hin, aber darf dann nur bleiben, wenn sie höflich ist.

Ich vermute, dass Du nicht konsequent genug eingreifst, weil Du ständig da hinterher sein musst. So wird die Kleine Dich aber nicht ernst nehmen.
Mit konsequent meine ich nicht aversiv. Eben nur dran bleiben, bis die Kleine zeigt, dass sie es akzeptiert.

Den Vorschlag eines sicheren Rückzugsortes finde ich sehr wichtig. Den sollte jeder Hund haben. Als einen Ort, wo es immer sicher ist, wo der Hund nie hin geschickt wird, wo niemand ihn stört und von wo er nie zu etwas Negativem weggerufen wird. Und bei Euch wichtig: wo der andere Hund keinen Zutritt hat.