Huhu Antje, so ein liebenswerter Einführungstext.
Ich hatte nie einen Welpen, aber meine Jüngste kam mit ca 2 Jahren zu mir und hat SEHR VIEL Aufregung mitgebracht (Spitznamen: Terror Else und Dognado).
Mittlerweile würde ich sagen, dass es bei ihr zwei Arten von “Zoomies” gibt/gab.
Damals ist sie komplett orientierungslos und aufgeregt umhergeschossen, um irgendwie klarzukommen. Die Bewegungen waren umgerichtet, der Blick irgendwie wild und verloren. So hat sie in solchen Momenten auch gewirkt: verloren. Dann hab ich sie kurz festgehalten und dann angeleint. Ich denke, sie hat das in diesen Situationen gebraucht (die eigenen Grenzen durch den leichten Druck des Festhaltens fühlen). Ich denke, dass sie dadurch wieder im Moment ankommen konnte/ zu sich kommen konnte.
Heute kann sie sich selbst besser regulieren, auch wenn ihre Aufregung in bestimmten Situationen hoch bleibt. Ihre Zoomies wirken nicht mehr so kopflos. Sie selbst wirkt dabei nicht mehr verloren. Wenn sie es heute also zeigt, lasse ich sie das machen, schaue erst, ob sie selbst herausfindet, wenn ich weiter möchte oder sage, es ist genug. Wenn sie es doch gar nicht schafft, leine ich sie an. Dann weiß ich aber auch, dass sie überfordert ist und ich ein paar Tage für Ruhe und weniger Aktion sorgen muss.