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Ilka
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 80
zuletzt 11. Feb.

Trainingsmotivation

Hello! Ich bin jetzt mit meinem Hund, 7 Monate alt, in der Hundeschule. Da (und zu Hause auch meistens) reagiert er nicht auf Leckerchen. Andere halten ihren Hunden ein Leckerchen hin und das motiviert, egal ob für Kommandos oder Leinentraining. Spielzeug vor die Nase halten bringt auch nichts. Da bleibt nur meine Stimme, dafür ist er allerdings zu abgelenkt, aufgeregt und auch etwas ängstlich… zB ‚Sitz‘ macht er, aber nur drinnen. Er ist seit 3 Monaten bei uns. Habt ihr eine Idee oder Alternative zum Leckerchen, hab auch schon viel ausprobiert. Interessiert ihn wenig. Bin für jeden Tipp dankbar.
 
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Maria
9. Feb. 09:42
Oh Mist das klickern keine Emotionen hat genauso wenig die Hundepfeife. Auch die Frage warum du ihr dafür Futter gibst ist ja Blödsinn wenn es rein durch emotionale Ebene erziehen willst. Also wenn ich hier so manche Beiträge lese ist dies nicht richtig. Wobei ich es jetzt nicht als negativ sehe.
Worauf beziehst du dich??? Ich hab nichts von Emotionen geschrieben…. Überprüfe gerne deinen emotionalen Filter. 😉
 
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Jörg
9. Feb. 09:45
Worauf beziehst du dich??? Ich hab nichts von Emotionen geschrieben…. Überprüfe gerne deinen emotionalen Filter. 😉
Ich habe auch nicht geschrieben das du davon geschrieben hast. Sorry das ich dein Beitrag dazu genutzt habe das es auch nicht emotionale dinge im Hundetraining gibt.
 
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Maria
9. Feb. 09:49
Ich habe auch nicht geschrieben das du davon geschrieben hast. Sorry das ich dein Beitrag dazu genutzt habe das es auch nicht emotionale dinge im Hundetraining gibt.
“Auch die Frage warum du ihr dafür Futter gibst ist ja Blödsinn wenn es rein durch emotionale Ebene erziehen willst.”
Klingt schon so, als würdest du mich meinen, aber egal.
 
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Jörg
9. Feb. 09:56
“Auch die Frage warum du ihr dafür Futter gibst ist ja Blödsinn wenn es rein durch emotionale Ebene erziehen willst.” Klingt schon so, als würdest du mich meinen, aber egal.
Nein es war nicht gegen dich und es ist auch nicht negativ. Ich bin halt der Meinung das ein gesunder Hund sich auch mal eine Mahlzeit statt aus dem Napf, durch handfütterung verdienen kann. Und dies wird hier so dargestellt als wäre das voll das negative. Ich tue dem Hund ja nicht sein Futter wegnehmen sondern ich fordere Zusammenarbeit ein und Lob diese Zusammenarbeit und gebe ihm dafür Futter. Was ist daran bitte verkehrt.
 
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Tina
9. Feb. 09:59
Das klicken des Klickers ist zwar nicht emotional. Nur ein ich glaube man nennt es sekundärer Verstärker, der halt nicht emotional ist. Dann fliegt ja sofort das Leckerli als eigentliche Belohnung und man darf auch mal ein nettes Wort dazu sagen, das ist nicht grundsätzlich verboten. Und man kann und ich denke auch sollte bzw. macht es automatisch trotz Klickertraining auch auf emotionaler Ebene seinen Hund erziehen. Das eine schließt das andere nicht aus wollte ich nur sagen. Der Klicker ist einfach nur eine tolle Unterstützung.

Wir nutzen super gern den Klicker vor allem auch bei schwierigen/neuen Dingen. Ich habe ihr mit dem klicker z. B. türen zustupsen und auf Kommando Bellen beibringen können.

Aber nicht täglich oder ständig. Genauso viel üben wir gerade Dinge die gut sitzen komplett ohne Klicker oder bauen einfache Übungen auch komplett ohne Klicker auf.

Aber zum Thema Trainingsmotivation hilft es uns sehr. Mein Hund hat total Spaß am Klicker und gerade beim Thema Aufmerksamkeit erzeugen/das sie mehr auf mich achtet und ansprechbar ist hat es uns sehr geholfen. Heißt ich sage den Name - sie guckt - klick - Belohnung. Zuerst hatten wir das nur daheim geübt und dann auch beim Gassi und draußen random. Und mein Hund hört mittlerweile sehr gut auf ihren Name, das sie einfach Blickkontakt aufnimmt (nicht zu mir kommt das ich nicht das Ziel vom Name sagen) und ich dadurch super Möglichkeiten habe mit ihr zu arbeiten durch ein Kommando was dann folgen kann oder einfach nur Körpersprache.

Wenn der Hund gar keine Leckerlis mag oder nicht davon begeistert ist, wird es denke ich leider schwierig den Klicker überhaupt zu etablieren.
 
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Tina
9. Feb. 10:03
Und zum Thema Futter erarbeiten sehe ich das wie Jörg. Ich finde daran nichts schlimmes, solange der Hund Freude hat. Auch wenn wir viel üben und Leckerli geben (was oft ganz normales Futter ist) reduziere ich auch die normale Futtermenge um Übergewicht zu vermeiden. Das bedeutet es kann bei uns auch vorkommen, dass das Frühstück komplett weg fällt, wenn ich weiß wir gehen vormittags mit einem großen Futterbeutel gemeinsam in intensives Training. Ich fände es eher bedenklich größere Mengen Leckerli zusätzlich zu geben und dann hat mein Hund irgendwann Übergewicht.

Zumal ich bei meiner letzten Hündin sogar absichtlich öfter Fastentage eingelegt hatte. Wo es wirklich einfach jede oder alle 2 Wochen für 1 Tag absichtlich mal gar nichts gab. Und ich hatte den Eindruck das tat ihr gut. Auch Menschen fasten hin und wieder....

Beim Junghund/im Wachstum machen wir es nicht. Später werde ich es mit ihr aber sicherlich auch machen.
 
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Maria
9. Feb. 10:11
Nein es war nicht gegen dich und es ist auch nicht negativ. Ich bin halt der Meinung das ein gesunder Hund sich auch mal eine Mahlzeit statt aus dem Napf, durch handfütterung verdienen kann. Und dies wird hier so dargestellt als wäre das voll das negative. Ich tue dem Hund ja nicht sein Futter wegnehmen sondern ich fordere Zusammenarbeit ein und Lob diese Zusammenarbeit und gebe ihm dafür Futter. Was ist daran bitte verkehrt.
Ich finde es auch gut, wenn ein Hund Futter erarbeiten kann. Es sollte meiner Meinung nach aber nicht die komplette Tagesration sein und die Art der Arbeit sollte möglichst seinem Naturell als Hund entgegenkommen, also eher Nasenarbeit, Futterbeutelsuche. Tricks/Kommandos sind unnatürlich und deswegen meiner Meinung nach ganz hinten an der Reihe. Und Druck ist da meiner Meinung nach auch nicht angebracht. Stell dir vor, jemand würde zu dir sagen, du musst Klavier lernen, obwohl du mit Musizieren nichts am Hut hast. Essen bekommst du aber nir gegen erfolgreich beendete Uebungseinheiten.
 
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Jörg
9. Feb. 10:16
Ich finde es auch gut, wenn ein Hund Futter erarbeiten kann. Es sollte meiner Meinung nach aber nicht die komplette Tagesration sein und die Art der Arbeit sollte möglichst seinem Naturell als Hund entgegenkommen, also eher Nasenarbeit, Futterbeutelsuche. Tricks/Kommandos sind unnatürlich und deswegen meiner Meinung nach ganz hinten an der Reihe. Und Druck ist da meiner Meinung nach auch nicht angebracht. Stell dir vor, jemand würde zu dir sagen, du musst Klavier lernen, obwohl du mit Musizieren nichts am Hut hast. Essen bekommst du aber nir gegen erfolgreich beendete Uebungseinheiten.
Ja Nasen Arbeit ist gut bei mir ist es die Objekt suche wofür er auch belohnt wird Futtersuche sehe ich etwas skeptisch entgegen da ich nicht möchte das meiner jeden mist vom Boden frisst. Aber das kann jeder so halten wie er es für richtig sieht.
 
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Mel und
9. Feb. 10:20
Nein es war nicht gegen dich und es ist auch nicht negativ. Ich bin halt der Meinung das ein gesunder Hund sich auch mal eine Mahlzeit statt aus dem Napf, durch handfütterung verdienen kann. Und dies wird hier so dargestellt als wäre das voll das negative. Ich tue dem Hund ja nicht sein Futter wegnehmen sondern ich fordere Zusammenarbeit ein und Lob diese Zusammenarbeit und gebe ihm dafür Futter. Was ist daran bitte verkehrt.
Und es ist doch auch total okay, dass du diese Meinung hast. Andere sind eben anderer Meinung. Man kann und muss nicht jeden von seiner eigenen Meinung überzeugen.
Das sprengt hier den Thread.
 
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Jörg
9. Feb. 10:25
Und es ist doch auch total okay, dass du diese Meinung hast. Andere sind eben anderer Meinung. Man kann und muss nicht jeden von seiner eigenen Meinung überzeugen. Das sprengt hier den Thread.
Danke das ich wenigstens eine eigene Meinung haben darf (außen darf ich sie scheinbar nicht). Und du hast vollkommen Recht ich muss niemand überzeugen und Brauch sie daher auch nicht rechtfertigen. Danke für diese Tolleranz.