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Jeannine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 29
zuletzt 18. März

Ruhig und entspannt laufen

Wie lenkt ihr eure Hunde ab von 0 auf 100 zu reagieren auf andere Hunde
 
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Sonja
Beliebteste Antwort
9. März 08:07
VORAUSSCHAUEND reagieren Bei unbekannten Hunden: selbst entspannt bleiben, zügig/selbstsicher weitergehen, den Hunden keine möglichkeit zum gegenseitigen fixieren/starren lassen, Individualabstand sichern ,also Hund zu sich rufen/anleinen, bei engeren Passagen Hund auf der abgewanden Seite, "bei fuss" gehen lassen ev am Halsband oder Geschirr halten. Wenn man vorbei ist und alles ruhig blieb den Hund loben/belohnen. Die Hunde aber auch während der ganzen zeit beobachten, dann weiss man das nächstemal besser bescheid ob die sich als Freund/Feind/Neutral sehen....Bei bekannten Hunden halt entsprechend und selbstbewusst reagieren; "Freund" = also entweder wenn der andere HH einverstanden und örtlichkeit es zuläss ,den Hund loslassen, oder auch kurz begrüssen lassen, (gesittetes ruhiges begrüssen geht auch an der Leine, ist trainingssache 🤗), "Neutral" = Hund zu sich rufen , zügig selbstbewusst weitergehen. "Feind" = Hund anleinen, individualabstand vergrössern, ausweichen. "Endgegner" = Hund bei Fuss abgewandte Seite, wenns zu eng werden würde umdrehen....Besondrs bei "Endgegner" kann man sich mit dem andern HH durch Hadzeichen oder zuruf Verständigen, die meisten sind eibsichtig ( zumindest bei uns) haben selbst kein Bock auf "Leinenrambo-verhalten" weder vom eigenen noch anderen
 
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Sonja
9. März 08:07
VORAUSSCHAUEND reagieren Bei unbekannten Hunden: selbst entspannt bleiben, zügig/selbstsicher weitergehen, den Hunden keine möglichkeit zum gegenseitigen fixieren/starren lassen, Individualabstand sichern ,also Hund zu sich rufen/anleinen, bei engeren Passagen Hund auf der abgewanden Seite, "bei fuss" gehen lassen ev am Halsband oder Geschirr halten. Wenn man vorbei ist und alles ruhig blieb den Hund loben/belohnen. Die Hunde aber auch während der ganzen zeit beobachten, dann weiss man das nächstemal besser bescheid ob die sich als Freund/Feind/Neutral sehen....Bei bekannten Hunden halt entsprechend und selbstbewusst reagieren; "Freund" = also entweder wenn der andere HH einverstanden und örtlichkeit es zuläss ,den Hund loslassen, oder auch kurz begrüssen lassen, (gesittetes ruhiges begrüssen geht auch an der Leine, ist trainingssache 🤗), "Neutral" = Hund zu sich rufen , zügig selbstbewusst weitergehen. "Feind" = Hund anleinen, individualabstand vergrössern, ausweichen. "Endgegner" = Hund bei Fuss abgewandte Seite, wenns zu eng werden würde umdrehen....Besondrs bei "Endgegner" kann man sich mit dem andern HH durch Hadzeichen oder zuruf Verständigen, die meisten sind eibsichtig ( zumindest bei uns) haben selbst kein Bock auf "Leinenrambo-verhalten" weder vom eigenen noch anderen
 
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B
9. März 09:06
VORAUSSCHAUEND reagieren Bei unbekannten Hunden: selbst entspannt bleiben, zügig/selbstsicher weitergehen, den Hunden keine möglichkeit zum gegenseitigen fixieren/starren lassen, Individualabstand sichern ,also Hund zu sich rufen/anleinen, bei engeren Passagen Hund auf der abgewanden Seite, "bei fuss" gehen lassen ev am Halsband oder Geschirr halten. Wenn man vorbei ist und alles ruhig blieb den Hund loben/belohnen. Die Hunde aber auch während der ganzen zeit beobachten, dann weiss man das nächstemal besser bescheid ob die sich als Freund/Feind/Neutral sehen....Bei bekannten Hunden halt entsprechend und selbstbewusst reagieren; "Freund" = also entweder wenn der andere HH einverstanden und örtlichkeit es zuläss ,den Hund loslassen, oder auch kurz begrüssen lassen, (gesittetes ruhiges begrüssen geht auch an der Leine, ist trainingssache 🤗), "Neutral" = Hund zu sich rufen , zügig selbstbewusst weitergehen. "Feind" = Hund anleinen, individualabstand vergrössern, ausweichen. "Endgegner" = Hund bei Fuss abgewandte Seite, wenns zu eng werden würde umdrehen....Besondrs bei "Endgegner" kann man sich mit dem andern HH durch Hadzeichen oder zuruf Verständigen, die meisten sind eibsichtig ( zumindest bei uns) haben selbst kein Bock auf "Leinenrambo-verhalten" weder vom eigenen noch anderen
Ich kann mich hier nur anschließen und bestätigen 😄👍🏻

Immer ruhig und entspannt bleiben
 
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Nicole
9. März 10:45
Rechtzeitig reagieren, bevor der Hund hochdreht. Dazu muss man die Körpersprache seines Hundes lesen lernen. Und dann umlenken, bevor er eskalieren kann. Wenn er bereits auf 100 ist, war man deutlich zu spät.
 
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Hannah
9. März 11:04
Ich finde es aktuell bei meiner 8 Monate alten Border Collie Hündin sehr schwer. Ihre Leinenaggression in solchen Momenten ist gestiegen. Vor allem, wenn...

1. Der andere Hundehalter nicht mitspielt. Also seinen Hund starren, sitzen, ziehen lässt.

2. Bestimmten Rassen begegnet wird, die oft schon aus weiter Distanz aktiv provozieren. Ich erlebe das häufig bei kleineren Rassen wie French Bulldogs oder Spitzen.

3. Wir nicht ausweichen können aus Platzgründen.

4. Ich meinen Hund erfolgreich umlenke und der andere Hundehalter dann meint, mich in ein Gespräch verwickeln zu müssen. Dann fehlt es meinem Hund an Geduld, die Umlenkung durchzuhalten.

Ich habe leider noch kein Allheilmittel gefunden, was bei meiner energiegeladenen Junghündin aber auch schwer ist. Ich merke aber, wie viele andere Hundehalter null Empathie haben und einfach kopflos Gassi gehen. Das erschwert uns das Training 🙈
 
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Momo
9. März 13:01
VORAUSSCHAUEND reagieren Bei unbekannten Hunden: selbst entspannt bleiben, zügig/selbstsicher weitergehen, den Hunden keine möglichkeit zum gegenseitigen fixieren/starren lassen, Individualabstand sichern ,also Hund zu sich rufen/anleinen, bei engeren Passagen Hund auf der abgewanden Seite, "bei fuss" gehen lassen ev am Halsband oder Geschirr halten. Wenn man vorbei ist und alles ruhig blieb den Hund loben/belohnen. Die Hunde aber auch während der ganzen zeit beobachten, dann weiss man das nächstemal besser bescheid ob die sich als Freund/Feind/Neutral sehen....Bei bekannten Hunden halt entsprechend und selbstbewusst reagieren; "Freund" = also entweder wenn der andere HH einverstanden und örtlichkeit es zuläss ,den Hund loslassen, oder auch kurz begrüssen lassen, (gesittetes ruhiges begrüssen geht auch an der Leine, ist trainingssache 🤗), "Neutral" = Hund zu sich rufen , zügig selbstbewusst weitergehen. "Feind" = Hund anleinen, individualabstand vergrössern, ausweichen. "Endgegner" = Hund bei Fuss abgewandte Seite, wenns zu eng werden würde umdrehen....Besondrs bei "Endgegner" kann man sich mit dem andern HH durch Hadzeichen oder zuruf Verständigen, die meisten sind eibsichtig ( zumindest bei uns) haben selbst kein Bock auf "Leinenrambo-verhalten" weder vom eigenen noch anderen
Mir war bis gerade eben nicht klar, dass nach 'Feind' noch 'Endgegner' kommt, aber jetzt, wo ich es gelesen habe - ja, doch. 🤣👍🏻
Das ist für uns auch nach Jahren noch immer ne Challenge. Manche Hunde sind halt so interessant (ob positiv oder negativ), dass es nicht immer nicht klappt. Er fixiert dann und muss unbedingt nachschnüffeln. Oder eben pöbeln.

Klar könnte ich ihm ein Leckerchen vors Gesicht halten und "ordentlich" (= bei Fuß bei uns) verlangen (klappt auch sicher, im Notfall wie Leine vergessen), aber das ist ja auch der falsche Weg.
Wir leben damit und versuchen den Abstand entsprechend anzupassen. Bei manchen Hunden passiert aber auch rein gar nichts. Dann gibts natürlich immer ein großes Lob, aber das bringt fürs nächste Mal leider nicht viel. 😅
 
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Heike
10. März 08:06
Du könntest einen anderen Hundehalter bitten, Dich beim Gassi gehen anschließen zu dürfen.
Habe ich auch schon mehrfach gemacht und dann war Ruhe und die Hunde sind entspannt nebeneinander gelaufen und das Interesse zum Pöbeln war weg.
Versuche es einfach Mal😄
Wir haben auch dasselbe Problem und es hat sich enorm gebessert. L. G. Heike
 
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Guido
15. März 15:35
Vorausschauend ist bei mir auch wichtig. Ich beobachte aber auch genau meinen Hund wie er reagiert. Bleibt er stehen und fixiert, suche ich mir seitlich eine Stelle wo ich ihn parke und mich demonstrativ mit den Füssen / Körper so platziere, dass ich ihn blockiere. Danach kann ich mich entspannter um den anderen Hund kümmern. Muss nur schauen, dass meiner nicht aus der Deckung kommt.

Zum Glück habe ich die Situation aber eher selten. Bei den meisten Hundebegegnungen ist dass alles stress frei und locker. Es gibt halt so 1 bis 2 Hunde hier in der Gehend die er patu nicht mag.
 
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Kathi
15. März 19:45
Ich kann mich bei allen Beiträgen nur anschließen 👍🏻

Uns hat auch geholfen zwischen Trainings und Management Situationen zu unterscheiden. Wenn das Erregungslevel zu hoch ist, dann kann der Hund nicht mehr lernen.

Wie genau man korrigieren/eine Hemmung aufbauen kann oder welches Alternativverhalten Sinn macht, kann häufig auch ein Trainer vor Ort gut einschätzen.

Ich kann meinen Hund mittlerweile ganz gut einschätzen von der Körpersprache, ob es reicht, wenn ich eine kurze Selbstregulation bestätige und er dann die Situation gut meistern kann. Manchmal muss ich ermahnen, weil er ohne doch in die Leine springen würde, manchmal kann ich aber auch die Leine sehr locker lassen und er orientiert sich entweder an mir oder er schnüffelt am Wegrand um so ohne Konfrontation am anderen Hund entspannt vorbei zu kommen.
 
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Kathi
15. März 19:49
Ich finde es aktuell bei meiner 8 Monate alten Border Collie Hündin sehr schwer. Ihre Leinenaggression in solchen Momenten ist gestiegen. Vor allem, wenn... 1. Der andere Hundehalter nicht mitspielt. Also seinen Hund starren, sitzen, ziehen lässt. 2. Bestimmten Rassen begegnet wird, die oft schon aus weiter Distanz aktiv provozieren. Ich erlebe das häufig bei kleineren Rassen wie French Bulldogs oder Spitzen. 3. Wir nicht ausweichen können aus Platzgründen. 4. Ich meinen Hund erfolgreich umlenke und der andere Hundehalter dann meint, mich in ein Gespräch verwickeln zu müssen. Dann fehlt es meinem Hund an Geduld, die Umlenkung durchzuhalten. Ich habe leider noch kein Allheilmittel gefunden, was bei meiner energiegeladenen Junghündin aber auch schwer ist. Ich merke aber, wie viele andere Hundehalter null Empathie haben und einfach kopflos Gassi gehen. Das erschwert uns das Training 🙈
Gerade Punkt 4 kann ich so gut nachvollziehen! Mir hilft bei sowas vorher schon einen knappen Satz zurechtzulegen. Z.B. Ich will gar nicht unfreundlich sein, aber wir trainieren gerade. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Ich ärgere mich teilweise immer noch, wenn ich nicht schaffe mich in solchen Situationen vernünftig abzugrenzen, aber meistens schaffe ich mittlerweile unser Training höher zu priorisieren als die Meinung von anderen. Man muss ja nicht unfreundlich sein, aber ich bin ja auch niemandem ein Gespräch schuldig, wenn ich gerade mit meinem Hund draußen bin. Sowas mache ich dann, wenn der Hund soweit ist das aushalten zu können.
 
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Kirsten
15. März 20:24
Ich bemühe mich Begegnungen so zu gestalten, dass sie für meine Hündin gut leistbar sind. Wenn es für sie schwierig ist, gestalte ich es so, dass sie mehr Abstand zum anderen Hund bekommt, sodass sie noch nachdenken und sich regulieren kann.
Nimmt sie bei Anblick von Artgenossen Tempo raus, fängt an zu schnüffeln usw., gebe ich ihr die Chance diese hündischen Gesten zur Deeskalation (und Selbstberuhigung) umzusetzen, weil sie dazu beitragen, dass es friedlicher und entspannter abläuft.

Ich achte sehr viel darauf, was passiert, bevor es zu heftigen Reaktionen kommt.