Da stimme ich zu.
Bei den ersten Versuchen, den Rückruf zu festigen – dem Hund also klarzumachen, was gemeint ist –, habe ich bewusst darauf geachtet, ihn nur zu rufen, wenn ich sicher war, dass er auch zu 100 % kommt.
Ich habe es absolut vermieden, seinen Namen zu rufen.
*ich geh gleich mit Sebbi, das verschafft Dir einen Vorsprung😉
Genau und nachdem der Hund verstanden hat, was man will, geht’s dann drum, zu verstehen wie er tickt… und wann man ne Chance hat und wann eben nicht… wie Kirsten das auch so schön von ihrer Mira beschrieben hat!
Ich weiß auch: Wenn Polli wirklich mal ein Reh direkt vor der Nase über den Weg springt (sie ist nicht die passionierte Jägerin… sie hat auch schon ein Reh 10m hinter ihr komplett verpennt und sich dann wahnsinnig über die frische Spur gefreut!😬) und sie durchstartet, brauch ich nicht zu rufen, da ist sie als Hütehund im Modus „da rennt was, da renn ich mit!“.
Nach den ersten 10-20 Metern hab ich ne Chance -> da schaltet das Hundehirn offensichtlich ein Stück weit auf „was mach ich hier eigentlich…?“.
Die Energie muss trotzdem noch raus, d.h. sie macht dann im vollen Tempo einen weiten Bogen zu mir zurück und freut sich dabei nen Ast.
Sowas muss man aber erstmal lernen und beim ersten Mal ist mir das Herz echt in die Hose gerutscht!
Deswegen: Stück für Stück lernen, wie der eigene Hund tickt, da ist jeder anders!
PS: Leckerlis sind bei unserer verfressenen Maus übrigens absolut kontraproduktiv! Da macht sie genau das, was Nala in den Videos macht: „ok, ich weiß, was Du willst und komme… wo ist das Leckerli? Ok, sind wir fertig? Dann kann ich ja wieder los und weitermachen, wo ich unterbrochen wurde…“
Ohne Futter kommen wir in ein Gespräch und ich kann viel besser mit ihr agieren!😀