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Nancy
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 95
zuletzt 7. Jan.

Rückruf Tips und Tricks benötigt

Meine Nala weiß ganz genau was das Kommando hier und die Pfeife bedeutet. Leider hat sie einen eigenen nordischen dickkopf und entscheidet oft selbst ob sie kommen möchte oder nicht. Ohne Ablenkung funktioniert dies ziemlich gut, sobald Ablenkung dazu kommt bin ich abgeschrieben. Habt ihr Tipps und Tricks für mich was ich tun kann. Ein kleines Beispiel video. Gestern ist sie einen Hasen hinterher weil ich nicht schnell genug war. Alles rufen schreien und Pfeifen ist gar nicht bei ihr angekommen.
 
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B
5. Jan. 10:51
Also wenn der Trieb einfach vorhanden ist, wird es wohl schwer und eine Schlepp Leine wird eine sichere Variante sein.

Einfach auf Nummer sicher gehen 👍🏻
 
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Sebbi
5. Jan. 10:52
Zum einen solltest (hast Recht, Rainer, ich korrigiere in "könntest") du einmal überlegen, wie es drinnen aussieht, wer trifft denn da die Entscheidungen? Gehst du auf das, was sie möchte ein, also initiiert sie Spiel, Streicheln usw. und reagierst du darauf oder umgekehrt? Denn wer drinnen alle Entscheidungen trifft, der entscheidet auch draußen, was ihm gerade wichtiger ist... Zum anderen würde ich gezielt Situationen schaffen, in denen sie irgendwo hin will, sie dabei aber an der Schleppleine lassen und dann warten, bis sie sich vom reizvollen Ziel ab- und dir zuwendet und exakt den Moment würde ich benennen und unglaublich feiern, bestenfalls mit einer super Belohnung, die wie gerade schon geschrieben wurde, am ehesten das Bedürfnis erfüllt, von dessen Selbsterfüllung du sie gerade abgerufen hast. Und im aller besten Fall darf sie dann zusätzlich noch zu dem Reiz, von dem du sie abgerufen hast (natürlich jetzt nicht Wild 😅) hin. Ich mache das gerne so, wenn Hunde bei Hundesichtung nicht mehr abzurufen sind, das funktioniert super gut und meistens auch echt schnell.
*Beitrag gelöscht und hiermit dem richtigen Beitrag zugeordnet🙄🤭


Öhm,
sicher dass du mich meinst?
Bei Sebbi funktioniert das schon.
Ohne funktionierende „Fernkontrolle“ keinen Freilauf.

ich meide „Rückruf“ als Zauberwort für alles, da er bei uns nur ein Teil des ganzen ist.😉
 
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Sebbi
5. Jan. 11:00
Das sieht doch in der Tat schon toll aus!🤗 Wie sieht’s denn mit etwas mehr Ablenkung aus, sozusagen die nächste Stufe? Ich würde sie auch nicht wahllos überall abrufen, sondern gezielt da, wo‘s Dir wichtig ist… und da gezielt aus Situationen, wo sie gerade dabei ist, sich in was zu vertiefen. Das trainiert das „allmähliche Durchdringen“ denk ich mir immer so.🤔 Aus der vollen Jagd ist natürlich in der Tat die Königsdisziplin! Da muss man sich echt ganz langsam rantasten… Es hilft aber auf alle Fälle, wenn der Hund einen interessant findet und gerne Dinge zusammen machen möchte -> siehe auch das Uli-Hunde-Thema!😀 Wir haben zwar nen Hütehund, der eh schon sehr auf uns ausgerichtet ist, aber auch wir „finden“ immer mal spannende Dinge, so dass Hundine dann gleich von egal wo angedüst kommt! Oder zu zweit versteckt sich mal spontan jemand während des Spaziergangs… Hundine macht sich dann mit Begeisterung auf die Suche! Alles darauf ausgelegt, dass der Hund immer ein halbes Ohr bei einem hat und dadurch (hoffentlich) nicht so schnell in nen Tunnel rutscht, wo man ihn nicht mehr erreichen kann… PS: Ihr tippt einfach zu schnell…😉
Da stimme ich zu.
Bei den ersten Versuchen, den Rückruf zu festigen – dem Hund also klarzumachen, was gemeint ist –, habe ich bewusst darauf geachtet, ihn nur zu rufen, wenn ich sicher war, dass er auch zu 100 % kommt.
Ich habe es absolut vermieden, seinen Namen zu rufen.


*ich geh gleich mit Sebbi, das verschafft Dir einen Vorsprung😉
 
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Svenja
5. Jan. 11:19
*Beitrag gelöscht und hiermit dem richtigen Beitrag zugeordnet🙄🤭 Öhm, sicher dass du mich meinst? Bei Sebbi funktioniert das schon. Ohne funktionierende „Fernkontrolle“ keinen Freilauf. ich meide „Rückruf“ als Zauberwort für alles, da er bei uns nur ein Teil des ganzen ist.😉
Du hattest dein "du solltest" verändert, weil es unhöflich klingt, und ich hatte mich angeschlossen, weil ich dir Recht geben musste. Mehr war nicht 😊
 
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Sebbi
5. Jan. 11:28
Du hattest dein "du solltest" verändert, weil es unhöflich klingt, und ich hatte mich angeschlossen, weil ich dir Recht geben musste. Mehr war nicht 😊
Ahaaaaa💡
 
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Nancy
5. Jan. 11:29
Du hast da schon einen sehr eigenständigen Hund. Ich finds toll wie gut sie ohne Ablenkung hört. Ich persönlich würde darauf achten, dass sie zB nicht im Freilauf ins Unterholz geht. In diesen baumreihen sind dermaßen oft Hasen und Rehe, da ist die Versuchung des nachhetzen zu gros. Von der Jagd abrufen ist definitiv die Königsdisziplin und einfach nicht mit jedem Hund erreichbar. Das liegt aber nicht an der Bindung, ihr könnt die beste Bindung der Welt haben, aber das Reh macht hald super viel Spaß. Ich würde mal schauen, was sie an Belohnung toll findet und mich dabei nicht auf Leckerlies beschränken. Stell dir vor du rufst sie vom Hetzen ab und dann gibt’s ein Stück Schinken, Nice to have, aber hetzen macht mehr Spaß. Daher schau dich mal ob du selber ein Hetzspiel mit ihr machen kannst. Also bedürfnisorientiert belohnen. Machst du evtl. Schon Jagdersatz für die Maus? Und ich würde die nächste Zeit definitiv die Schleppleine nicht aus der Hand legen, gerade wenn sie jetzt jagderfolg hatte.
Ich spiele mit ihr mit der Reitanlage, das hälte sie aber nicht lange durch. Ja die Leine bleibt definitiv jetzt in der Hand.
 
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Nancy
5. Jan. 11:32
Zum einen solltest (hast Recht, Rainer, ich korrigiere in "könntest") du einmal überlegen, wie es drinnen aussieht, wer trifft denn da die Entscheidungen? Gehst du auf das, was sie möchte ein, also initiiert sie Spiel, Streicheln usw. und reagierst du darauf oder umgekehrt? Denn wer drinnen alle Entscheidungen trifft, der entscheidet auch draußen, was ihm gerade wichtiger ist... Zum anderen würde ich gezielt Situationen schaffen, in denen sie irgendwo hin will, sie dabei aber an der Schleppleine lassen und dann warten, bis sie sich vom reizvollen Ziel ab- und dir zuwendet und exakt den Moment würde ich benennen und unglaublich feiern, bestenfalls mit einer super Belohnung, die wie gerade schon geschrieben wurde, am ehesten das Bedürfnis erfüllt, von dessen Selbsterfüllung du sie gerade abgerufen hast. Und im aller besten Fall darf sie dann zusätzlich noch zu dem Reiz, von dem du sie abgerufen hast (natürlich jetzt nicht Wild 😅) hin. Ich mache das gerne so, wenn Hunde bei Hundesichtung nicht mehr abzurufen sind, das funktioniert super gut und meistens auch echt schnell.
Zuhause achte ich drauf das ich die meisten Entscheidungen treffe.
 
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Katja
5. Jan. 11:35
Da stimme ich zu. Bei den ersten Versuchen, den Rückruf zu festigen – dem Hund also klarzumachen, was gemeint ist –, habe ich bewusst darauf geachtet, ihn nur zu rufen, wenn ich sicher war, dass er auch zu 100 % kommt. Ich habe es absolut vermieden, seinen Namen zu rufen. *ich geh gleich mit Sebbi, das verschafft Dir einen Vorsprung😉
Genau und nachdem der Hund verstanden hat, was man will, geht’s dann drum, zu verstehen wie er tickt… und wann man ne Chance hat und wann eben nicht… wie Kirsten das auch so schön von ihrer Mira beschrieben hat!

Ich weiß auch: Wenn Polli wirklich mal ein Reh direkt vor der Nase über den Weg springt (sie ist nicht die passionierte Jägerin… sie hat auch schon ein Reh 10m hinter ihr komplett verpennt und sich dann wahnsinnig über die frische Spur gefreut!😬) und sie durchstartet, brauch ich nicht zu rufen, da ist sie als Hütehund im Modus „da rennt was, da renn ich mit!“.
Nach den ersten 10-20 Metern hab ich ne Chance -> da schaltet das Hundehirn offensichtlich ein Stück weit auf „was mach ich hier eigentlich…?“.
Die Energie muss trotzdem noch raus, d.h. sie macht dann im vollen Tempo einen weiten Bogen zu mir zurück und freut sich dabei nen Ast.
Sowas muss man aber erstmal lernen und beim ersten Mal ist mir das Herz echt in die Hose gerutscht!

Deswegen: Stück für Stück lernen, wie der eigene Hund tickt, da ist jeder anders!

PS: Leckerlis sind bei unserer verfressenen Maus übrigens absolut kontraproduktiv! Da macht sie genau das, was Nala in den Videos macht: „ok, ich weiß, was Du willst und komme… wo ist das Leckerli? Ok, sind wir fertig? Dann kann ich ja wieder los und weitermachen, wo ich unterbrochen wurde…“
Ohne Futter kommen wir in ein Gespräch und ich kann viel besser mit ihr agieren!😀
 
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Markus
5. Jan. 11:36
Ich spiele mit ihr mit der Reitanlage, das hälte sie aber nicht lange durch. Ja die Leine bleibt definitiv jetzt in der Hand.
Was meinst du mit der Reitanlage?
Meinst du reizangeltraining wahrscheinlich oder?

Ich würde mal schauen das ich noch eine ruhige Auslastung zum Thema Jagd mache. Also vielleicht eine Fährte/Schleppe/ZOS irgendwas so die kleine ihre Nase auspowert.
 
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Nancy
5. Jan. 11:36
Ich danke euch mega für alle Antwort. Ich mache gerne mit Nala viele Ausflüge und wir erleben viel zusammen. Nala liebt die Nasenarbeit, ab und an mal nen ball und Fahrrad fahren.