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Nancy
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 135
zuletzt 24. Jan.

Rückruf Tips und Tricks benötigt

Meine Nala weiß ganz genau was das Kommando hier und die Pfeife bedeutet. Leider hat sie einen eigenen nordischen dickkopf und entscheidet oft selbst ob sie kommen möchte oder nicht. Ohne Ablenkung funktioniert dies ziemlich gut, sobald Ablenkung dazu kommt bin ich abgeschrieben. Habt ihr Tipps und Tricks für mich was ich tun kann. Ein kleines Beispiel video. Gestern ist sie einen Hasen hinterher weil ich nicht schnell genug war. Alles rufen schreien und Pfeifen ist gar nicht bei ihr angekommen.
 
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Babs
20. Jan. 06:35
Rehe aus maximal 30 m Entfernung beobachten? So etwas zum Beispiel geht ohne Bindung vermutlich gar nicht. Erst fragt Sebbi, indem er mich anschaut und auf eine Antwort wartet. In diesem Fall kam das entspannte: „Nein, wir lassen die in Ruhe.“ Bis ich das Foto hatte durfte er noch beobachten. Hund entspannt ➡️ Rehe entspannt – weiter geht’s. Vor einem Jahr wäre das noch undenkbar gewesen. Übrigens habe ich da das Belohnen völlig vergessen.🤦‍♂️
Genau darum ging es mir ☺️👍. Es muss nicht immer ein externer Verstärker rausgeholt werden. Beim Aufbau des Rückrufs: ja (Anfangs immer belohnen, sollte aber langsam abgebaut werden),
für das Lernen der Impulskontrolle/Frusttoleranz/Selbstregulation: Jain (da ist es super wichtig, wie und mit was ich belohne. Ziel ist aber m. E. die intrinsische Motivation, sich selber zu regulieren)
für die Bindung: Nein (da gehören für mich die echten und ehrlichen Gefühlen hin. Dazu zählt dann auch ein Sozialspiel).
Für mich gehören alle Themen zu einem "Rückruf". Das scheint ja bei Euch super zu klappen und ich bin mir sicher, dass Du mächtig stolz auf Sebbi warst. Höher kann er DICH nicht belohnen, oder?
 
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Steffi
20. Jan. 06:49
Rehe aus maximal 30 m Entfernung beobachten? So etwas zum Beispiel geht ohne Bindung vermutlich gar nicht. Erst fragt Sebbi, indem er mich anschaut und auf eine Antwort wartet. In diesem Fall kam das entspannte: „Nein, wir lassen die in Ruhe.“ Bis ich das Foto hatte durfte er noch beobachten. Hund entspannt ➡️ Rehe entspannt – weiter geht’s. Vor einem Jahr wäre das noch undenkbar gewesen. Übrigens habe ich da das Belohnen völlig vergessen.🤦‍♂️
Das ist richtig super😃..wäre bei uns schwer.. Rehe gingen gerade so, es sei denn in Bewegung. Bewegungsreize durch andere Tiere sind schwer auszuhalten.
 
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Aga
20. Jan. 07:00
Ich konnte meine Amira vor kurzem vom nachlaufen eines Mäusebussards abpfeifen und habe mich auch Mega mit ihr gefreut, es gab den Jackpot, also den gesamten Inhalt meiner Leckerlietasche. Wir arbeiten auch sehr viel an der Schleppleine und die Pfiffe im Dummytraining. Das hat bei uns sehr geholfen.
 
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Sebbi
20. Jan. 10:12
Genau darum ging es mir ☺️👍. Es muss nicht immer ein externer Verstärker rausgeholt werden. Beim Aufbau des Rückrufs: ja (Anfangs immer belohnen, sollte aber langsam abgebaut werden), für das Lernen der Impulskontrolle/Frusttoleranz/Selbstregulation: Jain (da ist es super wichtig, wie und mit was ich belohne. Ziel ist aber m. E. die intrinsische Motivation, sich selber zu regulieren) für die Bindung: Nein (da gehören für mich die echten und ehrlichen Gefühlen hin. Dazu zählt dann auch ein Sozialspiel). Für mich gehören alle Themen zu einem "Rückruf". Das scheint ja bei Euch super zu klappen und ich bin mir sicher, dass Du mächtig stolz auf Sebbi warst. Höher kann er DICH nicht belohnen, oder?
Ja klar bin ich da stolz auf meinen Superburschi.
Aber der Härtetest steht noch aus: ‚Knapp vor der Nase vorbeirennendes Wild‘. 🤔
Mit meinem Beagle hatte ich damals so ein Erlebnis – der ging dann erst mal auf Exkursion. 🤭
Dieses Gefühl, wenn der Spurlaut immer leiser wird ... kein angenehmes Gefühl! 😳

Anstatt mit dem Erreichten zufrieden zu sein, will man eben immer mehr. 😇
Bis jetzt hatten wir nur Wild, das in größerer Entfernung vorbei eilte. Das hat Sebbi zwar zur Kenntnis genommen, aber es war für ihn scheinbar nicht von Belang.

In aktuellen Fall hatte ich das Belohnen völlig vergessen, obwohl ich das eigentlich immer mache.
Aber sag mal: Warum sollte ich die Leckerli-Belohnung eigentlich Stück für Stück ausschleichen lassen?
 
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Nancy
20. Jan. 10:18
Ja klar bin ich da stolz auf meinen Superburschi. Aber der Härtetest steht noch aus: ‚Knapp vor der Nase vorbeirennendes Wild‘. 🤔 Mit meinem Beagle hatte ich damals so ein Erlebnis – der ging dann erst mal auf Exkursion. 🤭 Dieses Gefühl, wenn der Spurlaut immer leiser wird ... kein angenehmes Gefühl! 😳 Anstatt mit dem Erreichten zufrieden zu sein, will man eben immer mehr. 😇 Bis jetzt hatten wir nur Wild, das in größerer Entfernung vorbei eilte. Das hat Sebbi zwar zur Kenntnis genommen, aber es war für ihn scheinbar nicht von Belang. In aktuellen Fall hatte ich das Belohnen völlig vergessen, obwohl ich das eigentlich immer mache. Aber sag mal: Warum sollte ich die Leckerli-Belohnung eigentlich Stück für Stück ausschleichen lassen?
Ich lasse die leckerchen Belohnung bestehen. Das ist das beste womit ich Nala zurück bekomme
 
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Babs
20. Jan. 11:24
Ja klar bin ich da stolz auf meinen Superburschi. Aber der Härtetest steht noch aus: ‚Knapp vor der Nase vorbeirennendes Wild‘. 🤔 Mit meinem Beagle hatte ich damals so ein Erlebnis – der ging dann erst mal auf Exkursion. 🤭 Dieses Gefühl, wenn der Spurlaut immer leiser wird ... kein angenehmes Gefühl! 😳 Anstatt mit dem Erreichten zufrieden zu sein, will man eben immer mehr. 😇 Bis jetzt hatten wir nur Wild, das in größerer Entfernung vorbei eilte. Das hat Sebbi zwar zur Kenntnis genommen, aber es war für ihn scheinbar nicht von Belang. In aktuellen Fall hatte ich das Belohnen völlig vergessen, obwohl ich das eigentlich immer mache. Aber sag mal: Warum sollte ich die Leckerli-Belohnung eigentlich Stück für Stück ausschleichen lassen?
Die Antwort hat gerade Nancy gegeben. MIR würde das nicht reichen. Mein Rüde würde auch keinen Sinn darin sehen, für Leckerchen Wild stehen zu lassen. Mal nüchtern betrachtet: Leckerchen gibt es fürs Schauen, für ein Platz, für ein Sitz ... (die Liste ist unendlich). Irgendwann muss es immer hochwertigere Leckerchen geben.

Ich mache viel über die intrinsische Motivation. Ich gebe ihm das Gefühl, dass er etwas toll gemacht hat. Ich freue mich, bin stolz auf ihn, tobe mit ihm ... Alles, was mit einem sozialen Miteinander zu tun hat. Das hat einen sehr hohen Stellenwert beim Hund. Erinner Dich an Dein Gefühl, als Du stolz auf ihn warst. Das spürst Du doch jetzt noch und macht Dich glücklich, oder? Du hast doch sicherlich auch Eure Bindung gespürt. Da Hunde sehr feinfühlig sind, spüren sie auch dieses Gefühl ubd das hast Du immer mit dabei 😉. Sich gemeinsam freuen ist doch was wunderbares. Warum dies mit Leckerchen unterbrechen?

Ich nutze Leckerchen, um einen Trick aufzubauen, ein bestimmtes Verhalten zu verstärken, damit der Hundgenau versteht, was ich meine. Gleichzeitig aber freue ich mich über jeden kleinen Fortschritt. Wenn er das Verhalten dann von sich aus zeigt, also intrinsisch motiviert ist, dann braucht es keine externe Verstärkung mehr. Das erlernte Verhalten selber gibt das gute Gefühl. Es spricht grundsätzlich gar nichts gegen eine externe Belohnung. Es muss nur die Richtige sein. Mein Hund bekommt ein Spielzeug. Das findet er aber nur gut, wenn ich dann auch mit ihm zergel. Das Spielzeug alleine ist nicht wirklich interessant. Ihm geht es um das "Gemeinsam".

Es gibt so viele Möglichkeiten, mit seinem Hund über die soziale Ebene zu kommunizieren.

Beispiel aus unserer jagdlichen Geschichte. Newton hat die Hütehundveranlagungen, entsprechend auch jagdliche Ambitionen. Er arbeitet sehr gerne und dies am Liebsten mit mir zusammen. Als Teainingsgeundlage habe ich mir also seine genetischen Veranlagungen angeschaut. Tolle Voraussetzungen eine Aufgabe gemeinsam zu lösen. Ich bin den Weg des Anzeigeverhaltens gegangen. Enten zeigt er mir mit Blicke an (er bleibt stehen, schaut zu den Enten, dann mich an, dann wieder die Enten, dann wieder mich). Ich freue mich dann und ich entscheide, wie es weitergeht. Mäuse zeigt er, indem er ein Platz vor einem Mauseloch macht. Ich entscheide dann, wie es weiter geht. Beides hat er mir angeboten und ich habe sein Anzeigeverhalten gelobt. Im Prinzip habe ich ihn das Rad erfinden lassen. Es geht jetzt hier zu weit, den genauen Aufbau zu erklären. Aber dieser Weg hat extrem viel für unsere Bindung getan.

Den Rückruf, um zum Thema zurückzukommen, wende ich nur an, wenn es erforderlich ist. Weil ein anderer Hund kommt ... aber auch, weil ich ihn einfach in diesem Moment bei mir haben möchte, um zu spielen, zu berühren ... . Ich rufe ihn nicht einfach nur, weil ich dem Rückruf überprüfen möchte oder ohne Grund. Ich nehme meinen Hund ernst. Wenn er sein Schnuppern unterbrechen soll, dann sollte es auch einen ehrlichen Grund haben.

Und zur Verwirrung: wenn ich gerade Lust habe meinem Hund ein Leckerchen zu geben und er gerade nachts besseres zu tun hat, dann gebe ich ihm vom Herzen gerne ein Leckerchen. Zu Hause ist es ein Knochen 🤣.

Ich hoffe, ich konnte verständlich erklären, worin ICH die Unterschiede sehe. Das ist mein Weg und MEINE innere Überzeugung.
 
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Nancy
20. Jan. 11:39
Nala steht nicht auf den ganzen Spielspaß. Spielzeug ist nur kurz interessant beim 3x hat sie kein Bock mehr drauf, riechen und suchen ist wichtiger deswegen das Hilfsmittel leckerchen. Wir haben angefangen bei Rückruf oder eigenständigen Blickkontakt ein leckerchen Wurf oder Suchspiel zu machen oder kurzes streichen, jedoch zuckt die zeitweise bei dem Streicheln zurück weil sie eigentlich lieber wieder suchen möchte. Deswegen ist unser Weg das Futter
 
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Sebbi
20. Jan. 12:34
Die Antwort hat gerade Nancy gegeben. MIR würde das nicht reichen. Mein Rüde würde auch keinen Sinn darin sehen, für Leckerchen Wild stehen zu lassen. Mal nüchtern betrachtet: Leckerchen gibt es fürs Schauen, für ein Platz, für ein Sitz ... (die Liste ist unendlich). Irgendwann muss es immer hochwertigere Leckerchen geben. Ich mache viel über die intrinsische Motivation. Ich gebe ihm das Gefühl, dass er etwas toll gemacht hat. Ich freue mich, bin stolz auf ihn, tobe mit ihm ... Alles, was mit einem sozialen Miteinander zu tun hat. Das hat einen sehr hohen Stellenwert beim Hund. Erinner Dich an Dein Gefühl, als Du stolz auf ihn warst. Das spürst Du doch jetzt noch und macht Dich glücklich, oder? Du hast doch sicherlich auch Eure Bindung gespürt. Da Hunde sehr feinfühlig sind, spüren sie auch dieses Gefühl ubd das hast Du immer mit dabei 😉. Sich gemeinsam freuen ist doch was wunderbares. Warum dies mit Leckerchen unterbrechen? Ich nutze Leckerchen, um einen Trick aufzubauen, ein bestimmtes Verhalten zu verstärken, damit der Hundgenau versteht, was ich meine. Gleichzeitig aber freue ich mich über jeden kleinen Fortschritt. Wenn er das Verhalten dann von sich aus zeigt, also intrinsisch motiviert ist, dann braucht es keine externe Verstärkung mehr. Das erlernte Verhalten selber gibt das gute Gefühl. Es spricht grundsätzlich gar nichts gegen eine externe Belohnung. Es muss nur die Richtige sein. Mein Hund bekommt ein Spielzeug. Das findet er aber nur gut, wenn ich dann auch mit ihm zergel. Das Spielzeug alleine ist nicht wirklich interessant. Ihm geht es um das "Gemeinsam". Es gibt so viele Möglichkeiten, mit seinem Hund über die soziale Ebene zu kommunizieren. Beispiel aus unserer jagdlichen Geschichte. Newton hat die Hütehundveranlagungen, entsprechend auch jagdliche Ambitionen. Er arbeitet sehr gerne und dies am Liebsten mit mir zusammen. Als Teainingsgeundlage habe ich mir also seine genetischen Veranlagungen angeschaut. Tolle Voraussetzungen eine Aufgabe gemeinsam zu lösen. Ich bin den Weg des Anzeigeverhaltens gegangen. Enten zeigt er mir mit Blicke an (er bleibt stehen, schaut zu den Enten, dann mich an, dann wieder die Enten, dann wieder mich). Ich freue mich dann und ich entscheide, wie es weitergeht. Mäuse zeigt er, indem er ein Platz vor einem Mauseloch macht. Ich entscheide dann, wie es weiter geht. Beides hat er mir angeboten und ich habe sein Anzeigeverhalten gelobt. Im Prinzip habe ich ihn das Rad erfinden lassen. Es geht jetzt hier zu weit, den genauen Aufbau zu erklären. Aber dieser Weg hat extrem viel für unsere Bindung getan. Den Rückruf, um zum Thema zurückzukommen, wende ich nur an, wenn es erforderlich ist. Weil ein anderer Hund kommt ... aber auch, weil ich ihn einfach in diesem Moment bei mir haben möchte, um zu spielen, zu berühren ... . Ich rufe ihn nicht einfach nur, weil ich dem Rückruf überprüfen möchte oder ohne Grund. Ich nehme meinen Hund ernst. Wenn er sein Schnuppern unterbrechen soll, dann sollte es auch einen ehrlichen Grund haben. Und zur Verwirrung: wenn ich gerade Lust habe meinem Hund ein Leckerchen zu geben und er gerade nachts besseres zu tun hat, dann gebe ich ihm vom Herzen gerne ein Leckerchen. Zu Hause ist es ein Knochen 🤣. Ich hoffe, ich konnte verständlich erklären, worin ICH die Unterschiede sehe. Das ist mein Weg und MEINE innere Überzeugung.
Stimmt schon, das habe ich ja ein paar Beiträge weiter oben erwähnt. Belohnung heißt nicht nur, etwas Fressbares in den Hund zu stecken. Das macht den Halter letztendlich berechenbar und damit langweilig. Die Vielfalt macht es aus!

Bei meinem damaligen Beagle war Futter allerdings die einzige Option. Nicht mal seine Lieblingsspielzeuge konnten ihn unterwegs motivieren. Zuhause musste ich seine Spielsachen nur anschauen und es war Party – unterwegs hingegen: absolutes Desinteresse. 🙄
Sebbi zieht das Spiel vor. Mir ist der Weg (Spiel, Futter oder verbale Bestätigung) völlig egal, solange das Ziel erreicht wird. Es kommt halt auf den Hund an: Alles, was der positiven Verstärkung dient, ist gerechtfertigt.
 
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Karin
20. Jan. 14:31
Zum einen solltest (hast Recht, Rainer, ich korrigiere in "könntest") du einmal überlegen, wie es drinnen aussieht, wer trifft denn da die Entscheidungen? Gehst du auf das, was sie möchte ein, also initiiert sie Spiel, Streicheln usw. und reagierst du darauf oder umgekehrt? Denn wer drinnen alle Entscheidungen trifft, der entscheidet auch draußen, was ihm gerade wichtiger ist... Zum anderen würde ich gezielt Situationen schaffen, in denen sie irgendwo hin will, sie dabei aber an der Schleppleine lassen und dann warten, bis sie sich vom reizvollen Ziel ab- und dir zuwendet und exakt den Moment würde ich benennen und unglaublich feiern, bestenfalls mit einer super Belohnung, die wie gerade schon geschrieben wurde, am ehesten das Bedürfnis erfüllt, von dessen Selbsterfüllung du sie gerade abgerufen hast. Und im aller besten Fall darf sie dann zusätzlich noch zu dem Reiz, von dem du sie abgerufen hast (natürlich jetzt nicht Wild 😅) hin. Ich mache das gerne so, wenn Hunde bei Hundesichtung nicht mehr abzurufen sind, das funktioniert super gut und meistens auch echt schnell.
Bei meiner ist der Extremreiz ein Obstbaum. Leider ist aktuell das Üben schwer. Sie durfte in letzter Zeit sich zu oft ungefragt einen Apfel nehmen. Vor 2 Monaten war sie bis hinter den Baum des Begehrens bei mir, dann gabs das Kommando sich einen zu holen. Ich hatte sie immer zu einem Moment abgerufen, als sie kurz davor war los zu rennen und selbst zu entscheiden.
Mit Wildwechseln klappt es auch ganz gut. Sie bekommt umgehend ein Nein/geradeaus weiter Kommando, wenn sie den Körper in den Wildwechsel rein bewegt.
Aber wie bei vielen Hunden klappt’s natürlich bei anderen Situationen noch nicht. Auf der Wiese mit Wildwechsel, lässt sie Rehkot nicht liegen und sucht nach weiterem Kot.
Kot und Grasfresser Drops haben es etwas verbessert. Sie schaut immer mal wieder zu mir. Wenn ich in dem Moment einen Apfel zeige, dann kommt sie. Ich musste ihn aber auch schon weg von der Kotstelle werfen.
Ich denke alles ist auch eine Frage des Moments. Schaut meine her, ist sie super abzurufen. Schaut sie nicht und ist im Tunnel, klappt es nicht gut.
Das ist aber auch, wenn sie an der Leine zieht. Erst wenn sie mich wieder wahr nimmt, funktionieren Kommandos. Daher muss ich sie am besten zurückhalten und warten, bis sie guckt.
Bei davon springenden Hunden, Katzen, Wild, Fahrradfahrern, Reitern, Joggern und rennenden Kindern ist es immer dasselbe. Sie will grds. hinterher. Bin ich schnell genug, bekomme ich sie auf mich fixiert und aus dem Tunnel. Ist nur verdammt anstrengend vorne, hinten, rechts, links alles vorausschauend zu regeln.
Ich beobachte auch sie, da sie manchmal auch stehenbleibt und intensiv guckt, bevor der Start erfolgt.
Je mehr Probleme man hat, umso konsequenter wird man….🤔
 
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Aga
21. Jan. 13:07
Ich muss noch eins loswerden vielleicht ist es ja hilfreich für dich, du fragst den Kommpfiff oder den Rückruf allgemein in deinen Videos sehr oft ab. Das würde für meine Amira auch schnell langweilig werden, so oft wegen einem kleinen Stück Keks zu kommen, Futter lässt sie bei Wildgerüchen eh oftmals liegen, dafür ist sie dann viel zu aufgeregt, ich würde eher seltener Rufen, klar Konditionierung Brauch man aber man sollte es nicht so arg übertreiben. Lieber seltener aber dafür mehr Belohnung wie zergeln, spielen, suchen Futter. Zergeln will meine Amira in so einem Moment auch nicht aber es gibt noch mehr Möglichkeiten