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Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 8
heute 17:47

Rückruf

Hallo, ich habe einen 3 Jahre alten Rüden aus dem Tierschutz und würde ihm gerne mehr Freiheit geben indem er irgendwann mal ohne Leine laufen kann, wiederum weiß ich nicht so recht wie ich den Rückruf erlerne. Ich habe mir Zahlreiche Videos angeschaut aber keines „passt“ zu Pablo. Leckerli mag er zwar aber wenn er merkt er muss „Zuviel“ dafür machen lässt er es lieber. Spielzeug interresiert ihn nur manchmal. Bisher kann er Sitz, Platz, Pfote das hat super geklappt aber das mit dem Rückruf ist noch so naja. Impuls an der Leine um ihn zu mir zu locken funktioniert auch nicht so recht weil er dagegen drückt. Den Impuls den man geben soll um dem Hund zu signalisieren das er herkommen soll wenn Worte nicht klappen hab ich aus dem YT Video von Doguniversity. Danke für eure Tipps ❤️
 
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Caro
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heute 16:54
Ich würde dir empfehlen, deinen Süßen erstmal richtig ankommen zu lassen. Du schreibst in deinem anderen Thread, dass er erst 4 Wochen bei dir ist... und Rückruf bzw Freilauf ist Königsklasse. Da braucht es erstmal sehr viel Bindungs- und Beziehungsarbeit. Momentan wird er erstmal lernen, wie es bei euch so läuft. Manche Hunde brauchen Monate, manche bis zu einem Jahr, bis sie richtig angekommen sind. Hab ganz viel Geduld und genieße eure Kennenlernzeit ❤️
 
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Kathrin
heute 16:48
Oh ich empfehle das Aufmerksamkeits Programm von Steve Kaye das ist super easy und klappt.
 
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Olli
heute 16:52
Sag das Rückruf-Signal, wenn er sowieso schon auf dem Weg zu dir ist.
 
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Caro
heute 16:54
Ich würde dir empfehlen, deinen Süßen erstmal richtig ankommen zu lassen. Du schreibst in deinem anderen Thread, dass er erst 4 Wochen bei dir ist... und Rückruf bzw Freilauf ist Königsklasse. Da braucht es erstmal sehr viel Bindungs- und Beziehungsarbeit. Momentan wird er erstmal lernen, wie es bei euch so läuft. Manche Hunde brauchen Monate, manche bis zu einem Jahr, bis sie richtig angekommen sind. Hab ganz viel Geduld und genieße eure Kennenlernzeit ❤️
 
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Celine
heute 16:55
Oh ich empfehle das Aufmerksamkeits Programm von Steve Kaye das ist super easy und klappt.
Ich schaue mal rein danke ! 🤩
 
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Celine
heute 16:56
Sag das Rückruf-Signal, wenn er sowieso schon auf dem Weg zu dir ist.
Er kommt nur selten zu mir meistens schaut er verträumt in der Weltgeschichte rum.
 
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Svenja
heute 16:58
Ich arbeite in solche Fällen gerne nach dem Premack-Prinzip, das besagt, dass man Hunde mit dem Verhalten belohnen kann, was sie gern tun und wovon ich sie abrufen möchte.
Erfordert etwas Geschick und Timing, dem Hund beizubringen: du darfst, was du willst, aber vorher kommst du kurz zu mir.
Am Anfang reicht mir da ein Blick zurück, also eine kurze Aufmerksamkeit in meine Richtung und ich erlaube schon, was er tun will und markiere exakt den Moment verbal und lasse z.b. die Schleppleine los.
Erfordert viel Weitsicht und bestenfalls zu Anfang kreierte Situationen, um sicher zu stellen, dass der Hund wirklich begreifen kann, worum es geht.
Und dann langsam steigern, also erst umorientieren, dann auf dich zulaufen. Körpersprache beachten, fröhlich und einladend sein, nicht angespannt oder zu bestimmend.
Gleichzeitig würde ich immer am Thema Grenzen akzeptieren arbeiten, das hängt oft zusammen 😊

Edit: ah ok, es geht generell ums ran kommen und nicht nur unter Ablenkung , lese deinen neuen Kommentar jetzt erst🤷🏼‍♀️
 
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Liane
heute 16:59
Bevor ein Hund überhaupt Freilauf bekommt, muss er erst einmal lernen mit dir zu laufen. Sich an dir orientieren
 
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Johanna
heute 17:47
Wir arbeiten viel mit einer Schleppleine (extremer Jagdtrieb). Da wo weder Wild noch Fremde Hunde sind, klappt der Rückruf sehr gut. Neben dem Rückruf selbst, musst du lernen, wann das möglich ist. Nur weil es im Wald nicht geht, heißt das nicht, dass unsere Hündin das gar nicht kann.
Wir haben das geübt, indem wir Situationen gefördert haben, in denen unsere Hündin zu uns will. Anfangs gestellt.

Wenn du jemand zweiten hast, kann der evtl eine Schleppleine nehmen, du läufst von deinem Hund schnell ein paar Meter weg, Hund darf nicht hinterher, dann stehen bleiben und rufen. Viele Hunde finden das spannend und kommen von alleine, wenn nicht geht der andere mit Schleppleine mit deinem Hund schnell zu dir und es gibt eine Belohnung (Keks, Spiel, kuscheln, etc.)

Anfangs haben wir die Schleppleine in offenem Gelände, wo wir Ihr Freilauf ermöglichen wollen dran gelassen, inzwischen braucht sie das nicht zwingend