Ich arbeite in solche Fällen gerne nach dem Premack-Prinzip, das besagt, dass man Hunde mit dem Verhalten belohnen kann, was sie gern tun und wovon ich sie abrufen möchte.
Erfordert etwas Geschick und Timing, dem Hund beizubringen: du darfst, was du willst, aber vorher kommst du kurz zu mir.
Am Anfang reicht mir da ein Blick zurück, also eine kurze Aufmerksamkeit in meine Richtung und ich erlaube schon, was er tun will und markiere exakt den Moment verbal und lasse z.b. die Schleppleine los.
Erfordert viel Weitsicht und bestenfalls zu Anfang kreierte Situationen, um sicher zu stellen, dass der Hund wirklich begreifen kann, worum es geht.
Und dann langsam steigern, also erst umorientieren, dann auf dich zulaufen. Körpersprache beachten, fröhlich und einladend sein, nicht angespannt oder zu bestimmend.
Gleichzeitig würde ich immer am Thema Grenzen akzeptieren arbeiten, das hängt oft zusammen 😊
Edit: ah ok, es geht generell ums ran kommen und nicht nur unter Ablenkung , lese deinen neuen Kommentar jetzt erst🤷🏼♀️