Hallöchen, die gute Nachricht: Ja, es wird besser. Die schlechte Nachricht:" Wenn man viel trainiert/übt."
Meine Tips:
1. Zu Hause den Tierarztbesuch üben wie z. B.: An der Leine ... Rauf auf einen Tisch und wieder runter. Drauf, runter, drauf runter. Dann kurz auf dem Tisch stehen lassen und wieder runter. Langsam das Stehen auf dem Tisch ausweiten. Alles in positiver aber ruhiger Stimmung. Wenn er auf dem RmTisch steht, auch mal anfassen bishin zum ganzen Körper abtasten. Dann kommt auch mal eine Person durch die Türe ubd geht wieder. Wiederholen. Dann nähert sich die Person mal und geht wieder bishin, dass die Person abtastet. Alles. Pfoten, Ohren ....
Während diese Person das macht, bleibst Du ruhig und entspannt und redest leise mit Deinem Hund (das wird sein Sicherheitsanker werden Deine ruhige Stimme).
2. Gleichzeitig fährst Du jeden Tag zum Tierarzt. Hund aus dem Auto und wieder wegfahren. Beim nächsten Mal draußen schnuppern lassen um die Gerüche aufzunehmen. Wegfahren. Dann mal rein gehen und wieder raus. Den Tierarzt fragen, ob ihr auch mal in einen Behandlungsraum dürft. Du bleibst immer bei Deiner ruhigen Stimme (die erste Verknüpfung von zu Hause zum Tierarzt). Auch mal kurz ins Wartezimmer setzen und wieder raus gehen ...
Es geht im Wesentlichen um die Gerüche und die Geräusche beim TA und das er auf einen Tisch geht und sich anfassen lassen muss. Alles, was er zu Hause positiv gelernt hat, langsam mit den Gerüchen und Geräuschen beim TA verknüpfen. Deine Stimme soll beruhigen (nicht bemitleiden) und zu einer sicheren und positiven Konstante werden und verknüpfen bzw. das Schöne (zu Hause positiv erlernte) mit dem Blöden (TA) zum positiven verbinden.
Hört sich jetzt nach viel Arbeit an, aber die Trainingseinheiten selber sind kurz (ein paar Minuten).
Ich hoffe, ich konnte erklären, worauf ich hinaus möchte. Letztendlich ist es die Gewohneit. Rein beim TA, Tisch, ruhige Stimme Gerüche und Geräusche kennen ..