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Manuel
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Anzahl der Antworten 24
zuletzt 2. März

Kurze Leine, Schleppleine oder Freilauf? (Giftköder)

Hallo zusammen, wie geht ihr mit euren Fellnasen Gassi? Immer an der Leine oder Schleppleine oder auch viel Freilauf? Wir mischen meist etwas an der kurzen Leine, vor allem in unbekannten Gebieten und ansonsten Schleppleine und damit dann auch Freilauf. Man weiß halt leider nie was irgendwelche Idioten irgendwo auslegen und dann hab ich mit Leine dran einfach ein sichereres Gefühl, als im kompletten Freilauf ohne Kontrolle. Deswegen immer in Sichtnähe, so das ich noch eingreifen könnte. Leider bekommt ja immer öfter solche Meldungen hier in der App. Also in ganz unbekannten Gebieten oder Orten wo wir selten sind, dann immer mit etwas kürzerer Leine (ca 2,5-3m) und sonst mit 10m Schleppleine bei uns. Hab Zuviel Angst das er sonst mal was aufnehmen könnte. Danke euch
 
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Karin
27. Feb. 14:23
Roxy genießt oft den Freilauf, im Dorf /Stadt kommt sie an die Leine, Schleppleine wenn sie krank ist oder in der Brut und Setzzeit. Verrückt mache ich mich aber wegen Giftköder nicht. Ich habe über Roxy gelernt das die Aufnahme irgendwelcher verbotenen Sachen eh so blitzschnell gehen kann, da würde die Leine nicht viel helfen. Ich setze da eher auf Kommandos, setzt natürlich vorausschauende Gassigänge vorraus. Eine 100% ige Kontrolle gibt es leider nicht. Roxy ist mein 4. Hund, hatte glücklicherweise noch kein Problem mit Giftköder. Auch persönlich kenne ich niemanden der betroffen ist, weshalb meine Sorge davor eher gering ist. 👋
 
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Lisa-Eileen
27. Feb. 15:58
Rocket läuft normalerweise immer frei, im Freizeitmodus trägt er ohnehin immer seinen Maulkorb mit Leckschutz.
Den brauchte er aber nur wegen Pipi lecken, alles andere war nie ein Problem.
Momentan ist er krankheitsbedingt an der kurzen Leine.
Wenn ich einen Hund hätte der nicht zuverlässig hört im Freilauf was essbares angeht würde der genauso nen Leckschutz aufkriegen bis er zuverlässig hört.
Hält einem nebenbei aufdringliche Menschen fern, absoluter Gewinn für entspannte Gassi Runden.
 
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Vic
27. Feb. 16:33
Schleppleinen haben wir noch nie benutzt, bei keinem unserer Hunde. Und Flexileinen mögen wir schonmal gar nicht! Unsere Hunde waren/sind immer alle gut erzogen, ableinbar und zuverlässig abrufbar. In Wohngebieten, in der Stadt, an Straßen usw. sind sie natürlich angeleint, an einer normalen, kurzen Leine (verstellbar). Sobald wir an Felder, Wiesen, Wald ankommen, leinen wir sie ab. Sie haben daher täglich viel Freilauf 😊.
Da sind wir einig 😎
 
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Annett
27. Feb. 16:54
Schleppleinen haben wir auch noch nie benutzt. Mailo läuft, wann immer es möglich ist, frei. Er weiß genau, dass er nichts fressen darf und macht es auch nicht, so lange ich ihn im Auge habe. Er ist aber leider ein Beagle. 🤪🙈🙈 Fühlt er sich unbeobachtet, ist er weit genug weg, oder passe ich nicht auf (weil ich mich unterhalte), landet leider trotzdem mal was im Hund.🙈🙈Da würde aber auch keine Leine etwas dran ändern, schon gar keine Schleppleine. Wie willst du mit Schleppleine verhindern, dass der Hund etwas frisst? Da hilft nur Training und selbst das funktioniert nicht zu 100 %, besonders bei notorisch verfressenen Hunden. Wegen der Angst vor Giftködern würde ich meinen Hund nicht zur Leine verdammen, ausgenommen vorübergehend, falls in meiner Gegend da gerade ungeklärte Fälle aufgetreten wären. Da würde ich ihm lieber so eine extra dafür vorgesehenen Maulkorb antrainieren, wenn deine Angst da zu groß ist. Da gibt es speziell welche mit so Netz, wo der Hund nichts aufnehmen kann. Ist es nicht möglich und ich möchte ihm etwas Bewegungsfreiheit geben, nutzen wir die Flexileine. Mailo läuft auch daran prima und ohne zu ziehen. Eine Schleppleine wäre mir tatsächlich zu umständlich und ganz besonders würde mich der Dreck stören.
 
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Arinka
27. Feb. 17:40
Schleppleinen haben wir auch noch nie benutzt. Mailo läuft, wann immer es möglich ist, frei. Er weiß genau, dass er nichts fressen darf und macht es auch nicht, so lange ich ihn im Auge habe. Er ist aber leider ein Beagle. 🤪🙈🙈 Fühlt er sich unbeobachtet, ist er weit genug weg, oder passe ich nicht auf (weil ich mich unterhalte), landet leider trotzdem mal was im Hund.🙈🙈Da würde aber auch keine Leine etwas dran ändern, schon gar keine Schleppleine. Wie willst du mit Schleppleine verhindern, dass der Hund etwas frisst? Da hilft nur Training und selbst das funktioniert nicht zu 100 %, besonders bei notorisch verfressenen Hunden. Wegen der Angst vor Giftködern würde ich meinen Hund nicht zur Leine verdammen, ausgenommen vorübergehend, falls in meiner Gegend da gerade ungeklärte Fälle aufgetreten wären. Da würde ich ihm lieber so eine extra dafür vorgesehenen Maulkorb antrainieren, wenn deine Angst da zu groß ist. Da gibt es speziell welche mit so Netz, wo der Hund nichts aufnehmen kann. Ist es nicht möglich und ich möchte ihm etwas Bewegungsfreiheit geben, nutzen wir die Flexileine. Mailo läuft auch daran prima und ohne zu ziehen. Eine Schleppleine wäre mir tatsächlich zu umständlich und ganz besonders würde mich der Dreck stören.
Das mit dem Dreck geht mir genauso, ich mag keine Schleppleinen.

Ich finde, vor allem kann man den Hund eh nicht schützen. Ein Leben nur an kurzer Leine würde ich meinen Hunden wegen Eventualitäten nicht zumuten wollen.
 
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Katja
27. Feb. 23:07
Hier Team „ohne Leine“, nur wenn’s wirklich absolut nötig ist (z.B. wenn’s ins Lokal geht). 😀
Polli ist voll an uns orientiert und läuft sowohl im Wald als auch hier in Berlin in der Stadt frei (-> Hundeführerschein, daher dürfen wir das). Im Wald ist sie wegetreu und in der Stadt ist der Bordstein die Grenze. Macht sie schon immer von selber so.

Als ehemaliger Strassenhund ist sie aber leider ein absoluter Staubsauger… was wir mitkriegen, wird verhindert und im Park darf sie nicht ins Gebüsch (Drogenkot ist hier ein großes Problem…).
Aber ich mach mich auch nicht mehr wild: Die meisten Giftköder-Alarme sind das nicht wirklich. Also: Hund gut beobachten und im Zweifelsfall direkt in die Klinik.

Kürzlich hat sie sich aber morgens übergeben und raus kam… eine halbe Muskatnuss!😳
Keine Ahnung, wo sie die herhatte, aber gut, dass der Hundemagen beschlossen hat, dass das vielleicht nicht so toll ist. Bisher hat sie’s mit der Strategie immerhin auf 6 Lebensjahre gebracht.
 
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Katrin
27. Feb. 23:23
Freilauf gibt es dann wenn das Gebiet gut überschaubar ist. Im Wald oder bei Leinenpflicht ist sie an der Flexi in meiner Nähe. In sehr wildreichen Gebieten oder während der Läufigkeit ebenfalls. Die normale kurze Führleine nutzen wir nur selten,hauptsächlich nur dort wo sie vorgeschrieben ist.

Suki nimmt draußen nix auf und zeigt fressbares das sie findet an.
 
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𝒟𝒶𝒻𝓃𝑒
28. Feb. 03:14
Also meine Dafne darf ohne Leine laufen aber nur bei uns ins Feld
Dama Angst Hund bekommt eine Schlepp Leine
Fremde Felder benutzen wir für beide eine Schlepp Leine .
Sonst bekommt Dafne beim normale kurze Leine auf Hauptweg
Dama ist dann noch mal extra doppelt Gesichert durch ihre Angst .. ich hab das aber auch so beigebracht von Boden und von fremde wird nichts gefressen nur mit einem OK darf sie was nehmen (Dafne ) Dama frisst draußen durch Angst nichts .
 
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Carola
28. Feb. 07:07
Hallo Manuel,
ich kann deine Sorge absolut verstehen, gerade da ich eine Labradorhündin habe, die ein absoluter Allesfresser ist und man da nochmal extra aufpassen muss.
Tatsächlich handhabe ich es auch so, dass ich sie in unbekannten Gebieten an der kurzen Leine lasse. In Freilaufgebieten in der gewohnten Umgebung darf sie ohne Leine laufen, allerdings achte ich dann darauf, dass sie sich nicht zu weit entfernt, um im Fall der Fälle eingreifen zu können. Die Schleppleine ist dann zur Sicherheit meist in nicht so gewohnten Freilaufgebieten dran.
 
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Thomas Alexander
28. Feb. 07:57
Ich habe eine Hündin durch Gift verloren, trotz Leine. Meine Hunde gehen egal wo nie ohne Leine. Alle haben Jagdtrieb, Mäuse, Eichhörnchen, Feldhasen, Fasane, Tauben.
Die Seile sind max. 5m lang. Je nach Situation wickel ich sie um mein Handgelenk bis auf 1,5m. So können sie auf Wirtschaftswegen im Grünstreifen laufen und an Straßen oder Bürgersteigen nahe bei mir bleiben.
Leider liegen oft genug Chipstüten, Brötchenreste oder ähnliches rum.