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Irina
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 4
zuletzt 3. Feb.

Kennenlernphase in der Hundebetreuung

Hallo zusammen, ich betreue aktuell gelegentlich einen Hund und wir stehen noch ganz am Anfang. Heute war er das erste Mal für ein paar Stunden bei mir und die neue Situation war für ihn sichtbar sehr aufregend – viel Nähe suchen, schwer zur Ruhe kommen, insgesamt noch recht unsicher. Und das größte Problem ist, er rammelt mich und meinen Partner permanent an. Trotzt der Unterbindung, ergreift er direkt die nächste Gelegenheit. Mich würde interessieren, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ein paar allgemeine Tipps hat, wie man einem Hund in so einer Anfangsphase mehr Ruhe und Sicherheit geben kann. Danke euch für den Austausch 🐾
 
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Ilona
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2. Feb. 21:04
Zum Rammeln: aus dem Bauch raus würde ich sagen, das ist unverschämt, also konsequent unterbinden und nicht durch was possitives ersetzen, also keine Lernerfahrung, wenn ich Rammel und dann aufhör bekomm ich nen Keks oder so, sondern eher dann werd ich auf die Decke geschickt oder die Menschen gehen einfach weg in die Richtung...
Das hat nichts mit unverschämten Verhalten zu tun. Der Hund ist in einer gänzlich fremden Umgebung mit fremden Menschen. Das ist Stress pur und eine Übersprungshandlung.
Ich würde schauen, das die Eingewöhnung langsam und erstmal auch mit Begleitung vom Halter passiert. Den Hund würde ich tatsächlich noch nicht lange da lassen. Ansonten feste Strukturen, was zum Stressabbau geben wie Kong oder Schleckmatte. Denk dran, der ist momentan unter Stress. Der rammelt nicht aus Dominanz oder Böswilligkeit.
 
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Katharina
2. Feb. 20:23
Hallo, meine Hündin ist auch bei Betreuungsfamilien, beim ersten Mal in der fremden Wohnung war ich mit dabei und hab angeleitet, dann die Zeiten langsam steigern, wie das alleine lassen sonst auch.

Generell hilft Routine, also immer gleiche Abläufe bei allen Bezugspersonen.
Bei uns ist es: beim Ankommen in die offene Box (mit bekannter Decke) da zur Ruhe kommen und jedesmal wenn sie hochdreht wieder kurze Ruhephase in der Box.

Außerdem Liste austauschen mit den wichtigsten Komandos, damit auch die identisch verwendet werden und möglichst gleiche Spielregeln etc...

Viel Geduld euch und Erfolg und Spaß
 
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Katharina
2. Feb. 20:25
Zum Rammeln: aus dem Bauch raus würde ich sagen, das ist unverschämt, also konsequent unterbinden und nicht durch was possitives ersetzen, also keine Lernerfahrung, wenn ich Rammel und dann aufhör bekomm ich nen Keks oder so, sondern eher dann werd ich auf die Decke geschickt oder die Menschen gehen einfach weg in die Richtung...
 
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Ilona
2. Feb. 21:04
Zum Rammeln: aus dem Bauch raus würde ich sagen, das ist unverschämt, also konsequent unterbinden und nicht durch was possitives ersetzen, also keine Lernerfahrung, wenn ich Rammel und dann aufhör bekomm ich nen Keks oder so, sondern eher dann werd ich auf die Decke geschickt oder die Menschen gehen einfach weg in die Richtung...
Das hat nichts mit unverschämten Verhalten zu tun. Der Hund ist in einer gänzlich fremden Umgebung mit fremden Menschen. Das ist Stress pur und eine Übersprungshandlung.
Ich würde schauen, das die Eingewöhnung langsam und erstmal auch mit Begleitung vom Halter passiert. Den Hund würde ich tatsächlich noch nicht lange da lassen. Ansonten feste Strukturen, was zum Stressabbau geben wie Kong oder Schleckmatte. Denk dran, der ist momentan unter Stress. Der rammelt nicht aus Dominanz oder Böswilligkeit.
 
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Alexandra
3. Feb. 08:00
Würde bzgl dem Rammeln auch probieren etwas anderes zum Stressabbau anzubieten. Z.B. Schleckmatte, Kong oder auch ein Tau zum Zerfetzen hilft bei uns.