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Sammy
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Anzahl der Antworten 10
heute 13:03

Katzen jagen in der wohnung

Heute gehts um unsern kleinen Akio aus Rumänien, er hat leider mehr Baustellen als uns vorher gesagt wurde, die grösste aktuell jedoch ist das er die Katzen in der Wohnung jagt, solange sie still liegen ist es okay, zumindest wenn er zu ihnen kann, andernfalls wird gebellt und gefiept. Sobald die Katzen anfangen sich zu bewegen, wird ihnen sofort im Eiltempo nachgerannt und auch mal geschnappt. Wir haben ihm jetzt eine Hausleine angelegt, aber er flippt regelrecht aus…Zur nacht hin separieren wir alle, die Katzen sind in der Wohnung und Alpha und Akio bei uns im Schlafzimmer. Vielleicht hat ja jemand gute Tipps oder so? Ich dachte evtl schon an ein maulkorb?😅
 
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SandrA
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heute 11:37
Ich finde dass Hausleine grundsätzlich auch erst einmal eine gute Idee ist. Allerdings müsste man schauen, warum er damit so schlecht zurechtkommt, und ihn zunächst langsam daran gewöhnen.

Ansonsten würde ich vor allem verhindern, dass er das Jagen der Katzen weiterhin erfolgreich durchziehen kann. Also Management, Management, Management, ggf auch durch räumliche Trennung.

Parallel würde ich anfangen, die Bewegung der Katzen zu markieren und erwünschtes Verhalten zu belohnen. Das würde ich ganz kleinschrittig aufbauen, zunächst in einer Distanz, in der Akio noch ansprechbar ist. Ziel wäre, dass die Bewegung der Katzen für ihn zunehmend ein Signal dafür wird, sich an dir zu orientieren, statt hinterherzujagen.

Gleichzeitig würde ich an Frustrationstoleranz und Impulskontrolle arbeiten. Allerdings nicht in dem Sinne, dass er die Anwesenheit der Katzen einfach aushalten muss, sondern zunächst in Situationen, in denen er überhaupt lernen kann, sich zu regulieren.

Einen Maulkorb würde ich als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme auch nicht ausschließen. Gerade weil er die Katzen auch schnappt, würde ich das Thema wirklich ernst nehmen und mir ggf Unterstützung durch jemanden holen, der Erfahrung mit Jagdverhalten und Mehrtierhaltung hat.
 
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SandrA
heute 11:37
Ich finde dass Hausleine grundsätzlich auch erst einmal eine gute Idee ist. Allerdings müsste man schauen, warum er damit so schlecht zurechtkommt, und ihn zunächst langsam daran gewöhnen.

Ansonsten würde ich vor allem verhindern, dass er das Jagen der Katzen weiterhin erfolgreich durchziehen kann. Also Management, Management, Management, ggf auch durch räumliche Trennung.

Parallel würde ich anfangen, die Bewegung der Katzen zu markieren und erwünschtes Verhalten zu belohnen. Das würde ich ganz kleinschrittig aufbauen, zunächst in einer Distanz, in der Akio noch ansprechbar ist. Ziel wäre, dass die Bewegung der Katzen für ihn zunehmend ein Signal dafür wird, sich an dir zu orientieren, statt hinterherzujagen.

Gleichzeitig würde ich an Frustrationstoleranz und Impulskontrolle arbeiten. Allerdings nicht in dem Sinne, dass er die Anwesenheit der Katzen einfach aushalten muss, sondern zunächst in Situationen, in denen er überhaupt lernen kann, sich zu regulieren.

Einen Maulkorb würde ich als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme auch nicht ausschließen. Gerade weil er die Katzen auch schnappt, würde ich das Thema wirklich ernst nehmen und mir ggf Unterstützung durch jemanden holen, der Erfahrung mit Jagdverhalten und Mehrtierhaltung hat.
 
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Tanja
heute 12:01
Problem ist ja auch, wenn Katzen extrem durch das Verhalten gestresst werden und sich unwohl fühlen, dann werden sie ja auch unsauber. Ich habe das am Anfang immer durch Kindergitter in allen Türrahmen gelöst. In geeigneter Höhe aufgehängt, konnte die Katze immer unten drunter durch, Hund konnte nicht hinterher. Hund konnte dadurch der Katze auch nicht so auf die Pelle rücken, sodass Katze aus ihrer Not heraus den Hund vielleicht ernsthaft verletzt hätte. (Hab immer Angst vor den Krallen der Katze und um die Augen vom Hund). Katze hatte immer Gewissheit, der Situation schnell entkommen zu können und hinter dem jeweiligen Gitter ihre Ruhe zu haben / in Sicherheit zu sein. Hat viel Stress rausgenommen. Irgendwann waren die Gitter immer überflüssig, Hund hat aufgegeben, sie wurden abmontiert und im Keller für den nächsten Einsatz verstaut. So habe ich das schon unzählige Male gemacht. Hat immer geklappt.
 
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Sammy
heute 12:14
Problem ist ja auch, wenn Katzen extrem durch das Verhalten gestresst werden und sich unwohl fühlen, dann werden sie ja auch unsauber. Ich habe das am Anfang immer durch Kindergitter in allen Türrahmen gelöst. In geeigneter Höhe aufgehängt, konnte die Katze immer unten drunter durch, Hund konnte nicht hinterher. Hund konnte dadurch der Katze auch nicht so auf die Pelle rücken, sodass Katze aus ihrer Not heraus den Hund vielleicht ernsthaft verletzt hätte. (Hab immer Angst vor den Krallen der Katze und um die Augen vom Hund). Katze hatte immer Gewissheit, der Situation schnell entkommen zu können und hinter dem jeweiligen Gitter ihre Ruhe zu haben / in Sicherheit zu sein. Hat viel Stress rausgenommen. Irgendwann waren die Gitter immer überflüssig, Hund hat aufgegeben, sie wurden abmontiert und im Keller für den nächsten Einsatz verstaut. So habe ich das schon unzählige Male gemacht. Hat immer geklappt.
Türgitter klingen nach einer unglaublichen guten Idee, danke. Aber wahrscheinlich würde akio dann davor stehen und bellen und fiepen bis zur Erschöpfung
 
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SandrA
heute 12:19
Türgitter klingen nach einer unglaublichen guten Idee, danke. Aber wahrscheinlich würde akio dann davor stehen und bellen und fiepen bis zur Erschöpfung
Ja, wenn er bis zum Gitter hinterherjagen konnte ist er ja auch voll drin in der Sequenz.
Das Türgitter verhilft der Katze zwar zur Flucht und sollte ihr einen Safe Place ermöglichen, aber das Hinterherjagen darf trotzdem nicht umgesetzt werden - auch nicht bis zum Gitter 😅
 
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Tanja
heute 12:39
Türgitter klingen nach einer unglaublichen guten Idee, danke. Aber wahrscheinlich würde akio dann davor stehen und bellen und fiepen bis zur Erschöpfung
Ja, daran wird er aber nach kurzer Zeit kein Gefallen mehr finden, er wird aufgeben früher oder später, weil er sie eh nicht kriegt!
 
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Tanja
heute 12:41
Ja, wenn er bis zum Gitter hinterherjagen konnte ist er ja auch voll drin in der Sequenz. Das Türgitter verhilft der Katze zwar zur Flucht und sollte ihr einen Safe Place ermöglichen, aber das Hinterherjagen darf trotzdem nicht umgesetzt werden - auch nicht bis zum Gitter 😅
Nein, aber hält sich ja im gleichen Raum auf und kann interagieren, oder nicht?
 
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Tanja
heute 12:45
Oder muss ich das haargenau erklären, wie man soetwas umsetzen könnte? So dumm ist man ja wohl nicht. Wie gesagt, bei mir klappt diese Methode seit Jahren...
Außerdem ist man selbst nicht so gestresst, weil nicht so viel passieren kann. Man hat Zeit vernünftig mit dem Hund dran zu arbeiten, man erreicht den Hund rechtzeitig (er ist nicht gleich am anderen Ende des Hauses verschunden), um einzugreifen und um ihm das Verhalten abzugewöhnen.
 
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SandrA
heute 12:55
Nein, aber hält sich ja im gleichen Raum auf und kann interagieren, oder nicht?
Mir ging es darum darauf hinzuweisen, bereits zu reagieren bevor der Hund jagt, und nicht zu warten bis er jagt, um ihn dann abbrechen zu müssen oder eben drauf zu setzen dass das Gitter ihn bremst.
Außerdem erklärt sich die von der TE vermutete Aufregung des Hundes am Gitter dadurch, dass er bereits in der Sequenz ist. Aufgeregt lernt es sich einfach schlechter.
 
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Anna
heute 13:00
Alternativ kannst du auch einfach den Hund an dir selbst befestigen. dann bist du immer griffbereit und der Hund kann nicht hinter den Katzen her. damit hast du freie Bewegung in der Wohnung für dich und die Katzen und den Hund einfach im Schlepptau. dann kann er nicht erst los düsen und kann sich vllt etwas besser an die Katzensituation gewöhnen. ist natürlich keine für-immer Lösung aber erstmal ein Ansatz
 
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Sammy
heute 13:03
Alternativ kannst du auch einfach den Hund an dir selbst befestigen. dann bist du immer griffbereit und der Hund kann nicht hinter den Katzen her. damit hast du freie Bewegung in der Wohnung für dich und die Katzen und den Hund einfach im Schlepptau. dann kann er nicht erst los düsen und kann sich vllt etwas besser an die Katzensituation gewöhnen. ist natürlich keine für-immer Lösung aber erstmal ein Ansatz
Auch nh gute idee, danke