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zuletzt 21. Okt.

Junghund rennt Traktoren hinterher

Mein Junghund Tony verfolgt NUR im Feld Wirtschaftsfahezeuge. Lässt sich nicht immer abrufen. Wie kann ich ihm das abgewöhnen? Er hat kaum Jagdtrieb. Aber kommt ein Traktor von weitem, ist er nicht mehr zu halten. Tony ist 1 Jahr und drei Monate.
 
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Fee
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21. Okt. 15:23
Meiner hat das genau ein Mal gemacht. Ist dem Traktor hinterhergerast wie ein Irrer. Ich habe mit solch einer Todesangst geschrien, dass er zum Glück abgebrochen hat. Er wäre durch den aufgewirbelten Staub nicht für den Fahrer erkennbar gewesen. Danach habe ich einfach mit der Schleppleine in der Nähe von Feldern gearbeitet. Hat er einen Traktor fixiert, habe ich mich draufgestellt und versucht seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Im Notfall ein kleiner Ruck. So kommt er "von selber" zu mir und wird belohnt. (Draufstellen bedeutet, dass die Leine zu keinem Zeitpunkt unter Spannung steht und er das quasi gar nicht mitbekommt. Es dient wirklich nur zur Absicherung.) Wir hatten jetzt kein großes Problem mit Traktoren, weshalb es uns das wahrscheinlich erleichtert hat, aber wir haben bei seinem Jagdtrieb damit gearbeitet. Ich leine ihn bei Traktoren immer noch an, einfach weil der Schreck noch Wochen danach so tief sitzt, aber theoretisch könnte ich ihn genauso gut ableinen. :) Ich hoffe ich konnte helfen.
 
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Sophia
21. Okt. 12:44
Mit Traktoren kenn ich es noch nicht 😬 aber ich würde dir die Methode Click für Blick empfehlen, das hat bei uns beim Jagdtrieb als auch bei Reaktivität auf andere Hunde geholfen. Der Clou ist, dass du die Reiz Schwelle findest, bei der er noch ansprechbar ist. Also wo der Traktor irgendwo in der Ferne zu sehen ist. Und dann (mit oder ohne clicker) Aufmerksamkeit fördern und belohnen. Den Abstand dann kleinschrittig verkleinern. Wenn er nicht mehr ansprechbar ist, bist du zu nah dran - Abstand also wieder erhöhen. Ich drücke die Daumen!
 
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Fee
21. Okt. 15:23
Meiner hat das genau ein Mal gemacht. Ist dem Traktor hinterhergerast wie ein Irrer. Ich habe mit solch einer Todesangst geschrien, dass er zum Glück abgebrochen hat. Er wäre durch den aufgewirbelten Staub nicht für den Fahrer erkennbar gewesen. Danach habe ich einfach mit der Schleppleine in der Nähe von Feldern gearbeitet. Hat er einen Traktor fixiert, habe ich mich draufgestellt und versucht seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Im Notfall ein kleiner Ruck. So kommt er "von selber" zu mir und wird belohnt. (Draufstellen bedeutet, dass die Leine zu keinem Zeitpunkt unter Spannung steht und er das quasi gar nicht mitbekommt. Es dient wirklich nur zur Absicherung.) Wir hatten jetzt kein großes Problem mit Traktoren, weshalb es uns das wahrscheinlich erleichtert hat, aber wir haben bei seinem Jagdtrieb damit gearbeitet. Ich leine ihn bei Traktoren immer noch an, einfach weil der Schreck noch Wochen danach so tief sitzt, aber theoretisch könnte ich ihn genauso gut ableinen. :) Ich hoffe ich konnte helfen.