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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 21. Dez.

Intrinsische Motivation - Leinenführigkeit?

Hallo liebe Hundemenschen, Ich bin durch einen anderen Thread darauf gestoßen, dass man Leinenführigkeit mittels intrinsischer Motivation beibringen kann. Intrinsische Motivation bedeutet das es der Hund von sich aus macht, es macht ihm Spaß und führt es für sich bzw. sein Wohlbefinden aus. Also zum Beispiel ist bei meinem Münsterländer das Jagen eine intrinsische Motivation, die ich mir für die Arbeit zunutze mache. Ich trainiere viel mit meinen Hunden und natürlich auch die Leinenführigkeit. In aller Regel machen das meine Hunde aber nicht aus eigener intrinsische Motivation. Jetzt frage ich mich natürlich, was ich die Jahre falsch gemacht habe, dass meine Hunde anscheinend nicht aus intrinsischer Motivation neben mir her spazieren. Habt ihr eine Idee wie man das aufbaut, dass er Hund das aus intrinsischer Motivation macht? Ist dies überhaupt möglich?
 
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Michi
20. Dez. 13:31
Bei euch vielleicht. Hier gibt es auch mehr als genug Wild, aber nicht um in der Form zu trainieren.
Von der eigentlichen Frage hatte man sich ja allgemein recht schnell entfernt und so war ja die Frage bezüglich Jagdverhalten auch gestattet.
 
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Michi
20. Dez. 13:37
Habe ich irgendwen auf irgendetwas gedrängt?
Ich habe geschrieben, dass ich diesbezüglich keine Antwort gefunden habe.
Das ist doch schon ein bisschen etwas anderes...
 
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Dogorama-Mitglied
20. Dez. 14:02
Meine Beiträge hier waren dazu gedacht, das Prinzip zu erklären und einen Einblick in die Methode zu geben, nicht eine komplette Anleitung für jede Situation zu liefern. Das wäre nicht nur zeitlich unmöglich, sondern entspricht auch nicht dem Rahmen einer freiwilligen Diskussion.
Wer tiefer in spezifische Probleme eintauchen möchte, kann sich bei professionellen Hundeschulen die entsprechenden Techniken zeigen lassen.
Da kann man dann auch meckern gegen Geld, wenns nicht ausführlich genug war.
Außerdem habe ich ja auch noch die Gruppe, wie mehrfach beschrieben, gegründet, wo Fragen nicht zwischen theoretischem Gelaber untergehen.
 
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Michi
20. Dez. 14:09
Meine Beiträge hier waren dazu gedacht, das Prinzip zu erklären und einen Einblick in die Methode zu geben, nicht eine komplette Anleitung für jede Situation zu liefern. Das wäre nicht nur zeitlich unmöglich, sondern entspricht auch nicht dem Rahmen einer freiwilligen Diskussion. Wer tiefer in spezifische Probleme eintauchen möchte, kann sich bei professionellen Hundeschulen die entsprechenden Techniken zeigen lassen. Da kann man dann auch meckern gegen Geld, wenns nicht ausführlich genug war. Außerdem habe ich ja auch noch die Gruppe, wie mehrfach beschrieben, gegründet, wo Fragen nicht zwischen theoretischem Gelaber untergehen.
Ich hatte schon den Eindruck, dass dir die Diskussion Freude macht, eben auch um deine Methode näher zu bringen.
Dass es zwischendrin zu etwas unbequemen Szenen gekommen ist, das hat die Freude aber sicherlich geschmälert.
Ganz davon abgesehen, dass sich der TE zu seiner Frage ja nie wieder gemeldet hat und scheinbar auch garnicht online war.
Ich kann nur für mich sprechen, danke für deine Ausführungen !
Wenn man sich einer solchen Diskussion stellt und Gefallen daran findet, Anderen etwas näher zu bringen, dann kommt es zwangsläufig auch zu kritischem Hinterfragen.
 
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Michi
20. Dez. 14:15
Meine Beiträge hier waren dazu gedacht, das Prinzip zu erklären und einen Einblick in die Methode zu geben, nicht eine komplette Anleitung für jede Situation zu liefern. Das wäre nicht nur zeitlich unmöglich, sondern entspricht auch nicht dem Rahmen einer freiwilligen Diskussion. Wer tiefer in spezifische Probleme eintauchen möchte, kann sich bei professionellen Hundeschulen die entsprechenden Techniken zeigen lassen. Da kann man dann auch meckern gegen Geld, wenns nicht ausführlich genug war. Außerdem habe ich ja auch noch die Gruppe, wie mehrfach beschrieben, gegründet, wo Fragen nicht zwischen theoretischem Gelaber untergehen.
Und falls du mich damit meintest...ich brauche keine Anleitung und muss auch an keinem spezifischen Problem arbeiten.
Ich hatte nur rein aus Interesse und ohne jegliche Hintergedanken danach gefragt, wie sich das bei Jagdverhalten und ohne Wild , mit dem man trainieren kann, gestaltet.
 
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Dogorama-Mitglied
20. Dez. 14:19
Ich hatte schon den Eindruck, dass dir die Diskussion Freude macht, eben auch um deine Methode näher zu bringen. Dass es zwischendrin zu etwas unbequemen Szenen gekommen ist, das hat die Freude aber sicherlich geschmälert. Ganz davon abgesehen, dass sich der TE zu seiner Frage ja nie wieder gemeldet hat und scheinbar auch garnicht online war. Ich kann nur für mich sprechen, danke für deine Ausführungen ! Wenn man sich einer solchen Diskussion stellt und Gefallen daran findet, Anderen etwas näher zu bringen, dann kommt es zwangsläufig auch zu kritischem Hinterfragen.
Danke für deine Rückmeldung, Michi. Du hast recht, dass ich grundsätzlich Freude am Diskutieren habe und es mir Spaß macht, mein Wissen weiterzugeben.
Allerdings empfinde ich die Diskussion hier mittlerweile als frustig. Es wirkt, als seien einzelne frustriert, weil sie keine ausführliche Antwort auf ihre spezifischen Fragen bekommen haben.
Das macht mich natürlich auch unzufrieden, weil ich viel Zeit und Energie investiert habe, um so gut wie möglich kleine Inhalte zu erklären. Kritik und Nachfragen sind natürlich völlig legitim.
 
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Dogorama-Mitglied
20. Dez. 14:19
Und falls du mich damit meintest...ich brauche keine Anleitung und muss auch an keinem spezifischen Problem arbeiten. Ich hatte nur rein aus Interesse und ohne jegliche Hintergedanken danach gefragt, wie sich das bei Jagdverhalten und ohne Wild , mit dem man trainieren kann, gestaltet.
Es geht mir hier gerade um so eine Frustdynamik, wie ich gerade beschrieben habe.
 
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Michi
20. Dez. 14:21
Es geht mir hier gerade um so eine Frustdynamik, wie ich gerade beschrieben habe.
Ja, das verstehe ich !
 
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Dogorama-Mitglied
20. Dez. 16:52
sehe ich nicht so. ich habe die beiträge eine ganze weile mitgelesen und bisher nur erklärungen des prinzips gefunden, nicht aber wie genau das gefördert wird. auch waren leider keine wirklichen antworten dabei, wie dieses prinzip trotz trieb,instinkt und geistiger plus hormoneller entwicklung zb bei jungen hunden funktionieren soll. aus der ganz einfachen logik heraus macht da vieles schon gar keinen sinn. und dann kommen wieder erklärungen über das prinzip oder so aussagen, wie, das wäre ja viel zu komplex und würde viel zu lange dauern das zu erklären.. das beste, was ich da zwischendrin gelesen hab, ist, dass man in einer reizarmen umgebung beginnt.... ja..bei welchem training tut man das nicht?
Du verstehst etwas nicht, du vermisst Logik und deshalb ist etwas Müll?
Weisst du, was ich nicht verstehe? Warum man sich in einem Thread suhlt, der einen offensichtlich nervt und mit dem man nix anfangen, dem
man nicht folgen kann.
Und dann auch noch eine kurze Erklärung erwarten aus einem Training, dass auf ein ganzes Jahr angelegt ist.
Maikes Ratschlag kann ich mich zur Gänze anschließen: Kauf den Kurs und richte deine Fragen und Beschwerden an die Trainerin.
Und „Danke“ an die anderen, die hier in erster Linie (nochmal) für Stunk gesorgt und damit den Thread wohl endgültig erledigt haben. Schade drum.
Denn wer soll hier denn allen Ernstes nochmal was beitragen und offenbaren….
 
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Kirsten
20. Dez. 17:10
Vielleicht möchte ja jemand konkrete Beispiel aus dem Alltag liefern, sodass man beleuchten kann, was daran intrinsisch und extrinsisch ist. Was sinnvoll ist, oder eher nicht 😊

Meine Hündin lasse ich sehr gerne auf Plattformen hüpfen, um von dort aus die Umgebung zu beobachten. Zum Beispiel große Steine am Wegrand, gefällte Bäume,…

Von dort aus kann sie sich gerne ausgiebig die Umgebung anschauen. Sie dürfte den Ort auch selbstständig verlassen, aber ich habe durch Zufall festgestellt, dass es ihr viel leichter fällt, von solchen Orten aus zu Observieren, ohne zu handeln, als vom Boden aus.
Irgendwann schaut sie sich nach mir um und fragt, ob wir weiter gehen, so erscheint es mir jedenfalls.

Das funktioniert für uns sowohl bei Fremdhunden als auch bei wildreichen Strecken.
Gerade wenn ich merke, dass sie aufgeregter wird tut uns beiden eine solche aufmerksame Pause sehr gut ☺️