Tatsächlich hab ich das gestern genau so mit dem Leckerli in der Hand mit dem Zwerg gemacht und war erst mal stolz als es geklappt hat. Nun hab ich aber eigenständige Hunde sehr gern und frage mich daher ob ich eine Generalisierung provoziere. Zum Beispiel in Geröllfeldern oder bei Sturmschäden ist es mir lieber wenn die Hunde sich ihren eigenen Weg suchen und Probleme alleine lösen können. Mein Alter macht das, aber unsere Hündin blieb dann immer stehen und hat nur geguckt. Sie hatte verinnerlicht, dass der Mensch die Probleme für sie löst.
Ich glaube nicht, dass dein Hund sich jetzt nixmehr alleine entscheiden traut, nur weil du ihm klar machst, dass er nicht deine Hand abfressen soll, wenn du was Leckeres hältst 😉
Ausser du willst in garkeiner Situation Rücksicht oder Rücksprache, dann würd ich sowas tatsächlich lassen. Aber davon geh ich eher nicht aus.
Ich traue Hunden schon soviel Lern- und Verarbeitungsflexibilität zu, dass sich sich nicht wegen diverser isolierter Erfahrung automatisch ein Schalter umlegt und sie insgesamt anders werden (ausser vielleicht sehr heftigen, traumatischen Einflüssen).
Wäre dem so, bräuchte es ja keine aktive Generalisierung im Training.