Ich habe mich gestern mit Lumi auf ein weitläufiges Gelände gestellt. Sie war an einer langen Schlepp und hat gebuddelt und geschnüffelt. Es erschien in ca. 30 Meter Entfernung ein anderes Mensch-Hund Team. Lumi hat den Hund registriert, hat ihr Tun unterbrochen hat sich gesetzt, wieder aufgestanden, gesetzt, gegähnt, zu mir geschaut. Dann kam mehr Bewegung ins Spiel, da der andere Mensch einen Ball geworfen hat. Lumi stand dann sehr aufgeregt und hat kurz gebellt, ist aber nicht in die Leine gegangen. Dann hat sie sich wieder gesetzt und hat zugesehen, voll konzentriert. Sie hat sich in der Situation selber beruhigt, oder? Das andere Team hat uns gar nicht beachtet und ist nach einigen Minuten langsam weiter. Nicht in unsere Richtung.
Dann wäre sie laut geworden.
Das würd ich auch so interpretieren, dass in der Situation ein großer Anteil Eigenregulation dabei war, wobei eben wieder die Frage ist, wieviel einerseits deine Gegenwart, innere und äussere Einstellung, Emotionslage, Vorgeschichte im Training (weiß sie, was sie schon oder nicht tun soll?) und andererseits zB das Angeleintsein zur Entscheidungsfindung beigetragen haben.
Aber das ist ja auch per se nix Schlechtes, nur etwas, dessen man sich bewusst sein sollte.