Mal ne Frage ... es ging doch hier 2 Tage lang mehr oder weniger um intrinsische Motivation. Ich verstehe gerade nicht, warum Du nun Maike J. unterstellst, sie verstünde die Grundlagen der operanten Konditionierung nicht. Wo ist da der Zusammenhang?
Sie setzt bei der Beschreibung der intrinsischen Motivation eine vom Menschen zugewiesene positive oder neutrale Bewertung der angewandten Methoden voraus, die imho die "Meinung" der Hunde zu ebendiesen nicht ausreichend mit einbezieht.
Im Kontext der Operanten Konditionierung wird explizit darauf hingewiesen, dass die Bewertung darüber, ob etwas für den Hund eine positive (oder wie auch immer empfundene) Erfahrung (zB Belohnung, Strafe etc) darstellt, nicht dem Menschen obliegt sondern dem Hund und dass wir das auch nicht selten falsch einschätzen.
ZB denken viele Menschen, sie würden ihren Hund belohnen, wenn sie ihn streicheln, was von den Hunden aber gerade während Trainingssituationen oft nicht als angenehm empfunden wird.
Davon auszugehen, dass jeder Hund die körperliche Begrenzung, die Raumverwaltung, die Distanzwahl und -veränderung durch den Menschen - und damit die Beschränkung der eigenen Handlungsoption auf Beobachten - als rein schützend und angenehm empfindet, scheint mir gewagt und anfällig dafür, mögliche abweichende Gefühle der Tiere auszublenden und zu übersehen.