Ich muss sagen ich glaube ich habe ein sehr übertriebenes wie ich mit meinen Hundis lebe.
Mit übertrieben meine ich, selbst wenn ich was in der Wohnung machen, wir machen es zusammen. Wir machen alles zusammen und sind fast 24/7 zusammen. Und ja sie können auch problemlos alleine bleiben.
Ich bin auch nicht die Stumpfe ich laufe mal ne Runde.
Ich bin allgemein sehr abenteuerlustig und bin gerne wandern und Klettern und das mach ich auch mit meinen Hundis. Wir überqueren verschiedene Parkoure. Nicht nur die Hunde nein ich mach es vor die machen es mit.
Sprich ich lasse den Hund nicht auf einen Baumstamm springen und sage super wir machen das zusammen.
Mir fällt immer was ein allein schon weil mich vieles schnell langweiltm stumpfes laufen oder tricksen.
Wir machen alles als Team zusammen immer, egal was selbst Einkäufe tragen etc.
Ich habe schnell gemerkt, dass sie freiwillig immer bei mir bleiben, egal ob ich mich irgendwo hinsetzte etc. Ich bin interessanter als das was sie draußen erleben könnten.
Das klingt, als hätten deine Hunde sehr wenig Eigenständigkeit und stattdessen eine sehr starke Abhängigkeit von dir entwickelt.
Ein solches Klebeverhalten würd ich persönlich für meinen Hund nicht wollen.
Da ist mir das zusätzliche Konditionieren eines weitgehend verlässlichen Rückrufes mit daraus resultierender erweiterter Bewegungsfreiheit deutlich lieber, als ihm ein so starkes Bedürfnis nach meiner direkten körperlichen Nähe einzuimpfen.
"Folgen" über Bindung und Orientierung ist für mich ohnehin nur die Basis der Beziehungsarbeit, auf der dann alles Weitere möglich wird.
So schön gemeinsame Ausflüge sind, aber weder mir noch meinem Hund wär es genug, ein Leben lang hinter mir her über ein paar Steine und Baumstämme zu hüpfen.
Ich hab eine Rasse, die nicht nur ein bisschen Wandern und ein paar Socken rumtragen sonden anspruchsvoll denken will, die neue Herausforderungen braucht und neue Fähigkeiten lernen will.
Da komm ich über Orientierung alleine nicht weit.