Es gibt durchaus Hunde, die nie in wildreichem Gebiet abgeleint werden können. Wohnt man also zwischen Fuchs, Hase und Reh, dann ist das durchaus eben auch hin und wieder der Weg. (Wer nicht in wildreichem Gebiet mit einem passionierten Jäger gewohnt hat, wird das nicht nachvollziehen können. Wenn du morgens alle fünf Minuten Feldhasen springen hast, drei mal Rehe die kreuzen und dazu noch zwei Mal den Fuchs, dann ist das durchaus was anderes wie wir sehen alle drei, vier Wochen mal entfernt einen Rehbock) Manchmal gilt es das dann zu akzeptieren und nicht am hundertsten Trainingsansatz zu verzweifeln.
Das bedeutet nicht, dass man nicht noch was ausprobieren kann, wurde ja hier schon was genannt, wie z.B. die Wege zur Freundschaft, aber ich finde dieses dogmatische schlechte Gewissen machen furchtbar.
Hab Freude, wenn du mit deinem Hund unterwegs bist, baue Leckerlisuchspiele ein, balanciert gemeinsam über einen Baumstamm. Suche dir eine Wiese oder einen Platz, wo sie rennen und flitzen kann, wie schon erwähnt wurde: Vielleicht gibt es ja was Eingezäuntes in der Nähe oder du findest ein Feld, das du mittags nutzen kannst, weil kein Wildverkehr ist.
Und denke immer daran, dass schnüffeln, gemeinsam im Wald stehen und horchen, nach Mäuschen graben und noch vieles mehr, ein Hundeleben auch zu einem schönen Hundeleben macht.