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Manuela
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heute 19:24

Freilauf zwischen schlechten Gewissen und es geht auch ohne

Irgendwie plagt mich mal wieder das schlechte Gewissen, weil bei uns das Freilaufen eher so weit weg ist wie die Sterne. Und man nur hört wie wichtig das für Hunde ist damit sie Glücklich sein können. Sie läuft tatsächlich weg hat dieses schon zwei Mal getan, auf der Suche nach der schönsten Wildtierspur. Dank Tracker konnten wir sie nach 45 Minuten bei einer Ruhepause wieder einkassieren. Seitdem läuft sie nur noch an ihrer Schleppleine diese zieht sie auch mal einfach nur, ich brauch allerdings die 2 Sekunden mehr Zeit die ich dadurch habe, um das ausbüxen zu verhindern. Momentan kann man hier aufgrund der Maisfelder auch nicht sehen wo das nächste Tier wartet. Wir haben zwei Hundeschulen durch, denen nicht eingefallen ist wie man sie zu mehr Aufmerksamkeit bringen kann. Ihr ist es damit Ansicht wirklich lieber sie bleibt an ihrer Leine, höre aber immer wieder das dies nicht toll für sie wäre.
 
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Katja
Beliebteste Antwort
heute 18:58
Vielleicht magst Du ja hier mal reinlesen?

https://dogorama.app/de-de/forum/Verhalten_Psychologie/Wege_zur_Freundschaft_Ulli_Reichmann-rlnznliSvg8atfuETlhD/

Ist ein etwas anderer Weg, den Ulli Reichmann da in ihrem Buch vorschlägt: nicht Jagd verbieten, sondern die Jagd zum gemeinsamen Erlebnis während des Spaziergangs zu machen.
Hört sich nach Deiner Beschreibung so an, als könntest Du da zumindest mal reinlesen…😉
 
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Carola
heute 18:33
Eigentlich ist die Schleppleine eher ein Trainingsinstrument und kein Dauerzustand.
Wie steht es mit dem Rückruftraining? Solange der Rückruf nicht sitzt würde ich sie nur auf abgesichertem Gelände laufen lassen und auch überlegen ob ein anti-jagd Training sinnvoll ist. Viel Glück.
Es gibt Hunde da ist es schwer die Aufmerksamkeit zu bekommen und zu halten aber es ist mit dem richtigen Trainingsansatz möglich.
Diesbezüglich habe ich selbst neulich ein Trainingsseminar gemacht da mein Workaholic und auch nur sehr schwer die Aufmerksamkeit halten kann. Mit dem passenden Trainingsansatz ist es besser geworden allerdings hat sie keinen starken Jagdtrieb.
 
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Ilona
heute 18:36
Mach dir kein schlechtes Gewissen. Freilauf ist wichtig. Bedarf aber guter Vorbereitung.
Vielleicht kannst du ja ein Platz mieten, wo dein Hund ab und an frei laufen kann. Vielleicht hilft dir auch Einzeltraining. Was ich wichtig finde: hader nicht. Manchmal dauert es eben länger, bis der Hund in den Freilauf kann. Yuna ist knapp 6. Und Freilauf gibt es nur an ausgewählten Orten. Amsonsten läuft sie an der SL. Und manchmal geht es gar nicht , weil sie im Jagdmodus ist oder weil es ihr nicht gut geht.
 
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Manuela
heute 18:49
Der Rückruf ist mit einer vernünftigen Pfeife aufgebaut, funktioniert zu 95%, wenn nicht grade dann beschließt einer der vielen Tiere unseren Weg zu kreuzen die hier leben. Heute z.b. Ricke mit Kitz, Waschbärfamilie und zwei Hasen, danke der Maisfelder alle erst gesehen wenn sie quasi 3 m vor uns standen. Jedesmal konnte ich sie durch die Schleppleine einbrennen den Rückruf starten und sie ist dann auch gekommen. Ohne Leine kann ich aber alles haben was ich will da ist ihr Jagdtrieb stärker.
Antijagdtraining haben zwei Trainer aufgegeben, da sie nicht an sie ran gekommen sind, nehme gerne Tips auch fahre ich gerne dafür.
Laufen kann sie hier im Garten zum Glück knapp 1000qm auch zum Spielen kann ich sie kurz ableinen wenn nichts zu sehen ist.
 
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Katja
heute 18:58
Vielleicht magst Du ja hier mal reinlesen?

https://dogorama.app/de-de/forum/Verhalten_Psychologie/Wege_zur_Freundschaft_Ulli_Reichmann-rlnznliSvg8atfuETlhD/

Ist ein etwas anderer Weg, den Ulli Reichmann da in ihrem Buch vorschlägt: nicht Jagd verbieten, sondern die Jagd zum gemeinsamen Erlebnis während des Spaziergangs zu machen.
Hört sich nach Deiner Beschreibung so an, als könntest Du da zumindest mal reinlesen…😉
 
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Kirsten
heute 19:07
Vielleicht magst Du ja hier mal reinlesen? https://dogorama.app/de-de/forum/Verhalten_Psychologie/Wege_zur_Freundschaft_Ulli_Reichmann-rlnznliSvg8atfuETlhD/ Ist ein etwas anderer Weg, den Ulli Reichmann da in ihrem Buch vorschlägt: nicht Jagd verbieten, sondern die Jagd zum gemeinsamen Erlebnis während des Spaziergangs zu machen. Hört sich nach Deiner Beschreibung so an, als könntest Du da zumindest mal reinlesen…😉
Ergänzend dazu: Sollte dir der Ansatz des Buches gefallen, kannst du dir Richtung Hamburg Unterstützung von Martina Pastel (Waldpfoten) holen. Vieles ist leichter, wenn man einen passenden Ansprechpartner hat ☺️

Der Jagdtrieb muss nicht zwangsläufig zwischen Mensch und Hund stehen. Er kann auch enger verbinden 🐾
 
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C
heute 19:24
Es gibt durchaus Hunde, die nie in wildreichem Gebiet abgeleint werden können. Wohnt man also zwischen Fuchs, Hase und Reh, dann ist das durchaus eben auch hin und wieder der Weg. (Wer nicht in wildreichem Gebiet mit einem passionierten Jäger gewohnt hat, wird das nicht nachvollziehen können. Wenn du morgens alle fünf Minuten Feldhasen springen hast, drei mal Rehe die kreuzen und dazu noch zwei Mal den Fuchs, dann ist das durchaus was anderes wie wir sehen alle drei, vier Wochen mal entfernt einen Rehbock) Manchmal gilt es das dann zu akzeptieren und nicht am hundertsten Trainingsansatz zu verzweifeln.

Das bedeutet nicht, dass man nicht noch was ausprobieren kann, wurde ja hier schon was genannt, wie z.B. die Wege zur Freundschaft, aber ich finde dieses dogmatische schlechte Gewissen machen furchtbar.

Hab Freude, wenn du mit deinem Hund unterwegs bist, baue Leckerlisuchspiele ein, balanciert gemeinsam über einen Baumstamm. Suche dir eine Wiese oder einen Platz, wo sie rennen und flitzen kann, wie schon erwähnt wurde: Vielleicht gibt es ja was Eingezäuntes in der Nähe oder du findest ein Feld, das du mittags nutzen kannst, weil kein Wildverkehr ist.

Und denke immer daran, dass schnüffeln, gemeinsam im Wald stehen und horchen, nach Mäuschen graben und noch vieles mehr, ein Hundeleben auch zu einem schönen Hundeleben macht.