Home / Forum / Erziehung & Training / Essen klauen

Verfasser-Bild
Aga
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 86
zuletzt 28. Feb.

Essen klauen

Ich habe mal eine Frage bezüglich des Essen klauen. Meine Hündin würde sich nie trauen etwas zu nehmen wenn jemand im Raum ist, sie wartet vor jeder Mahlzeit auf mein ok, wir machen Giftködertraining wo sie Sachen liegen lässt, ich kann ihr was vor die Füße legen und Pfui sagen und den Raum verlassen, alles kein Problem. Wir betreiben meistens Management wenn’s darum geht etwas liegen zu lassen, also das kommt wirklich sehr selten vor, aber so wie das Leben manchmal passiert ist es schon vorgekommen, dass ich etwas auf der Arbeitsfläche habe stehen lassen wo ich dachte sie kommt nicht dran, bin kurz auf Toilette und weg war’s natürlich. Ich erziehe durchweg positiv, hab aber ein bisschen geschimpft, das juckt sie dann aber nicht sonderlich. Jetzt würde ich gerne mal wissen, was tut ihr in einer solchen Situation, das kann natürlich auch gefährlich werden für den Hund und darf nicht passieren. Was ist eure Taktik wenn ihr den Hund erwischt unmittelbar? Im Hundekongress habe ich ja mal mitgenommen, wenn ich den Raum verlasse, habe ich das Essen quasi für den Hund freigegeben, wie seht ihr das?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Aga
27. Feb. 05:01
Aber den Moment auf keinen Fall zum Schreckmoment machen. Rütter hat mal erzählt, bei so Problemen hat er immer Futter drapiert, ist rausgeschlichen und hat von draußen den Moment des Stehlens abgepasst und dann heftig mit dem Fensterladen geklappert. ->Hunde haben nichts mehr gestohlen … aber viele dieser Kunden riefen ihn später wieder an, weil ihre Hunde „plötzlich“ nicht mehr alleine bleiben konnten. Innerhäuslich würde ich schlicht managen und für draußen klassisches Giftködertraining machen.
Danke dir. Das tue ich mittlerweile eigentlich auch. Also drinnen Management und draußen Giftködertraining. Amira ist schussfest und so gar nicht ängstlich, ich denke nicht dass sie da bei Geräuschen ängstlich wird aber ich hatte vor, sie halt mit der Kamera zu erwischen wenn sie von ihrem Platz aufsteht und zur Arbeitsfläche geht dann halt schnell um die Ecke zu kommen. Also das ICH ihr sage, dass sie das nicht soll, ich mache es nicht über Geräusche.
 
Beitrag-Verfasser
Sybille
27. Feb. 06:19
Kurze Zusammenfassung: Deutsch Drahthaar klaute immer die Butter vom Esstisch, wenn ich die Küche mit den Kindern verlassen hatte, habe mich dann ein Mal hinter der Tür versteckt und ihn beobachtet, wann er „ angreifen“ wollte, ich war schneller, habe die Butter geschnappt und sie mit scharfen „ Nein“ auf den Rücken geworfen, er hat nie mehr etwas geklaut…. böse Sachen, die da auf dem Tisch liegen“😉
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa-Eileen
27. Feb. 09:35
Aber den Moment auf keinen Fall zum Schreckmoment machen. Rütter hat mal erzählt, bei so Problemen hat er immer Futter drapiert, ist rausgeschlichen und hat von draußen den Moment des Stehlens abgepasst und dann heftig mit dem Fensterladen geklappert. ->Hunde haben nichts mehr gestohlen … aber viele dieser Kunden riefen ihn später wieder an, weil ihre Hunde „plötzlich“ nicht mehr alleine bleiben konnten. Innerhäuslich würde ich schlicht managen und für draußen klassisches Giftködertraining machen.
Man kann sich auch rausschleichen und dann eben fix reinkommen und eben verbal ankacken, man muss net mit Schreckreiz arbeiten.
Regeln und Grenzen müssen über soziales geregelt werden.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Yvonne
27. Feb. 09:53
Ich bewundere alle, deren Hunde so diszipliniert funktionieren, dass nichts Essbares genommen wird.
Ich könnte ja sagen, dass meine Hunde auch nichts fressen, was ich irgendwo stehen lasse.
Sie tun es nicht. Definitiv nicht…, weil bei uns noch 4 Katzen leben, die schneller, als jeder Hund sind, alles Essbare sofort vernichten und über Sensoren für Essbares verfügen, die nicht von dieser Welt sind 😩

Hier geht’s nur über Management:
Es wird alles weggeräumt oder mitgenommen, wenn man auch nur mal für eine Sekunde aufsteht.
Giftiges gibt’s hier nicht (Xylit o.ä.).
Es war anfangs anstrengend, aber mittlerweile ist es in Normalität übergegangen.

Da unsere Katzen Türen und Schränke öffnen können, die Mikrowelle öffnen können, Mülleimer mit festem Deckel kein Hindernis darstellen, gleicht unser Haus innen eher Fort Knox, als außen 😬
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sylvia
27. Feb. 10:30
Kurze Zusammenfassung: Deutsch Drahthaar klaute immer die Butter vom Esstisch, wenn ich die Küche mit den Kindern verlassen hatte, habe mich dann ein Mal hinter der Tür versteckt und ihn beobachtet, wann er „ angreifen“ wollte, ich war schneller, habe die Butter geschnappt und sie mit scharfen „ Nein“ auf den Rücken geworfen, er hat nie mehr etwas geklaut…. böse Sachen, die da auf dem Tisch liegen“😉
Das kannst du aber auch nur mit einem robusten Hund machen ( auf den Rücken werfen). Für sehr sensible Hunde wie meine, würde eine Welt zusammenbrechen und das Vertrauensverhältnis wäre nachhaltig erschüttert.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Aga
27. Feb. 11:00
Ich bewundere alle, deren Hunde so diszipliniert funktionieren, dass nichts Essbares genommen wird. Ich könnte ja sagen, dass meine Hunde auch nichts fressen, was ich irgendwo stehen lasse. Sie tun es nicht. Definitiv nicht…, weil bei uns noch 4 Katzen leben, die schneller, als jeder Hund sind, alles Essbare sofort vernichten und über Sensoren für Essbares verfügen, die nicht von dieser Welt sind 😩 Hier geht’s nur über Management: Es wird alles weggeräumt oder mitgenommen, wenn man auch nur mal für eine Sekunde aufsteht. Giftiges gibt’s hier nicht (Xylit o.ä.). Es war anfangs anstrengend, aber mittlerweile ist es in Normalität übergegangen. Da unsere Katzen Türen und Schränke öffnen können, die Mikrowelle öffnen können, Mülleimer mit festem Deckel kein Hindernis darstellen, gleicht unser Haus innen eher Fort Knox, als außen 😬
Da haben die Katzen das Regiment übernommen🥴. Aber bei so viel Getier muss man da Management betreiben, ich glaube ja stark Katzen lassen sich da nicht so gut belehren 🤣
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Aga
27. Feb. 11:04
Das kannst du aber auch nur mit einem robusten Hund machen ( auf den Rücken werfen). Für sehr sensible Hunde wie meine, würde eine Welt zusammenbrechen und das Vertrauensverhältnis wäre nachhaltig erschüttert.
Ich habe meine Amira mal auf den Rücken geworfen als sie mich als Junghund in den Rücken gebissen hat im Garten, ihre Mutter war verhaltensauffällig, aber ich wollte sie trotzdem. Sie ist zu Beginn aber sehr grob und körperlich geworden. Auf den Rücken werfen war sehr anstrengend und ich versuche es zu vermeiden, das war mehr ein Kampf,
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sylvia
27. Feb. 11:45
Ich habe meine Amira mal auf den Rücken geworfen als sie mich als Junghund in den Rücken gebissen hat im Garten, ihre Mutter war verhaltensauffällig, aber ich wollte sie trotzdem. Sie ist zu Beginn aber sehr grob und körperlich geworden. Auf den Rücken werfen war sehr anstrengend und ich versuche es zu vermeiden, das war mehr ein Kampf,
In den Rücken gebissen zu werden ist auch eine andere Nummer. Da ist es Notwehr. Da hätte ich auch keine Hemmungen
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Yvonne
27. Feb. 11:52
Da haben die Katzen das Regiment übernommen🥴. Aber bei so viel Getier muss man da Management betreiben, ich glaube ja stark Katzen lassen sich da nicht so gut belehren 🤣
Mit den Katzen ging es, bis vor zwei Jahren die Rabauken-Kater bei uns einzogen. Sie haben mittlerweile unsere, ehemals sehr gut erzogene, über 18 Jahre alte Katze mit angelernt. Die macht jetzt auch den Mist mit, worauf sie früher selber nicht gekommen ist 😒

Meine Hunde sind top erzogen, bei den Katzen habe ich leider versagt ☹️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Vic
27. Feb. 11:59
Bei adoptierte Hunde vom Ausland ist das normal. Sie haben überleben gelernt und gelitten. Da braucht man Geduld um sie umzuerziehen.