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Pia
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Anzahl der Antworten 7
zuletzt 18. Mai

Ängstlich bei Fremden?

Unser Milo ist etwas ängstlich bei fremden. Wie kann ich ihm helfen dagegen anzukommen?
 
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Regina
Beliebteste Antwort
18. Mai 17:21
Hey also Milo ist wirklich egal bei jedem geht er drauf. Seit dem Maulkorb wird es besser und man bekommt ihn schneller gefangen aber er schnappt super viel und ist total gestresst. Ich hatte jetzt mehrere Trainer da die gesagt haben ich muss mein Verhalten ändern. Nur die Problematik ändert sich seit dem nicht.
Was genau an Deinem Verhalten sollst Du denn ändern?
Wann ist er gestresst? Bei Besuch bei Dir Zuhause oder generell bei fremden Menschen?
 
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Petra
18. Mai 11:55
Wie verhält er sich denn?
Ich schütze meine Hunde immer vor übergriffigen Menschen.
Wenn Besuch kommt, weiße ich genau an, die Hunde nicht zu beachten, Rico war am Anfang so, wenn ihn jemand bedrängt hat, bzw. Auch nur angeschaut hat, dass er auch nach vorne gegangen wäre. Aber das kam ganz auf den Menschen an, Vorallem Männern war er sehr unsicher gegenüber.
Haben dann an einem Ritual gearbeitet, wo sehr gut klappt.
Ich finde auch, dass nicht jeder meine Hunde anfassen muss…
 
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Pia
18. Mai 16:58
Wie verhält er sich denn? Ich schütze meine Hunde immer vor übergriffigen Menschen. Wenn Besuch kommt, weiße ich genau an, die Hunde nicht zu beachten, Rico war am Anfang so, wenn ihn jemand bedrängt hat, bzw. Auch nur angeschaut hat, dass er auch nach vorne gegangen wäre. Aber das kam ganz auf den Menschen an, Vorallem Männern war er sehr unsicher gegenüber. Haben dann an einem Ritual gearbeitet, wo sehr gut klappt. Ich finde auch, dass nicht jeder meine Hunde anfassen muss…
Hey also Milo ist wirklich egal bei jedem geht er drauf. Seit dem Maulkorb wird es besser und man bekommt ihn schneller gefangen aber er schnappt super viel und ist total gestresst.
Ich hatte jetzt mehrere Trainer da die gesagt haben ich muss mein Verhalten ändern.
Nur die Problematik ändert sich seit dem nicht.
 
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Claudia
18. Mai 17:10
Ein Hund sollte nicht schnappen müssen. Was passiert denn, bevor er schnappt?

Und was heißt, bei jedem geht er drauf?

Wenn mein Hund vor etwas Angst hat, habe ich zwei Möglichkeiten: entweder ich setze sie dieser Angst nicht aus oder ich helfe ihr, dass kennen zu lernen.
Sie braucht von Fremden oder Bekannten nicht gestreichelt werden. Da gibt es für mich auch keine 2 Meinungen. Da setze ich mich für sie ein.
Bei Freunden entscheidet sie, wann dafür der richtige Zeitpunkt ist. Dabei helfe ich ihr, denn ich kann sie lesen und die Situation managen. Dass heißt, ich sage dem Streichler, wo und wie lange er sie anfassen darf. Ich erkenne, wann es ihr reicht (das heißt nicht unbedingt ,dass sie sich entfernen möchte- nur eben kein direkten Kontakt) oder ob sie andere Absichten hat, Gesicht/Atem schnüffeln ist da bei uns ein Thema.

Also, egal wie man es dreht, ich entscheide im Sinne des Hundes.
 
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Petra
18. Mai 17:15
Wo entstehen dann die Probleme? Wenn ihr daheim seid und Besuch bekommt?
Wenn ihr unterwegs seid? Unterwegs würde ich jeden Kontakt mit fremden unterbinden, was bei so großen Hunden meist ja eh kein Problem ist, da die Menschen eher ängstlicher sind.
Die Problematik zuhause konnten wir so lösen, dass Rico auf seinen Platz muss, wenn Besuch ins Haus kommt. Sobald alle sitzen und etwas Ruhe eingekehrt ist, darf er zum schnuppern kommen. Das klappt natürlich nicht gleich beim erstenmal. Am Anfang nur mit Leine!
Mitlerweile weiß er wie es läuft und er ist sich relativ sicher.
Wobei ich auch immer alles genauestens beobachte.
 
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Regina
18. Mai 17:21
Hey also Milo ist wirklich egal bei jedem geht er drauf. Seit dem Maulkorb wird es besser und man bekommt ihn schneller gefangen aber er schnappt super viel und ist total gestresst. Ich hatte jetzt mehrere Trainer da die gesagt haben ich muss mein Verhalten ändern. Nur die Problematik ändert sich seit dem nicht.
Was genau an Deinem Verhalten sollst Du denn ändern?
Wann ist er gestresst? Bei Besuch bei Dir Zuhause oder generell bei fremden Menschen?
 
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Karin
18. Mai 19:03
Hi, Roxy lässt sich von Fremden gar nicht anfassen. Mit viel Glück geht sie mal näher ran zum schnuppern. Dafür wird die Person aber angewiesen nicht nach ihr zu greifen und sie nicht versuchen zu streicheln. Sie zeigt gut durch Meideverhalten an das sie es nicht möchte.
Hält man sich nicht dran geht sie nach vorne und schnappt. Ich habe gelernt ihre Körpersprache und Mimik zu erkennen und früh genug einzuschreiten. Dazu nehme ich Roxy dann hinter mich so das ich zwischen ihnen stehe. So sind mein Hund und der Mensch geschützt. Aber das A und O ist wirklich den Hund lesen zu können.
 
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Peter
18. Mai 20:38
Wir reden ja hier von einer dreijährigen Dogge.
Entweder es ist was passiert oder du hast was falsch gemacht
Sorry wenn ich das so direkt schreibe, aber in der Gewichtsklasse darf das in DEM Alter nicht passieren.
Wenn es einen bestimmten Anlass gab, nachdem sich Milo geändert hat, wäre das gut zu wissen.
Und wenn er von Anfang an ängstlich war/ist, liegt das meist an Unsicherheit.
Das kann man hinkriegen, in dem man den Hund in den Alltag integriert.
Er muss was "erleben". Nichts außergewöhnliches, sondern Alltag.
Auch andere Hunde kennen lernen, auf Marktplätze gehen, usw.
Das ist mal ganz grob meine Stellungnahme. Denn detaillierter kann man aus deiner bisherigen Schilderung nicht werden
Was haben denn die Trainer gesagt, was du falsch. Machst