Home / Forum / Ernährung / Welches Futter für Epileptiker?

Verfasser-Bild
Kathi
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 78
zuletzt 26. Nov.

Welches Futter für Epileptiker?

Hallo ihr lieben, Ich würde gerne mein Futter epileptiker gerecht umstellen. Habt ihr Empfehlungen? Natürlich getreidefrei. Nass oder trocken? Liebe Grüße
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
22. Nov. 19:40
Eine Epilepsie wird nicht durch Stress Schlafmangel oder Fieber ausgelöst. Es muss schon eine genetische Veranlagung vorhanden sein damit das zum Tragen kommt. Auch muss man unterscheiden zwischen der idiopathischen und der fokalen Epilepsie hier sind die Medikamente auch teilweise unterschiedlich da sie unterschiedlich wirken. Allerdings ist es tatsächlich so dass die Ernährung die Anfalls Häufigkeit bzw die anfallsneigung bei Menschen durch ketogene Ernährung reduziert werden kann. Das alles ist aber eine hochkomplexe Geschichte die immer in Zusammenarbeit mit dem Neurologen erfolgen muss. Und nein die Medikamente sind keine Smarties aber die Betroffenen ob Hund oder Mensch haben keine Alternative. Die Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten. Die meisten Menschen vertragen die Medikamente ohne Nebenwirkungen. Obwohl die Ursache der Epilepsie die Forscher immer noch herausfordert und das auch diverse Ursachen dafür gibt ist jedoch die Medikation recht gut erforscht und in den meisten Fällen auch erfolgreich. Daher gehe ich davon aus dass es auch für Hunde gute Medikamente mit wenigen Nebenwirkungen gibt.
Anfälle können aber durch Stress, Schlafmangel etc ausgelöst werden.

Ich nehm Tegretol, niedrig dosiert. Keine spürbaren Nebenwirkungen, die Leberwerte sind halt etwas erhöht.
Könnte aber auch vom Bier sein 😅🍻
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
22. Nov. 19:42
Wenn das der Fall ist, würde ich den Arzt aber schnell wechseln. Viele Hundebesitzer nehmen leider diese schwere Erkrankung überhaupt nicht ernst.
Seh ich genauso. Ich wundere mich sehr, dass da angeblich ein Neurologe im Spiel ist und ausser Fantasien um Futter noch nichts passiert ist.
 
Beitrag-Verfasser
Tina
22. Nov. 20:38
Eine Epilepsie wird nicht durch Stress Schlafmangel oder Fieber ausgelöst. Es muss schon eine genetische Veranlagung vorhanden sein damit das zum Tragen kommt. Auch muss man unterscheiden zwischen der idiopathischen und der fokalen Epilepsie hier sind die Medikamente auch teilweise unterschiedlich da sie unterschiedlich wirken. Allerdings ist es tatsächlich so dass die Ernährung die Anfalls Häufigkeit bzw die anfallsneigung bei Menschen durch ketogene Ernährung reduziert werden kann. Das alles ist aber eine hochkomplexe Geschichte die immer in Zusammenarbeit mit dem Neurologen erfolgen muss. Und nein die Medikamente sind keine Smarties aber die Betroffenen ob Hund oder Mensch haben keine Alternative. Die Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten. Die meisten Menschen vertragen die Medikamente ohne Nebenwirkungen. Obwohl die Ursache der Epilepsie die Forscher immer noch herausfordert und das auch diverse Ursachen dafür gibt ist jedoch die Medikation recht gut erforscht und in den meisten Fällen auch erfolgreich. Daher gehe ich davon aus dass es auch für Hunde gute Medikamente mit wenigen Nebenwirkungen gibt.
Wieso wird dann bei Epileptikern häufig ein kontrollierter Schlafentzug gemacht? Schon mal die Medikamente geschluckt? Ich glaub nicht.....
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
22. Nov. 20:45
Wieso wird dann bei Epileptikern häufig ein kontrollierter Schlafentzug gemacht? Schon mal die Medikamente geschluckt? Ich glaub nicht.....
Das löst aber nicht die Epilepsie aus sondern einzelne Anfälle.
 
Beitrag-Verfasser
Tina
22. Nov. 20:57
Das löst aber nicht die Epilepsie aus sondern einzelne Anfälle.
Dann würde ich aber noch einmal genau lesen. Ich habe geschrieben man muss den Auslöser für einen Anfall kennen. Bis heute sind die Ursachen einer Epilepsie schwer eingrenzbar. Es gibt wenige Epilepsieformen die auf eine bestimmte Ursache zurück zu führen sind. Das geht jetzt aber auch völlig am Thema vorbei. Ich denke wenn jemand einen Hund mit Epilepsie hat sollte er sich erst einmal um eine medikamentöse Einstellung kümmern. Oder andere adäquate Methoden, dass das Tier anfallsfrei wird. Dabei kann ein Tagebuch helfen, um mögliche Auslöser zu finden.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
23. Nov. 01:56
Jo aber Medikament wird ja offenbar noch garnicht gegeben, obwohl der Hund schon mehrere Anfälle hatte.

Ich versteh nicht ganz warum nicht und ob hier versucht wird, das "alternativ" mit getreidefreiem Futter zu "behandeln"...?
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
23. Nov. 01:57
Dann würde ich aber noch einmal genau lesen. Ich habe geschrieben man muss den Auslöser für einen Anfall kennen. Bis heute sind die Ursachen einer Epilepsie schwer eingrenzbar. Es gibt wenige Epilepsieformen die auf eine bestimmte Ursache zurück zu führen sind. Das geht jetzt aber auch völlig am Thema vorbei. Ich denke wenn jemand einen Hund mit Epilepsie hat sollte er sich erst einmal um eine medikamentöse Einstellung kümmern. Oder andere adäquate Methoden, dass das Tier anfallsfrei wird. Dabei kann ein Tagebuch helfen, um mögliche Auslöser zu finden.
Hm, das hatte Carola so aufgegriffen...war wohl ein Missverständnis.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kai und
23. Nov. 09:28
Jo aber Medikament wird ja offenbar noch garnicht gegeben, obwohl der Hund schon mehrere Anfälle hatte. Ich versteh nicht ganz warum nicht und ob hier versucht wird, das "alternativ" mit getreidefreiem Futter zu "behandeln"...?
Ob und wann sie sich zusammen mit ihren Ärzt*Innen dafür entscheidet den Hund medikamentös einzustellen war ja aber gar nicht Teil der Frage und auch, dass die Ernährung als alternativ Behandlung dienen soll wurde nicht behauptet. Es ging einfach nur um allgemeine Empfehlungen zur Ernährung und ob da jemand Tipps und Erfahrung hat. Zumindest so wie ich das aus der Frage und den Antworten gelesen habe.
Ich verstehe nicht warum da auf einmal alle so auf die Medikamente gehen, obviously wird sie damit anfangen wenn die Ärzte das für nötig halten, allerdings ist es nicht unüblich damit erstmal zu warten, weil die Medikamente, wie hier auch schon erwähnt wurde sehr heftig sind. Bei uns wurde nach dem ersten Anfall auch noch nichts gegeben, sondern erst als er mehrere Anfälle innerhalb von 48 Stunden hatte.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Carola
23. Nov. 12:04
Wieso wird dann bei Epileptikern häufig ein kontrollierter Schlafentzug gemacht? Schon mal die Medikamente geschluckt? Ich glaub nicht.....
Vielleicht glaubst du es nicht aber ich habe einige Erfahrungen mit Epilepsie verschiedenen Ursprungs. Und gerade Schlafentzug ist kontraproduktiv für Epileptiker und für Mensch und vermutlich auch Hund ist ausreichender und geregelter Schlaf sehr wichtig. Nein ich habe diese Medikamente zum Glück nicht geschluckt aber ich habe durchaus Erfahrung mit der Wirkung dieser Medikamente.
Und ja Ernährung spielt gewisser Weise auch eine Rolle ist aber kein Heilmittel sondern kann nur unterstützend wirken
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annika
23. Nov. 13:21
Im Blut können die TA glaube ich sehen ob es ggf Mängel gibt, die Krampfanfälle auslösen. Haben wir auch gemacht. Nix erkennbar. Dann gibt es das CT mit Liquor Entnahme oder ein MRT. Das MRt haben wir nicht gemacht. Unser hatte bislang 2 Anfälle. Weder Tierarzt noch Klinik wollen jetzt schon Medikamente geben. Daher fangen wir jetzt mit dem MCT öl und einer Ernährungsberatung an. Auch wurde unser jetzt vor 2 Wochen kastriert. Die Umstellung der Hormone dauern ja auch noch knapp 6 Wochen. Man findet viel zu Ernährung im Internet. Allerdings ist mir das alles zu kompliziert und ich habe Angst was falsch zu machen und ich fülle demnächst alle Bögen für Dr. Stephanie Schmitt aus. Sollten sich die Anfälle jetzt häufen, was gut sein kann, werden auch wir die Medikante geben. Ja, ist blöd, aber die Anfälle sind noch blöder. Tut euch einen Gefallen und holt euch einen Profi dazu was das Thema Ernährung angeht. Dann ist der Hund bestens abgedeckt.