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Julie
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Anzahl der Antworten 92
zuletzt 13. März

Vegdog Trockenfutter - vegane Ernährung?

Ich teste gerade ein veganes Trockenfutter (von Vegdog) und frage mich, ob ich damit vielleicht das Leid der Tiere, die mein Schatz isst, eindämmen kann ohne meinem Hund selbst zu schaden. Kauartikel und Snacks würde ich immer noch aus tierischen Quellen nehmen, nur das Trockenfutter vegan (wenn sie es verträgt und annimmt). Hat jemand von euch Erfahrungen damit?
 
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Katja
12. März 13:00
Die KI denkt sich vieles aus. Hatte sie neulich nach Studien zu nem Thema gefragt, wollte die entsprechenden Artikel dann lesen (Titel und Autoren klangen passend). Hab keine der Studien gefunden und dann nochmal gefragt, ob es sein kann, dass sie sich einfach was ausgedacht hat. Ja, die studienlage ist zu dünn.
KI ist ja auch felsenfest davon überzeugt, dass im Wort Erdbeere der Buchstabe e dreimal vorkommt 🙈
 
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Vic
12. März 13:08
Es ist egal was der Hund bekommt. Er muss es vertragen, ihm gefallen und es muss alles haben was der Hund zum gesund sein braucht. Mein Hund verträgt keinerlei Tierische Produkte und bekommt enorm starke Magen Darm Probleme! Der scheißt sich regelrecht den Darm aus dem Arsch! Und dieses vegane Futter bewahrt meinen Hund vor einer Darmentzündung.
Bei solchen spezielle Fällen ja. Aber im normalen Fall mit der Natur gehen.
 
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Sina
12. März 13:14
KI ist ja auch felsenfest davon überzeugt, dass im Wort Erdbeere der Buchstabe e dreimal vorkommt 🙈
Das kleine e kommt auch nur dreimal in Erdbeere vor,
Die KI unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. Wobei sie das mittlerweile wohl gelernt hat, wie es gemeint ist.

Man muss sehr aufpassen, wie man die Fragen stellt, das zeigt das Beispiel sehr gut.
 
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Katja
12. März 13:18
Das kleine e kommt auch nur dreimal in Erdbeere vor, Die KI unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. Wobei sie das mittlerweile wohl gelernt hat, wie es gemeint ist. Man muss sehr aufpassen, wie man die Fragen stellt, das zeigt das Beispiel sehr gut.
Ich hatte es gerade nochmal ausprobiert und sie sagt wieder drei e und zwar ein e am Anfang, ein e in der Mitte und ein e am Ende.
 
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Sina
12. März 13:21
Ich hatte es gerade nochmal ausprobiert und sie sagt wieder drei e und zwar ein e am Anfang, ein e in der Mitte und ein e am Ende.
Ok, das ist wild.
Mein ChatGPT macht es richtig und sagt 4 e/E
 
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Katrin
12. März 13:28
Hab das mit der Erdbeere mal mit der Google KI versucht😅

https://www.mind-verse.de/news/herausforderungen-buchstabenerkennung-ki-sprachmodelle-b4d16#:~:text=und%20zu%20generieren.-,Warum%20Tokenisierung%20Probleme%20erzeugt,Z%C3%A4hlung%20von%20Buchstaben%20erschwert%20wird.
 
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Sina
12. März 13:38
Hab das mit der Erdbeere mal mit der Google KI versucht😅 https://www.mind-verse.de/news/herausforderungen-buchstabenerkennung-ki-sprachmodelle-b4d16#:~:text=und%20zu%20generieren.-,Warum%20Tokenisierung%20Probleme%20erzeugt,Z%C3%A4hlung%20von%20Buchstaben%20erschwert%20wird.
Das wäre mit viel Augenzudrücken ja alles so durchgegangen, bis er das E an zweite Stelle gesetzt hat.😅
Er scheint nun völlig verwirrt zu sein
 
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Katrin
12. März 13:49
Das wäre mit viel Augenzudrücken ja alles so durchgegangen, bis er das E an zweite Stelle gesetzt hat.😅 Er scheint nun völlig verwirrt zu sein
Hast du dir den link angesehen? Da wird es etwas erklärt.
 
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Sonni
12. März 13:58
Bei solchen spezielle Fällen ja. Aber im normalen Fall mit der Natur gehen.
Was heißt denn „mit der Natur gehen“? Selbst jagen und Müll fressen lassen? Vermutlich nicht? BARF oder auch TroFu ist ja auch auch nicht „Natur“. Vorallem auch wenn mit Rind für einen Chihuahua. Würde der ja „in der Natur“ auch nicht essen.

Also konkret, ich versteh warum sich pflanzliche Ernährung für Hunde erstmal „unnatürlich“ anfühlt. Aber: wo genau zieht man die Grenze? Rind für den Chihuahua ist natürlich aber Soja nicht? Warum ist genau da die Grenze oder ist sie woanders?

Oder: ist „natürlich“ vielleicht nicht immer der ideale Maßstab weil es eben bei einem domestizierten Haustier schwer festzulegen und zu argumentieren ist?

Stattdessen halte ich bedarfsgerecht, verträglich, schmackhaft für Hunde für sinnvolle Maßstäbe um festzulegen ob eine Ernährung passend ist oder nicht. Und das ist im Zweifel individuell.
 
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Tom
12. März 16:22
Was heißt denn „mit der Natur gehen“? Selbst jagen und Müll fressen lassen? Vermutlich nicht? BARF oder auch TroFu ist ja auch auch nicht „Natur“. Vorallem auch wenn mit Rind für einen Chihuahua. Würde der ja „in der Natur“ auch nicht essen. Also konkret, ich versteh warum sich pflanzliche Ernährung für Hunde erstmal „unnatürlich“ anfühlt. Aber: wo genau zieht man die Grenze? Rind für den Chihuahua ist natürlich aber Soja nicht? Warum ist genau da die Grenze oder ist sie woanders? Oder: ist „natürlich“ vielleicht nicht immer der ideale Maßstab weil es eben bei einem domestizierten Haustier schwer festzulegen und zu argumentieren ist? Stattdessen halte ich bedarfsgerecht, verträglich, schmackhaft für Hunde für sinnvolle Maßstäbe um festzulegen ob eine Ernährung passend ist oder nicht. Und das ist im Zweifel individuell.
Exakt.
Das sind aus meiner Sicht genau die richtigen und wichtigen Fragen, die man sich oder anderen in dem Zusammenhang stellen sollte, die evtl romantisierte und vermenschlichte Vorstellungen von Natur haben.

1.
Es beginnt damit dass man überlegen muss ob der Moderne Haushund mit seiner Lebensweise überhaupt noch tatsächlich als natürliches Tier zu bezeichnen ist. Die meisten davon sollen bitte lieber NICHT jagen gehe, leben NICHT im Rudel und sind auch NICHT 24/7/365 draußen.
Chillen auf dem Sofa gehen ein bisschen Gassi machen eventuell etwas Sport und warten ansonsten , dass sie Napf gefüllt wird.
Das hat massive Auswirkungen auf den Energiebedarf und stellt damit andere Ansprüche an die Nahrung.

2.
Bei "Natürlichkeit" muss man sich zusätzlich die Frage stellen, von welchem Tier genau man redet .
Das was wilde Hunde in der Natur so fressen möchten Die meisten Halter Ihrem Liebling wahrscheinlich nicht geben. Abfälle, Aas, Fremdkot etc.
Oder wäre "natürlich" das, was Hunde seit ihrer Domestizierung so bekommen haben? Da war nicht unbedingt viel Fleisch dabei. Das hat Mensch lieber selbst gegessen.

3.
Der letzte und wichtigste Punkt ist dass man kritisch hinterfragen sollte bzw einfach VERSTEHEN MUSS, dass natürliche Ernährung nicht gleichzusetzen ist mit gesunder oder gar optimaler Ernährung. Die Natur ist hart aber fair und dabei sehr sehr effizient.
Das ein einzelnes Individuum möglichst alt wird ist überhaupt nicht Ziel der Natur. Im Gegenteil.
Wenn ein zb hundeähnlicher Beutegreifer 5-6 Jahre alt ist, dann hat er sich wahrscheinlich zweimal gepaart und fortgepflanzt, dabei ca 10 Welpen in die Welt gesetzt. Wenn davon nur drei überleben ist der Fortbestand der Art mehr als gesichert.
Der ist absolut überflüssig und eher lästig als Konkurrent um Lebensraum und Nahrung für die nächste Generation. Hat seinen Job getan und dürfte jetzt dann doch bitte gerne auch mal wegsterben. Aus Sicht der Natur.

In der Evolution ist ein zügiger Generationswechsel ein absoluter Vorteil. Deshalb sind Insekten seit Jahrmillionen so erfolgreich. Während zb Elefanten und Meeresschildkröten sich schwer tun, da sie sich als langlebige Arten nicht schnell genug anpassen konnten.
Okay, der letzte Teil ist etwas überspitzt dargestellt und es gibt noch andere Faktoren, aber ist durchaus ein beachtenswerter Punkt.