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Tanja
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zuletzt 9. März

Tipps nach Allegietest

Hallo zusammen, Nun ist endlich herausgekommen warum unser Bailey so viel Pfötchen leckt und sich aktuell vermehrt die Ohren kratzt. Wir haben einen Allergietest machen lassen ich hänge mal Bilder an.Ich war heute im Fressnapf und bin nicht sicher ob ich richtig beraten worden bin.Es wurde mir reines Pferd und Pferd mit Kartoffel der Marke Premiere empfohlen! Wie sind eure Meinungen gibt es Tipps ? Theoretisch kann ich doch jetzt alles füttern worauf er nicht allergisch ist oder besser nicht viel mischen? Wir sind gerade etwas überfragt,haben das Ergebnis seit gestern Abend erst. Dankeschön schonmal für euer lesen und Antworten.
 
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Annett
7. März 23:57
Ein klares nein. Die sind zwar dann wahrscheinlich tot, aber halt noch drin. Also ähnlich tot wie anderes Tierprotein in Futter, worauf der Hund ggf. reagiert. Wenn es überhaupt einen Vorteil des einfrierens gibt, dann ist es die Tatsache, dass die sich nicht weiter vermehren.
Mein Tierarzt hat gemeint, man müsste sofort nach dem Öffnen eines Futtersackes den gesamten Inhalt portionsweise einfrieren, dann würde das mit dem Einfrieren funktionieren, denn die Milben können sich gar nicht erst bilden. Ansonsten würden sich die Milben ziemlich schnell nach dem Öffnen bilden und wenn man gleich alles einfriert und nur portionsweise auftaut, könnte man das verhindern. Dann wäre auch kein Milbenkot der abgetöteten Milben im Futter, der glaube das eigentliche Übel ist, nicht die toten Milben selber. Bei Hausstaubmilben ist es genau das gleiche Problem. Je mehr Milben sich bilden, desto mehr scheiden sie auch aus. Bei Hausstaubmilben sind diese Ausscheidungen dann im Hausstaub und bei Futtermilben mit im Futter, natürlich auch noch nach dem Einfrieren. 🙈🙈Probiert habe ich das allerdings nicht. Wir haben zwar so einige Allergien, aber zum Glück keine auf Futtermilben. Das Problem an der Methode sehe ich darin, die große Menge an Trockenfutter auf einmal im Tiefkühlschrank unterzubringen. 🙈🙈🙈 Den Platz muss man erstmal haben.🙈🙈
 
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Tom
8. März 23:16
Mein Tierarzt hat gemeint, man müsste sofort nach dem Öffnen eines Futtersackes den gesamten Inhalt portionsweise einfrieren, dann würde das mit dem Einfrieren funktionieren, denn die Milben können sich gar nicht erst bilden. Ansonsten würden sich die Milben ziemlich schnell nach dem Öffnen bilden und wenn man gleich alles einfriert und nur portionsweise auftaut, könnte man das verhindern. Dann wäre auch kein Milbenkot der abgetöteten Milben im Futter, der glaube das eigentliche Übel ist, nicht die toten Milben selber. Bei Hausstaubmilben ist es genau das gleiche Problem. Je mehr Milben sich bilden, desto mehr scheiden sie auch aus. Bei Hausstaubmilben sind diese Ausscheidungen dann im Hausstaub und bei Futtermilben mit im Futter, natürlich auch noch nach dem Einfrieren. 🙈🙈Probiert habe ich das allerdings nicht. Wir haben zwar so einige Allergien, aber zum Glück keine auf Futtermilben. Das Problem an der Methode sehe ich darin, die große Menge an Trockenfutter auf einmal im Tiefkühlschrank unterzubringen. 🙈🙈🙈 Den Platz muss man erstmal haben.🙈🙈
Bin da bei deiner Tierärztin.
So wäre auch meine Einschätzung der Sachlage.
Zumindest, wenn Futter halbwegs luftdicht verpackt kommt, dann hast du ne gute Chance, dass es nach der Herstellung und dem Abfüllen erstmal einigermaßen frei von Milben ist.
Wenn das so ist und der Hund nicht unglaublich wahnsinnig sensibel, dann kann genau diese Strategie schon klappen.
 
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Annett
9. März 17:00
Bin da bei deiner Tierärztin. So wäre auch meine Einschätzung der Sachlage. Zumindest, wenn Futter halbwegs luftdicht verpackt kommt, dann hast du ne gute Chance, dass es nach der Herstellung und dem Abfüllen erstmal einigermaßen frei von Milben ist. Wenn das so ist und der Hund nicht unglaublich wahnsinnig sensibel, dann kann genau diese Strategie schon klappen.
👍Wahrscheinlich braucht man dann aber einen 2. Tiefkühlschrank.🤪Unserer ist jedenfalls sowieso meistens schon recht voll. 🙈🙈🙈
 
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Tom
9. März 18:09
👍Wahrscheinlich braucht man dann aber einen 2. Tiefkühlschrank.🤪Unserer ist jedenfalls sowieso meistens schon recht voll. 🙈🙈🙈
Ja den Platz dafür muss man auch erst einmal haben und die Tiefkühlkapazitäten. 

Zusätzlich muss man schauen, wo das Futter herkommt und ob es nach der prod steril abgefüllt und luftdicht verpackt wurde. 
Kürzlich hatte ich es mit einem Futter zu tun, was angeblich aus Deutschland kommt, aber tatsächlich und nachweislich in Frankreich produziert wurde. 
Eventuell wurde das nur in Deutschland abgefüllt und aus Frankreich als Schüttgut oder in Big Bags aus dem Ausland hierhin nach deut transportiert. 
Dann wäre es wahrscheinlich vorab schon kontaminiert. 

Die Einfrier Strategie wird oftmals pauschal für nutzlos erklärt, kann aber durchaus klappen. 

Muss man ausprobieren oder zur Beurteilung sehr viel Vorwissen über die tatsächlichen Produktionsprozesse haben. 

Und immer auch über die Sensitivität des eigenen Hundes. 

Kann man aus meiner Sicht nicht pauschal für jeden Hund und fur jedes Futter beurteilen. 


Papiertüten sind schön und umweltgerecht, aber in diesem Bereich vielleicht dann nicht hilfreich. 
Da wären luftdichte Plastiktüten, verschweißt oder mit Zippverschluss vorzuziehen. 

Aber nur, wenn das Trockenfutter direkt darin abgefüllt wird. 

Dann könnte die Strategie mit dem Einfrieren durchaus funktionieren. 
Aber sonst eben nicht.
Wie so oft:
Muss man diff betrachten und die Hintergründe wissen, um das beurteilen zu können .