Gerade für die Verpackung bekommen aber die teueren Marken gute Punkte und die Discounter wenig. Zumal die Verpackung am Ende nur mit 5% der Gesamtbewertung gewichtet wird. Eine gute Verpackung reißt eine schlechte Note nicht raus.
Die teuren Marken schneiden genau da häufig schlecht ab, wo es wichtig ist. Nämlich bei der Ernährungsphysiologischen Qualität und Schadstoffen, die am ende die Hauptnote ausmachen.
Und das finde ich ziemlich kacke. Denn wenn ich ein teueres Futter kaufe, würde ich doch zumindest erwarten, dass es nicht schlechter ist, als das günstige Futter. Es muss ja nicht mal unbedingt besser sein.
Da bringt mir all die Werbung, der tolle Kundenservice, die riesen Auswahl, die hochwertige und ästhetisch ansprechende Verpackung, die offene Deklaration am Ende auch nicht viel.
Naja, muss halt auch nicht immer sein, ich nehme mal mein derzeitiges Futter als Beispiel "Platinum Hundefutter wurde bei der Stiftung Warentest im Trockenfutter-Test 2021 gut bewertet, insbesondere als "bestes Markenprodukt" mit der Note 1,6 für das Produkt „Adult Chicken“, da es den Hund sehr gut mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, obwohl es zu den teureren Sorten gehört und im Vergleich zu günstigeren Produkten wie Penny „Lucky Dog“ und Rewe „Ja Kräftige Brocken“ landete."
Wenn ich dann von Testsiegern lese, die besonders mit "der Fütterungsempfehlung" Punkten konnten, dann ist das für mich schon ein Unterschied in meiner persönlichen Gewichtung 😅 BTW Ich persönlich finde jetzt ca. 100 Euro Futterkosten pro Monat für 3 Hunde (also für alle 3, nicht pro Hund, höchste Abnahmemenge im Abo) auch nicht als extrem hochpreisig. Also wenn immer von Mondpreisen gesprochen wird.