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Verfasser
Josephine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 65
zuletzt 14. Feb.

Barf-Beratung?

Hallo ihr Lieben - kennt jemand eine gute Barf Beratung? Unser Welpe ist jetzt bald 16 wochen alt und bekommt derzeit Belcando Trockenfutter puppy (ohne getreide) und Belcando junior nass. Da ich mich belesen habe und innerhalb der nächsten Monate ja sowieso eine Umstellung auf junior trockenfutter erfolgen soll, hab ich festgestellt... dass mir die Inhaltsstoffe der allermeisten Futterhersteller einfach nicht zusagen. Die kleine verträgt ihr derzeitiges Futter zwar gut, aber ich sehe uns da einfach nicht langfristig bei trocken und nassfutter, allein wegen der konservierungsstoffe und undefinierbaren Zutaten. Auf der anderen seite möchte ich natürlich, dass sie alles bekommt, was sie im Wachstum benötigt und bin mir daher etwas unsicher. Ihrer darmflora zuliebe würde ich ungerne rumexperimentieren.
 
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Steffi
11. Feb. 12:55
Laut Google ist das kein medizinischer Fachbegriff, sondern ein Marketing-Begriff 😅 (aus Diskussionen auf Social Media)
Ich hab ihn noch nie gehört, deswegen interessiert mich, was sich dahinter wieder verbirgt
 
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Sonja
11. Feb. 13:02
Ich hab ihn noch nie gehört, deswegen interessiert mich, was sich dahinter wieder verbirgt
Erstaunlich ist, dass mir das Google fast ausschließlich im Zusammenhang mit Pferde-Postings auf Facebook anzeigt. Einzige Ausnahme ist ein deaktiviertes Shetty Forum.
 
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Tom
11. Feb. 13:09
Laut Google ist das kein medizinischer Fachbegriff, sondern ein Marketing-Begriff 😅 (aus Diskussionen auf Social Media)
Das kann ich so bestätigen.Zumindest im Studium ist mir dieser Begriff über viele Jahre hinweg überhaupt nicht zu Ohren kommen. Dafür braucht man schon eine etwas eigenwillige Vorstellung davon, wie ein Körper funktioniert. Da geht es meist mehr um Ideologie.
Aber auf Social Media ab und zu mal von Leuten, die auch sagen: "ihr, da ist Chemie drin" oder behaupten, irgendwer mit irgendwas "vollgepumt wird".
Wahrscheinlich kann man sowas auch in bestimmten Aus und Fortbildungen. Aber eher nicht fakten- oder wissenschaftsbasierten oder staatlich anerkannten Ausbildungen.

Ein Grund mehr, das solche Ausbildungen, deren Dozenten und va die Berufszweige dahinter stärker reglementiert gehören.
Am Ende steht zu befürchten, dass die Teilnehmer das tatsächlich glauben, was sie da für teures Geld erzählt bekommen oder gar im Internet weiter verbreiten.
 
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Regina
13. Feb. 17:33
Fertigbarf...meist muss da noch Öl u. Mineralien rein.
Es gibt da Angebote bei Pansen Express
auch für Welpen u. Junghunde...
 
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Andrea
13. Feb. 17:41
Fertigbarf...meist muss da noch Öl u. Mineralien rein. Es gibt da Angebote bei Pansen Express auch für Welpen u. Junghunde...
Es gibt auch Fertigbarf, wo Du nichts zusetzen musst 😉
 
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Andrea
13. Feb. 17:43
Laut Google ist das kein medizinischer Fachbegriff, sondern ein Marketing-Begriff 😅 (aus Diskussionen auf Social Media)
Wenn Du dafür googeln musst, solltest Du Dir über Dein Wissen Gedanken machen 🤷🏼‍♀️
 
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Andrea
13. Feb. 17:46
Das kann ich so bestätigen.Zumindest im Studium ist mir dieser Begriff über viele Jahre hinweg überhaupt nicht zu Ohren kommen. Dafür braucht man schon eine etwas eigenwillige Vorstellung davon, wie ein Körper funktioniert. Da geht es meist mehr um Ideologie. Aber auf Social Media ab und zu mal von Leuten, die auch sagen: "ihr, da ist Chemie drin" oder behaupten, irgendwer mit irgendwas "vollgepumt wird". Wahrscheinlich kann man sowas auch in bestimmten Aus und Fortbildungen. Aber eher nicht fakten- oder wissenschaftsbasierten oder staatlich anerkannten Ausbildungen. Ein Grund mehr, das solche Ausbildungen, deren Dozenten und va die Berufszweige dahinter stärker reglementiert gehören. Am Ende steht zu befürchten, dass die Teilnehmer das tatsächlich glauben, was sie da für teures Geld erzählt bekommen oder gar im Internet weiter verbreiten.
Keine Ahnung, was Du studiert hast, es kann zumindest nichts mit Ernährung zu tun gehabt haben 🤔 ich persönlich habe auch nicht von einem medizinischen Fachbegriff gesprochen 😜
 
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Andrea
13. Feb. 17:50
Was soll den eine Zwangsverstoffwechslung sein?
Im ernährungswissenschaftlichen Kontext bedeutet Zwangsverstoffwechselung, dass der Körper einen aufgenommenen Nährstoff zwangsläufig abbauen und verwerten muss, weil er ihn nicht speichern kann oder nur sehr begrenzt speichern kann.

Normalerweise kann der Körper manche Nährstoffe speichern:
• Fett → im Fettgewebe
• Kohlenhydrate → als Glykogen (begrenzt)
• Manche Vitamine → z. B. fettlösliche Vitamine

Bei anderen Stoffen ist das kaum oder gar nicht möglich. Werden sie aufgenommen, müssen sie sofort verstoffwechselt (oxidiert) oder ausgeschieden werden.

Das nennt man Zwangsverstoffwechselung.

Im Zusammenhang mit Zwangsverstoffwechselung spielen synthetisch zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe tatsächlich eine besondere Rolle – vor allem, wenn sie isoliert und in höherer Dosierung aufgenommen werden (z. B. über angereicherte Lebensmittel oder Supplemente).

Unterschied: Natürlich vs. synthetisch zugesetzt

Entscheidend ist weniger, ob ein Vitamin „synthetisch“ ist –
chemisch ist es meist identisch –
sondern:
• Dosis
• Isolierte Aufnahme vs. eingebettet in Lebensmittelmatrix
• Gleichzeitige Nährstoffkombination

In natürlichen Lebensmitteln:
• langsamere Aufnahme
• Begleitstoffe (Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe)
• geringere Spitzenkonzentrationen im Blut

In angereicherten Produkten oder Supplementen:
• hohe, isolierte Dosen
• schnelle Resorption
• stärkere Stoffwechselbelastung bei Überschuss

Fazit im Kontext Zwangsverstoffwechselung
• Wasserlösliche Vitamine → eher Zwangsausscheidung
• Fettlösliche Vitamine → Speicherung, Risiko der Akkumulation
• Mineralstoffe → regulierte Aufnahme, teilweise Speicherbelastung
• Hohe isolierte Dosen → stärkere metabolische „Verarbeitungspflicht“

Der Körper muss mit allem umgehen, was zugeführt wird – auch wenn er es gerade nicht braucht.

Der Körper von Pferd und Hund ist evolutionär auf natürlich schwankende, moderate Nährstoffzufuhr ausgelegt – nicht auf dauerhaft hochkonzentrierte isolierte Mikronährstoffgaben.

Zwangsverstoffwechselung bedeutet hier:

Der Organismus muss mit einem isolierten, oft hochdosierten Stoff umgehen – auch wenn er ihn aktuell nicht benötigt.

Das führt entweder zu:
• sofortiger Ausscheidung (Belastung von Leber/Niere)
• Speicherung
• oder bei Pech → toxischer Wirkung
 
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Petra
13. Feb. 19:39
Im ernährungswissenschaftlichen Kontext bedeutet Zwangsverstoffwechselung, dass der Körper einen aufgenommenen Nährstoff zwangsläufig abbauen und verwerten muss, weil er ihn nicht speichern kann oder nur sehr begrenzt speichern kann. Normalerweise kann der Körper manche Nährstoffe speichern: • Fett → im Fettgewebe • Kohlenhydrate → als Glykogen (begrenzt) • Manche Vitamine → z. B. fettlösliche Vitamine Bei anderen Stoffen ist das kaum oder gar nicht möglich. Werden sie aufgenommen, müssen sie sofort verstoffwechselt (oxidiert) oder ausgeschieden werden. Das nennt man Zwangsverstoffwechselung. Im Zusammenhang mit Zwangsverstoffwechselung spielen synthetisch zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe tatsächlich eine besondere Rolle – vor allem, wenn sie isoliert und in höherer Dosierung aufgenommen werden (z. B. über angereicherte Lebensmittel oder Supplemente). Unterschied: Natürlich vs. synthetisch zugesetzt Entscheidend ist weniger, ob ein Vitamin „synthetisch“ ist – chemisch ist es meist identisch – sondern: • Dosis • Isolierte Aufnahme vs. eingebettet in Lebensmittelmatrix • Gleichzeitige Nährstoffkombination In natürlichen Lebensmitteln: • langsamere Aufnahme • Begleitstoffe (Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe) • geringere Spitzenkonzentrationen im Blut In angereicherten Produkten oder Supplementen: • hohe, isolierte Dosen • schnelle Resorption • stärkere Stoffwechselbelastung bei Überschuss Fazit im Kontext Zwangsverstoffwechselung • Wasserlösliche Vitamine → eher Zwangsausscheidung • Fettlösliche Vitamine → Speicherung, Risiko der Akkumulation • Mineralstoffe → regulierte Aufnahme, teilweise Speicherbelastung • Hohe isolierte Dosen → stärkere metabolische „Verarbeitungspflicht“ Der Körper muss mit allem umgehen, was zugeführt wird – auch wenn er es gerade nicht braucht. Der Körper von Pferd und Hund ist evolutionär auf natürlich schwankende, moderate Nährstoffzufuhr ausgelegt – nicht auf dauerhaft hochkonzentrierte isolierte Mikronährstoffgaben. Zwangsverstoffwechselung bedeutet hier: Der Organismus muss mit einem isolierten, oft hochdosierten Stoff umgehen – auch wenn er ihn aktuell nicht benötigt. Das führt entweder zu: • sofortiger Ausscheidung (Belastung von Leber/Niere) • Speicherung • oder bei Pech → toxischer Wirkung
Hast du eine Quelle für diese spannenden Informationen?
 
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Steffi
13. Feb. 19:45
Es gibt auch Fertigbarf, wo Du nichts zusetzen musst 😉
verlässlich bedarfsdeckend?