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Daniela
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Anzahl der Antworten 38
zuletzt 24. Jan.

Winterjacke?

Hallo, ich habe einen fünfjährigen Sheltierüden. Im Moment überlege ich ihm eine Hundejacke zu kaufen, denn es ist ziemlich kalt. Bisher hatte er keine, denn er hat ein ziemlich dickes Fell. Ich bin aber immer wieder verunsichert, wenn ich sehe, dass andere ihre Hunde warm einpacken. Vielleicht habt ihr Tipps für mich, welche Möglichkeiten es gibt und was ihr benutzt.
 
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Frank
29. Dez. 11:44
Wenn er gesund ist und gutes Unterfell hat braucht er keinen Wintermantel. Wenn er Athrose oder wie Rocket ne Spondylose hat braucht er bei Kälte nen Wintermantel damit die Muskeln warm bleiben und alles geschützt ist. Das einzige was ich egal wie gut Unterwolle ist bei langhaarigen Hunden immer mache ist n Regenmantel damit sie sich nicht so vollsauen bei Regen und Matschwetter weil sie sonst krank werden können wenn sie im Winter so lange nass sind. Aber nen Wintermantel brauchst du nicht außer er hat eben körperliche Beschwerden. Wenn du unsicher bist kannst du immer nachfühlen an den Ohren und Pfoten, sind die kalt dann ists zu frisch. Bei einem Hund mit Unterwolle aber drauf achten das du nur nen dünnen Wintermantel nimmst, es gibt ja verschiedene Füllungen je nach dem wärmen sie mehr oder weniger.
an den Pfoten? Wo genau? Ballen oder Gewölbe? Ab wann fühlt es sich für dich zu kalt an?
LG?🌻
 
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Annett
29. Dez. 16:48
Viel Fell allein hilft nicht unbedingt, die Qualität macht es. Seit der Kastration trägt meine Hündin teilweise echt dicke Jacken, weil sie zwar viel Wolle hat, die hat aber die wärmende Qualität von Seide und ist damit nichts wert. Ich fühle am Bauch, wie kalt der ist. Wenn sie da friert braucht sie was, wenn sie zu warm wird merke ich mir die Außentemperatur und ziehe sie die nächsten Tage entsprechend dünner an. Ich denke mit einer Regenjacke und einem Notfallpulli im Schrank macht man nichts falsch. Manchmal kommen Hunde ja auch Mitte Januar auf den Gedanken das Fell wechseln zu müssen.
Wobei ich mit Pullis sehr vorsichtig wäre. Sowas haben wir nicht. Beginnt es zu regnen oder ist es feucht, saugen die sich noch voll Wasser und der Hund friert dann erst recht und hat das nasse Zeugs am Körper. Bei uns gibt es nur dickere regendichte/wasserabweisende Winterjacken, oder halt eine dünne Regenjacke.
 
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Melanie
1. Jan. 10:12
Unser Labrador trägt einen Regenmantel mit Fleece.
Den trägt er bei ekligem Wetter und auch wenn wir jetzt vom Mittelmeer für ein paar Tage in Deutschland sind.
Ich denke jeder Hund zeigt es einem, wie er es braucht.
Im Normalfall hat er nichts an, da wir in Bewegung sind und er bei kalten Temperaturen nicht irgendwo verharren muss.
 
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Karin
19. Jan. 17:18
Hallo Daniela,
wir haben eine Dalmihündin. Diese Rasse braucht ab unter 4 Grad einen Hundemantel. Wir stufen jedoch ab, wie es draußen tatsächlich ist. Sie hat mittlerweile Mäntel, die wir gut finden und die ihr passen von Cloud7, Hurrta, Wolters, Rukka.
Kannst aber auch Maßmäntel kaufen.
Es gibt extrem viele Unterschiede. Wenn dein Hund die Rute oben trägt, sollte der Mantel nicht zu weit hinten enden und die Rute nach unten drücken. Zu kurz am Rücken birgt die Gefahr, dass die Nieren nicht ausreichend geschützt sind.
Vorne am Hals ebenfalls genau schauen. Und dort wo der Mantel beim Bewegen an den Vorderbeinen reiben könnte.
Ein Bauchschutz ist extrem von Vorteil. Wenn der Hund mal schlittert, ist der Bauch nicht gleich offen.
Vorlieben, ob Geschirrr drunter oder drüber? Wir machen es drüber, aufgrund des besseren Halts des Mantels.
Ist der Stoff zu steif, steht er hinten an den Seiten zu weit ab und fällt nicht so gut.
Wir haben einen dünnen Softshell mit etwas Regenschutz. Er schützt nur leicht vor Kälte, aber gut vor Wind und Feuchtigkeit.
Dann noch einem mit Wolle innen und robustem Stoff außen, atmungsaktiv und gegen Feuchtigkeit. Dann noch einen xtrem mit Beinen. Den haben wir noch nicht gebraucht. Das reflektierende Innenmaterial ist viel zu warm, wenn es nicht mind. -10 Grad und darunter hat. Da müssten wir vermutlich aber auch Pfotenschutz überlegen.
Regenmäntel haben wir auch unterschiedliche.
Grds. Sind Möntel, die in der Rückenlänge noch um wenige cm verstellt werden können super.
Verstellmöglichkeiten im Bauchbereich sollten auch ausreichend vorliegen.

Für deinen wäre ein leichter Softshell sicherlich ausreichend, wenn du etwas kaufen möchtest.

Es gibt auch günstigere Mäntel, die ggf. Mit etwas Geschick angepasst werden können. Unsere hat 60 Rückenlänge und 70/72 Brustumfang. Da musste ich schon Klettband an anderen Stellen aufnähen.
Den reflektierten gefütterten Überwurf, den wir günstig gekauft haben, kann ich dir nicht empfehlen. Zu starr, kein Bauchschutz. Reflektion nicht hochwertig. Leuchtet beim Scheinwerferkontakt nur minimal. Ich kann dir aber gar nicht mehr sage woher wir den haben.
 
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Jacqueline
19. Jan. 19:03
Ich habe unserer Hündin einen Mantel aus Merinowolle gekauft, da sie zwar langes Deckhaar hat aber keine Unterwolle. Ich hatte zwar nie das Gefühl das sie friert, aber es ist vermehrt ihre Nase gelaufen und ihre Augen haben sehr getränt. Seitdem wir den Mantel haben sind die Symptome weg und sie zieht ihn genauso wie den Bademantel sogar freiwillig an. Merinowolle ist natürlich und kann deshalb Atmen wie Unterwolle. Bei unserer ersten Spaziergängen habe ich immer wieder gecheckt wie warm es ihr darunter ist und war positiv überrascht das es lediglich die Körpertemperatur hält aber nicht auf heizt trotz viel Bewegung und rennen.

Sheltie sind ja eher Bodennah gebaut, ich würde es so machen wie die anderen schon vor mir geschrieben haben, einfach beobachten. ❤️
 
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Paco
24. Jan. 08:45
Lena hat auch Unterwolle. Sie hatte noch nie ein warmes Jäckchen an. Das wäre ihr viel zu warm. Das einzige, was sie hat ist ein dünner Regenschutz. Den hat sie aber nur, weil sie es toll findet, sich auch bei Matschwetter zu wälzen. Ist eigendlich nur dafür, das sie nicht komplett aussieht wie ein Schweinchen.
😂
 
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wolf
24. Jan. 08:50
Man kann auch mal Probleme mit Kleidung verursachen, wenn sich die Hitze staut. Manche Hunde sind halt für schlechte Wetterbedingungen gut geeignet und man muß bei denen eher aufpassen, wenn es heiß wird. Mein Hund hat kein Unterfell und kein isolierendes Fettgewebe, daher Jacke. Hängt aber auch von den Aktivitäten und deren Dauer ab.
 
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Paco
24. Jan. 08:52
Das ist wohl rassebedingt meiner ist ein Hütehund und an Kälte und Feuchtigkeit gewöhnt. Da leidet er eher unter Hitze.