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Daniela
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zuletzt 1. Jan.

Winterjacke?

Hallo, ich habe einen fünfjährigen Sheltierüden. Im Moment überlege ich ihm eine Hundejacke zu kaufen, denn es ist ziemlich kalt. Bisher hatte er keine, denn er hat ein ziemlich dickes Fell. Ich bin aber immer wieder verunsichert, wenn ich sehe, dass andere ihre Hunde warm einpacken. Vielleicht habt ihr Tipps für mich, welche Möglichkeiten es gibt und was ihr benutzt.
 
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Tanja
28. Dez. 20:57
Meine haben keine Unterwolle daher haben sie ein Mantel an.
Ich habe mal als eine Empfehlung gelesen, Mantel sollte der Hund tragen, wenn er alt oder krank ist, da er sich dann nicht mehr so bewegen kann und friert.
 
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Frank
28. Dez. 22:01
Viel Fell allein hilft nicht unbedingt, die Qualität macht es. Seit der Kastration trägt meine Hündin teilweise echt dicke Jacken, weil sie zwar viel Wolle hat, die hat aber die wärmende Qualität von Seide und ist damit nichts wert. Ich fühle am Bauch, wie kalt der ist. Wenn sie da friert braucht sie was, wenn sie zu warm wird merke ich mir die Außentemperatur und ziehe sie die nächsten Tage entsprechend dünner an. Ich denke mit einer Regenjacke und einem Notfallpulli im Schrank macht man nichts falsch. Manchmal kommen Hunde ja auch Mitte Januar auf den Gedanken das Fell wechseln zu müssen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurasier_(Hunderasse)

https://hund-kastrieren.de/kastration-hund-moegliche-auswirkungen-spaetfolgen/

Laut Beschreibung hat dein Hund das typische Spitzrassenfell, also dichte Unterwolle und darüber die langen Deckhaare.
Damit ist er bei Kälte gut geschützt.
Daran ändert eine Kastraktion allenfalls dass das Fell etwas "wolliger" wird. Ein Verlust der wärmenden Unterwolle wird nicht beschrieben.
Was du beschrieben hast betrifft die Deckhaare.
Die Unterwolle kannst du sehen wenn du die Deckhaare zur Seite schiebst:
Ein sehr weicher und dichter Flaum aus feinsten Härchen. Das ist die schützende Unterwolle.

Deine Beitrag ist demensprechend zumindest fragwürdig.
LG 🌻
 
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F
28. Dez. 22:15
Teddy bekommt ab 10 crad eine an einfach weil er eine sehr empfindliche Blase hat…
Jetzt bei minus Temperaturen haben wir aber gemerkt das ihm das nicht reicht und das er zittert und friert.

Am besten schaut ihr ob ihr merkt ob er irgendwie friert oder ihr versucht mal was dünnes ich wäre aber bei einem Shell davon ausgegangen das er das nicht braucht.
 
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Melanie
28. Dez. 22:48
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurasier_(Hunderasse) https://hund-kastrieren.de/kastration-hund-moegliche-auswirkungen-spaetfolgen/ Laut Beschreibung hat dein Hund das typische Spitzrassenfell, also dichte Unterwolle und darüber die langen Deckhaare. Damit ist er bei Kälte gut geschützt. Daran ändert eine Kastraktion allenfalls dass das Fell etwas "wolliger" wird. Ein Verlust der wärmenden Unterwolle wird nicht beschrieben. Was du beschrieben hast betrifft die Deckhaare. Die Unterwolle kannst du sehen wenn du die Deckhaare zur Seite schiebst: Ein sehr weicher und dichter Flaum aus feinsten Härchen. Das ist die schützende Unterwolle. Deine Beitrag ist demensprechend zumindest fragwürdig. LG 🌻
Ein Glück kennst du meinen Hund besser als ich! Komm doch mal vorbei mit meinem Hund kuscheln und zeig mir die Unterwolle. Aktuell finde ich mehr auf dem Boden als am Hund.
 
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Sebbi
28. Dez. 23:29
Also die Shelties, die ich kenne, sind wetterfest.

Der Sheltie ist ein „doppelhaariger“ Hund. Die dichte, weiche Unterwolle wirkt wie eine Thermoschicht (Isolierung), während das lange, eher feste Deckhaar Wind und Wasser abweist.

Es kommt halt auch darauf an, was ihr draußen anstellt. Wenn er in Bewegung ist, brauchst du dir generell erst mal keine Sorgen zu machen – es sei denn, du läufst extrem langsam große Runden oder er ihr steht mehr, als das ihr lauft.
Aber wenn du ihn auf Trab hältst, sollte er keine Probleme haben.
Ich kenne aber auch Leute, die gehen bewusst kürzere Strecken und dafür öfter.

Muss er sich ordentlich bewegen, beansprucht das die Muskulatur. Die beanspruchte Muskulatur erzeugt wärme. Je intensiver die Bewegung, desto wärmer wird es dem Hund.

Die Gründe für einen Mantel oder eine Jacke sind in erster Linie:
* Hunde ohne Unterwolle
* Senioren
* Kranke Hunde

Trotzdem ist es okay, wenn du dir Gedanken machst. Behalte ihn einfach im Auge; im Normalfall signalisiert er dir, wenn er sich nicht mehr wohlfühlt.

Sebbi braucht aktuell keinen Wetterschutz. Bis jetzt habe ich ihn immer mit heraushängender Zunge nach Hause gebracht – so auch gestern gegen 23:00 Uhr, bei minus 5 Grad, nach einer gut 6 Kilometer langen Strecke.

Ich habe zwar schon mal über einen Regenschutz nachgedacht, aber dabei dachte ich (abgesehen davon, dass er ihn hassen würde) eher an mich selbst: Die Abtrocknerei ist einfach nervig.
Solange es kein heftiger Schauer ist, juckt es ihn sowieso nicht.
 
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Sebbi
29. Dez. 00:08
Ein Glück kennst du meinen Hund besser als ich! Komm doch mal vorbei mit meinem Hund kuscheln und zeig mir die Unterwolle. Aktuell finde ich mehr auf dem Boden als am Hund.
Du musst den armen Frank ja nicht gleich beißen. Er hatte bestimmt keine böse Absicht🙄

Eine Bekannte wollte unbedingt einen Eurasier haben. Sie hat sich aber nach eingehender Recherche gegen die Rasse entschieden, weil die Temperaturen in unseren Breitengraden im Sommer zu heiß und im Winter zu mild sind.

Ein Eurasier ohne Unterwolle wäre extrem untypisch. Die Rasse entstand ja aus der Kreuzung von Wolfsspitz, Chow-Chow und später Samojede – alles Rassen mit extrem dicker Unterwolle. Wenn ein Eurasier tatsächlich keine Unterwolle hat, liegt meistens entweder ein Gendefekt, eine Hormonstörung (z. B. Schilddrüse) oder eben ein Fall für den Dermatologen vor. Sofern sein Biorhythmus den Fellwechsel auf jetzt datiert hat, oder Du die Unterwolle nicht selbst entfernt hast.
 
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Lisa-Eileen
29. Dez. 08:29
Wenn er gesund ist und gutes Unterfell hat braucht er keinen Wintermantel.
Wenn er Athrose oder wie Rocket ne Spondylose hat braucht er bei Kälte nen Wintermantel damit die Muskeln warm bleiben und alles geschützt ist.
Das einzige was ich egal wie gut Unterwolle ist bei langhaarigen Hunden immer mache ist n Regenmantel damit sie sich nicht so vollsauen bei Regen und Matschwetter weil sie sonst krank werden können wenn sie im Winter so lange nass sind.
Aber nen Wintermantel brauchst du nicht außer er hat eben körperliche Beschwerden.
Wenn du unsicher bist kannst du immer nachfühlen an den Ohren und Pfoten, sind die kalt dann ists zu frisch.
Bei einem Hund mit Unterwolle aber drauf achten das du nur nen dünnen Wintermantel nimmst, es gibt ja verschiedene Füllungen je nach dem wärmen sie mehr oder weniger.
 
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Katja
29. Dez. 09:20
Polli macht einem auch immer recht unmissverständlich klar, wenn ich mal wieder zu voreilig mit nem Mantel war -> dann wird sich ständig geschüttelt und überall geschubbert, um das blöde Ding wieder loszuwerden! Dann kommt er natürlich aus.

Inzwischen warte ich draußen eher bis sie wirklich anfängt zu schnattern (sie sieht dann wirklich SEHR elend aus), bis ich mit nem Mantel komme.

Sie ist aber auch eine Spanierin mit kurzem Fell und am Anfang gar keiner Unterwolle!
Nach 3 Jahren Berliner Winter hat sie zumindest Ansätze von Unterwolle entwickelt…
 
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Silke
29. Dez. 09:23
Unser Rico hat keinen Mantel an, er blüht bei Kälte erst richtig auf 🥳
 
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Johanna
29. Dez. 11:25
Ich würde sagen ein junger gesunder Sheltie braucht keine Winterjacke.die haben dicke Unterwolle
Wenn er alt oder krank ist kann es natürlich anders aussehen