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Ivonne
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 28162
heute 16:41

TierschutzhundeStammtisch🐕

Willkommen sind alle Tierschutzhundeliebhaber. Ob er/sie gerade ein Familienmitglied ist oder es früher einmal war..ob aus deutschem Tierschutz oder Auslandshund. Teilt gerne eure Freude, eure schönen oder weniger schönen Situationen. Teilt gerne Probleme, vielleicht hat jemand eine Lösung. Schickt gerne Fotos oder Videos❤️ Willkommen sind natürlich auch alle anderen Hundebesitzer, die gerne mitreden möchten. (Wer nur gegen Tierschutzhunde und deren Besitzer wettern möchte, bleibt bitte draußen😉) Ich freue mich auf tolle Gespräche 😍
 
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Ivonne
heute 10:04
Das ist unsere Bonnie. Sie kommt aus Rumänien, ist 11 Monate alt und war die letzten 2 Monate auf einer ganz tollen Pflegestelle. Sie ist jetzt seit 5 Tagen bei uns und wir hatten einen sehr schönen Start. Sie wird langsam aber SEHR frech und testet alle Grenzen aus und wird unglaublich schnell frustriert, was in ihrem Fall heißt, dass sie uns anspringt und nach uns schnappt (nicht unglaublich fest aber es kann schon weh tun). Das passiert vor allem wenn sie auf dem Spaziergang nicht genau das machen kann was sie will, oder beim Spielen wenn man ihrer Meinung nach nicht schnell genug agiert oder das Spiel irgenwann beendet. Jegliche Tips sind herzlich willkommen! Wir kontaktieren bereits Hundetrainer und -schulen um uns zu unterstützen, aber bis dahin kann es noch so 2 Wochen dauern... Sie hat aber auch ganz tolle Eigenschften. Sie bellt nicht an der klingel und bleibt ruhig wenn jemand vor der Tür ist. Beim Essen bettelt sie zwar kurz, kann sich dann aber ruhig hinlegen und akzeptieren, dass es nicht für sie ist. Sie bellt sehr wenig (außer wenn die Frustration sehr groß ist). Wir lieben sie, wissen aber dass wir Unterstützung brauchen, um ihr auch gerecht zu werden. ♡
Herzlich willkommen bei uns🥰
 
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Lo
heute 14:55
Es gibt ja einige Auslandshunde, die Ängste haben/hatten. Ich würde gerne mal wissen, ob sich das irgendwann gelegt hat oder ob diese Ängste immer bleiben...? Unsere Raya ist so eine Kandidatin. Sie hat solch Panik vor Menschen, insbesondere vor Menschen, die weit weit hinter uns laufen... Sie fällt sofort in Panik, sobald sie einen Menschen sieht. Nasse Pfoten, zittern, sabbern.... Wir hatten eine Trainerin da, noch eine Dame die mal Pflegestelle für Angsthunde aus dem Ausland war und eine Hundepsychologin. Alle sagten, dass die Bindung schon ganz toll ist, Raya ist sehr auf mich fixiert - aber das geht nun mittlerweile seit fast 8 Monaten so. Die kleinsten Gassirunden sind für sie ein Survival Training und für uns eine nervenaufreibende Geduldsprobe. Sie hat Panik, muss alles im Blick haben, schaut alle paar Sekunden nach hinten. Ich gebe ihr sehr viel Ruhe und Sicherheit und versuche ihr Gehabe zu ignorieren, aber meine Nerven liegen mittlerweile echt blank..... Heute Morgen haben wir eine knappe 3/4 Stunde gedreht, sie hat nicht mal ein Geschäft erledigt - weder groß noch klein. Sie bekommt vom TA seit letzten Dienstag Reconcile. Das soll im Gehirn Glückshormone auslösen und diese soll sie dann mit den ganzen Situationen verbinden. So die Theorie... Die Praxis zeigt leider seit der Einnahme eine extreme Verschlimmbesserung. So langsam bin ich echt mit meinem Latein am Ende. Sie macht sonst alles so toll. Sie fährt super Auto, auch wenn sie anfangs immer noch etwas trillert. Sie fährt gerne im Fahrradanhänger, wir haben jetzt sogar schon mal kleine Strecken am Rad versucht - da ist sie voll in ihrem Element! Zu Hause ist sie ein absolutes Goldstück, macht nichts kaputt, kann alleine bleiben... Frisst nur leider sehr sehr schlecht und ist zu dünn Alles in allem sehr unbefriedigend und ich musste mich grad einfach mal ausheulen. Sie wurde uns als lebensfroh und aufgeschlossen präsentiert. Beim Kennenlernen war sie so nicht, sie hatte sich nicht anfassen lassen. Aber wir hatten gesagt, dass kommt wieder, sie braucht nur ihre Zeit. Aber irgendwie sind mittlerweile Zweifel im Köpfchen... Danke fürs "Zuhören" 😇
Als ich Buddy adoptierte, hat es ca. ein Jahr gedauert, bis ich auch mal etwas gelassener mit ihm Gassi gehen konnte. Unsere Runden waren hektisch und ziemlich stressig. Alles galt als potenziell gefährlich - außer Hunde. 😊

Ich habe dann mit ihm Zughundesport begonnen und das hat ihn, neben viel Bindungsarbeit, wesentlich stabiler und souveräner gemacht.

Wenn sie so gern am Fahrrad läuft - vielleicht ist das der Gamechanger für euch, damit sie selbstbewusster wird.🍀

Noch was vergessen: Ich hab auf seinem Schlafplatz beim Streicheln ein Kommando aufgebaut - "Alles gut!". Das konnte/kann ich dann auch draußen benutzen, wenn er unsicher wird.
 
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The In
heute 16:41
Das ist unsere Bonnie. Sie kommt aus Rumänien, ist 11 Monate alt und war die letzten 2 Monate auf einer ganz tollen Pflegestelle. Sie ist jetzt seit 5 Tagen bei uns und wir hatten einen sehr schönen Start. Sie wird langsam aber SEHR frech und testet alle Grenzen aus und wird unglaublich schnell frustriert, was in ihrem Fall heißt, dass sie uns anspringt und nach uns schnappt (nicht unglaublich fest aber es kann schon weh tun). Das passiert vor allem wenn sie auf dem Spaziergang nicht genau das machen kann was sie will, oder beim Spielen wenn man ihrer Meinung nach nicht schnell genug agiert oder das Spiel irgenwann beendet. Jegliche Tips sind herzlich willkommen! Wir kontaktieren bereits Hundetrainer und -schulen um uns zu unterstützen, aber bis dahin kann es noch so 2 Wochen dauern... Sie hat aber auch ganz tolle Eigenschften. Sie bellt nicht an der klingel und bleibt ruhig wenn jemand vor der Tür ist. Beim Essen bettelt sie zwar kurz, kann sich dann aber ruhig hinlegen und akzeptieren, dass es nicht für sie ist. Sie bellt sehr wenig (außer wenn die Frustration sehr groß ist). Wir lieben sie, wissen aber dass wir Unterstützung brauchen, um ihr auch gerecht zu werden. ♡
Erstmal: süße Schnute ❤️ Dann: Also für uns, basierend auf den persönlichen Erfahrungen die wir gemacht haben, ist bei schnappen wirklich der Ofen aus. Das kann leider wirklich zügig umschlagen und der Hund kann einen dabei auch aus Versehen schwer verletzen.

Nur ihr könnt in der Situation sehen, welche Strategie angebracht ist, aber als Anregungen, die wir auch von Hundetrainern mit gelernt haben:
Wenn du mit dem Hund an der Leine draußen bist und nicht die Möglichkeit hast, dich abzuwenden und einfach weg zu gehen, auf die Leine stellen und dadurch die Fähigkeit nehmen, dich anzuspringen. Wenn es im Garten oder Haus passiert kann es helfen sich kommentarlos umzudrehen und weg zu gehen, nach dem Motto "ich beende diese Situation, wenn du dich so benimmst". Wenn der Hund das bei uns aus der Motivation Freude/Kuschelbedürfnis gemacht hat, haben wir ein Handzeichen etabliert, das bedeutet "Leg dich hin, und dann streichel ich dich". Also der Hund lernt, ich bekomme was ich möchte, WENN ich ein ruhiges Verhalten zeige.

Also es ist entscheidend zu identifizieren was die Motivation des Hundes ist (häufig interpretieren wir ja eine menschliche Motivation in ein Verhalten, das einfach zum Hunderepertoire gehört) und dann eine entsprechende Strategie zu haben. Und ich möchte wirklich jedem das Thema Eigensicherung ans Herz legen, ein Verhalten, das mich oder ihn verletzen kann, ist nicht, niemals, gar nicht ok; und es ist nicht nur in Ordnung, sondern auch verantwortungsbewusst, ein solches zu unterbinden. Ich wünsche euch alles Gute 🐕🍀