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Tina
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zuletzt 27. Juni

Suche nach Gleichgesinnten. "Männchen oder Weibchen"

Ich suche bewusst nach "älteren" Hundebesitzern. Kennt ihr die Zeiten, in denen man auf Entfernung kommuniziert habt? Weibchen oder Männchen? Kontakt ja oder nein. Zeiten ohne Hilfsmittel. Der Hund hat in der Familie gelebt. Ohne großartiges Training. Hundekontakt an der Leine war normal. Ruhe musste man nicht beibringen. Man ist eh permanent in der Natur unterwegs. Hund ruht automatisch zu Hause. Hund lief nebenbei. Der Hund war geliebtes Familienmitglied. Der Hund hatte viel Freiheiten, Grenzen wurden aber bewusst gesetzt. Gibt es Euch noch? Natürlich hat der Hund im Bett geschlafen.
 
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Arinka
27. Juni 11:01
Da wird die Vergangenheit extrem romantisiert und eine "Früher war alles besser"Nostalgie bedient, die an der Realität doch wohl völlig vorbeigeht. Wenn ich das schon lese: "Hundekontakt an der Leine war normal" ja, mag sein, aber das führte damals ganz genauso zu Frust, Leinenaggression und Beißereien wie heute! Nur hat man das damals eben mit einem lockeren „Das machen die unter sich aus“ abgetan. Und hinter dem netten Satz „Grenzen wurden bewusst gesetzt“ versteckte sich früher doch ganz oft ein verdammt grober Umgang. Leinenruck, Alphawürfe oder noch Schlimmeres waren an der Tagesordnung, weil man es schlicht nicht besser wusste oder sich keine Platte um Gewaltfreiheit gemacht hat. Dass man damals gefühlt weniger trainieren musste, lag doch nicht daran, dass die Hunde "besser" oder entspannter waren, sondern weil die Umwelt eine völlig andere war: Es gab deutlich weniger Verkehr, weniger dicht besiedelte Flächen und nicht an jeder Ecke fünf andere Hunde auf engstem Raum. Heute wird von einem Hund erwartet, dass er als perfekter Begleiter im Café, im Büro und in der vollgestopften Innenstadt funktioniert.. Dass man da heute eben Wert auf Ruhe und Deckentraining legt, ist eine logische Anpassung an unser modernes Leben und kein alberner "Modetrend". In der Realität bedeutete dieses "Nebenbeilaufen" damals nämlich auch total oft: schlechtere medizinische Versorgung, null Verständnis für die tatsächlichen, individuellen Bedürfnisse des Hundes und oft genug ein einsames Leben im Zwinger oder auf dem Hof. Das hat mit der gemütlichen Couch und Bett Romantik, die in dem Beitrag beschworen wird, absolut nichts zu tun. Kurz gesagt: Heute wissen wir einfach viel mehr über Hundeverhalten, und echten Tierschutz. Dieses Wissen zu nutzen, ist kein Fortschrittswahn, sondern einfach nur fair underen Hunden gegenüber.
...endet aber auch oft in Vermenschlichung.
Meine Hunde heute machen nichts anderes als damals. Sie sind z. B. territorial, bewachen das Grundstück, bekommen Jagdersatz und dürfen Zuhause bleiben wenn ich Restaurants besuche oder eine anstrengende Reise unternehme.
 
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Anne Katharina
27. Juni 11:19
Da wird die Vergangenheit extrem romantisiert und eine "Früher war alles besser"Nostalgie bedient, die an der Realität doch wohl völlig vorbeigeht. Wenn ich das schon lese: "Hundekontakt an der Leine war normal" ja, mag sein, aber das führte damals ganz genauso zu Frust, Leinenaggression und Beißereien wie heute! Nur hat man das damals eben mit einem lockeren „Das machen die unter sich aus“ abgetan. Und hinter dem netten Satz „Grenzen wurden bewusst gesetzt“ versteckte sich früher doch ganz oft ein verdammt grober Umgang. Leinenruck, Alphawürfe oder noch Schlimmeres waren an der Tagesordnung, weil man es schlicht nicht besser wusste oder sich keine Platte um Gewaltfreiheit gemacht hat. Dass man damals gefühlt weniger trainieren musste, lag doch nicht daran, dass die Hunde "besser" oder entspannter waren, sondern weil die Umwelt eine völlig andere war: Es gab deutlich weniger Verkehr, weniger dicht besiedelte Flächen und nicht an jeder Ecke fünf andere Hunde auf engstem Raum. Heute wird von einem Hund erwartet, dass er als perfekter Begleiter im Café, im Büro und in der vollgestopften Innenstadt funktioniert.. Dass man da heute eben Wert auf Ruhe und Deckentraining legt, ist eine logische Anpassung an unser modernes Leben und kein alberner "Modetrend". In der Realität bedeutete dieses "Nebenbeilaufen" damals nämlich auch total oft: schlechtere medizinische Versorgung, null Verständnis für die tatsächlichen, individuellen Bedürfnisse des Hundes und oft genug ein einsames Leben im Zwinger oder auf dem Hof. Das hat mit der gemütlichen Couch und Bett Romantik, die in dem Beitrag beschworen wird, absolut nichts zu tun. Kurz gesagt: Heute wissen wir einfach viel mehr über Hundeverhalten, und echten Tierschutz. Dieses Wissen zu nutzen, ist kein Fortschrittswahn, sondern einfach nur fair underen Hunden gegenüber.
Ich finde auch das ganz oft die Menschen einfach rausgelassen werden die es auch früher unangenehm fanden wenn die Hunde einfach "nebenher" gelaufen sind. Auch früher fanden es bestimmt nicht alle toll wenn ein unangeleinter Hund auf sie zu kam und der Besitzer keine Anstalten macht den irgendwie in die Nähe zu holen o.ä. (ja auch wenn der Hund lieb ist oder nur vorbeiläuft)

In meiner Familie existiert auch jemand mit so einer Einstellung, der seine Hunde immer ohne Leine laufen lässt. Aber halt auch einfach in fremde Menschen rein. Der Hund ist super lieb und sozial, aber es gibt halt auch einfach Leute die das nicht wollen.
Da möchte ich gerne Rücksicht nehmen, vor allem weil es immer mehr Hunde gibt. Und dafür muss man dann halt mehr trainieren.

Ich würde Teto auf voll gerne mit mehr Freiheit/ weniger Management führen. Aber das ist in so dichter Besiedelung einfach eine egoistische Denkweise.

Ich bekomme ja schon böse Blicke von manchen Menschen wenn Teto "nur" in Freifolge neben mir ist, anstatt an der Leine. (Vor allem übrigens ältere Leute die ja wahrscheinlich aus dieser ach so tollen/ entspannten Zeit kommen)

Das ist zumindest meine Ansicht zu der ganzen Sache.
 
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Mel und
27. Juni 11:20
...endet aber auch oft in Vermenschlichung. Meine Hunde heute machen nichts anderes als damals. Sie sind z. B. territorial, bewachen das Grundstück, bekommen Jagdersatz und dürfen Zuhause bleiben wenn ich Restaurants besuche oder eine anstrengende Reise unternehme.
Es ist ja top, dass das bei deinen Hunden so super klappt und du sie nicht in volle Restaurants mitschleppst. Das ist auch völlig ok so.

Aber man sollte doch das eigene Umfeld nicht als Maßstab für alle anderen nehmen.
Und das ändert nichts daran, dass früher in der breiten Masse verdammt viel Mist in der Hundeerziehung lief ,von Leinenruck bis Alphawurf. Dass man heute genauer hinschaut, wie es dem Hund geht,finde ich gut.

Das Fass mit der „Vermenschlichung“ sollten wir hier jetzt echt nicht aufmachen. Wo Vermenschlichung anfängt und wo sie aufhört, da wird sich hier eh keiner einig ,das ist ein völlig anderes (schwieriges)Thema.
 
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Juli
27. Juni 11:35
Hund im Bett - am Fußende - gab es hier nur zu Zeiten des 9 kg Terriers. Die nachfolgenden Hunde waren dann doch zu groß und haarten zu viel und bei Vieren gleichzeitig hätte das zu echten Platzproblemen geführt... Kontakt an der Leine ist für uns etwas ganz Normales, Undramatisches. Ebenso haben wir kein Problem mit unangeleinten Hunden, die Kontakt aufnehmen. Nebenher lief hier allerdings noch nie ein Hund, alle waren bewusst angeschafft und geschätzte Familienmitglieder, auf die auch entsprechend geachtet und Rücksicht genommen wurde. Die zugestandenen Freiheiten ergaben sich aus den jeweiligen Lebensumständen: Lenchen (Rauhaardackel in den 70er/80er) profitierte vom Leben in eher ländlicher Umgebung mit mehr Freilauf, Bobby (Welsh-Terrier in den 80er/90er) lebte mit in Berlin mit den dort notwendigen Einschränkungen. Die fünf anderen hatten/haben dann soviel Freiheiten, wie es ihr Verhalten ermöglicht. Ben (Westsibirischer Laika) konnte abseits von Strassen meist frei laufen, Sonja (Schafpudel) und die Huskys leider nicht - da war der Jagdtrieb zu präsent und wir leben am grünen Stadtrand von Berlin in einer Wildschwein- und wildreichen Gegend.
Da haben wir wohl ein ganz anderes Verständnis von "nebenbei mitlaufen". Deins ist wohl sehr negativ. Alle unsere Hunde wurden bewusst angeschafft, respektvoll behandelt, vernünftig ernährt und natürlich auch geschätzt und geliebt.
Unsere Hündin Nala war allerdings sehr unkompliziert, gut sozialisiert und einfach lieb. Sie war immer mit dabei und es gab keine großartigen Probleme - weder gesundheitlich noch sozial. Das meinte ich mit "nebenbei laufen".
 
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Annett
27. Juni 11:42
Thema Krankenversicherung für den Hund. Meine Hunde haben ein gewisses alter und sind wir mal erlich da gab es sowas noch nicht in der Form. Man wäre vor 13 und such noch vor 8 Jahren echt komisch angesehen geworden, auch von jüngeren. Die Versicherungen ist gefühlt seit Corona aus dem Boden gewachsen wie Pilze.
Man muss aber auch mal bedenken, warum das mit den Versicherungen jetzt so aus dem Boden wächst. Früher brauchte man ganz einfach keine. War der Hund mal krank und musste zum Tierarzt, ging man da im Schnitt mit 40€ wieder raus. War tatsächlich mal eine OP nötig, bewegte die sich definitiv im dreistelligen Bereich. Mit diesen Kosten konnte man ohne Versicherung gut leben. Als ich Mailo damals vor 14 Jahren bekam, war es noch nicht so viel teurer. Deshalb habe ich auch nur eine OP- Versicherung abgeschlossen für 180€ im Jahr. Die Kosten sind dann aber eben in den letzten Jahren so richtig explodiert. Und da war Mailo schon älter, als 8 Jahre und da nimmt ihn keine Versicherung mehr. Die letzten Jahre waren schon ziemlich heftig, auch ohne OP. Aus diesem Grund habe ich nun für Mila eine Vollversicherung abgeschlossen, ausschließlich in der Hoffnung, dass ich dann preislich besser komme, als ohne. Ob das so kommen wird, wird sich zeigen, denn diese Beiträge sind ja auch nicht zu verachten, vor allem, wenn der Hund nicht krank wird.🙈🙈🙈Ich habe aber auch dieses Mal darüber nachgedacht, es ganz zu lassen und im Notfall halt zu bezahlen.🙈🙈Aber leider kann man ja nicht in die Zukunft schauen und Mila wird im August auch schon 5. In 3 Jahren bekomme ich sowieso keine Versicherung mehr und wenn es dann bis dahin auch noch Vorerkrankungen gibt, kann man es auch gleich lassen, weil die dann ja auch noch ausgeschlossen werden.🙈🙈
 
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Arinka
27. Juni 11:46
Man muss aber auch mal bedenken, warum das mit den Versicherungen jetzt so aus dem Boden wächst. Früher brauchte man ganz einfach keine. War der Hund mal krank und musste zum Tierarzt, ging man da im Schnitt mit 40€ wieder raus. War tatsächlich mal eine OP nötig, bewegte die sich definitiv im dreistelligen Bereich. Mit diesen Kosten konnte man ohne Versicherung gut leben. Als ich Mailo damals vor 14 Jahren bekam, war es noch nicht so viel teurer. Deshalb habe ich auch nur eine OP- Versicherung abgeschlossen für 180€ im Jahr. Die Kosten sind dann aber eben in den letzten Jahren so richtig explodiert. Und da war Mailo schon älter, als 8 Jahre und da nimmt ihn keine Versicherung mehr. Die letzten Jahre waren schon ziemlich heftig, auch ohne OP. Aus diesem Grund habe ich nun für Mila eine Vollversicherung abgeschlossen, ausschließlich in der Hoffnung, dass ich dann preislich besser komme, als ohne. Ob das so kommen wird, wird sich zeigen, denn diese Beiträge sind ja auch nicht zu verachten, vor allem, wenn der Hund nicht krank wird.🙈🙈🙈Ich habe aber auch dieses Mal darüber nachgedacht, es ganz zu lassen und im Notfall halt zu bezahlen.🙈🙈Aber leider kann man ja nicht in die Zukunft schauen und Mila wird im August auch schon 5. In 3 Jahren bekomme ich sowieso keine Versicherung mehr und wenn es dann bis dahin auch noch Vorerkrankungen gibt, kann man es auch gleich lassen, weil die dann ja auch noch ausgeschlossen werden.🙈🙈
Naja zu Zeiten als beispielsweise eine Impfung 25 Mark kostete, habe ich aber auch nur 400 Mark (3. Lehrjahr) verdient.
Ich empfinde solche Versicherungen auch heute noch als Abzocke, wenn man immer wieder hört wie sie einfach gekündigt werden wenn der Hund älter wird oder mal was hatte.
 
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Annett
27. Juni 12:23
Mit "RÜDE ODER HÜNDIN?!" werden wir auch heute oft auf Entfernung begrüßt🤣 man ruft zurück "HÜNDIN!" und wartet was für ne Antwort kommt. Ich finde es aber auch gut, dass nicht jeder HH Kontakt möchte und min genauso viele Begegnungen schweigend und meist ruhig vorbei ziehen. Sonst würde man wohl gar nicht wirklich vorwärts kommen. Hab auch manchmal Tage, wo ich einfach mal Ruhe möchte und kein Nerv für Menschen oder andere Hunde habe. Ansonsten denke ich fühle was du meinst. Ich würde es intuitives Handeln nennen. Der Mensch lernt(e), sodenn er denn achtsam und bewusst durch die Welt schreitet, ganz automatisch so viel von und mit seinem Hund umzugehen. Und dadurch passiert im Idealfall sehr viel schon auf dem richtigen Weg und das völlig unkompliziert und ohne 534 Bücher zu lesen oder 244 Trainingskurse zu besuchen. Nun sind wir in der Zeit des (Über)Angebots von Hundefachwissen auf sämtlichen Kanälen angekommen und die Individualisierungstendenzen der einzelnen Menschen nehmen stetig zu. Es gibt 764 Theorien und 456 verschiedene Ansätze und Einstellungen. Die Theoretisierung ist schön und gut, ich freue mich auch das man bestimmte Dinge, die man früher vllt nur zu 99% verstanden hat auch mal aus andren Perspektiven betrachten kann und besser/anders versteht. Die Schattenseite: Zunehmende Unfähigkeit eigenständig einen guten Umgang und tolle Bindung mit seinem Hund zu entwickeln, lieber sofort das Internet fragen, statt selbst zu denken und zu probieren was sich am besten anfühlt. Immer weniger intuitiv erst einmal auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten vertrauen, lieber gleich googeln, 654 Methoden und Ansätze durcheinander am Hund rumprobieren.... nicht das gewünschte Ergebnis - dann kommt der Trainer der als erwarteter Halbgott alles besser machen soll, was dann auch oft schwer ist, da der Mensch ja immer weniger in der Lage ist selbst zu denken und sich gern unkompliziert eine Lösung oder ein Rezept erkaufen möchte. Ich hör jetzt lieber auf 🙈 werde sonst noch depressiv wenn ich meine Gedanken weiter spinne 😅
Da hast du völlig recht. Allerdings hat bei mir der Hund in 30 Jahren noch nie im Bett geschlafen. 🤪🙈Und ich bin so eine Rabenmutter, noch nicht einmal im Schlafzimmer.🤪🙈 Schaden haben meine Hunde aber daran nie genommen, obwohl das ja neuerdings existenziell für den Hund und die Bindung sein soll. Mein Mailo war mein absoluter Seelenhund und hatte eine tolle Bindung zu mir. Und mit Mila läuft es jetzt genauso. Ansonsten kann ich dir nur beipflichten. Der gesunde Menschenverstand ist heute einigen abhanden gekommen, obwohl es hier bei uns noch deutlich besser ist. Vielleicht liegt es auch zum großen Teil daran, dass wir hier keinen Leinenzwang haben.🤷‍♀️ Man merkt das schon beim einen oder anderen Beitrag hier in Dogorama. Manche Fragen und die Antworten darauf sind schon , sagen wir mal unglaublich….🙈
Beispiel - die Hitze jetzt. Eine Frage war, ob jemand noch einen Tipp hätte, wie man das mit dem heißen Auto und dem Hund machen könne, wenn man nach der Arbeit nach Hause muss und der Hund ja Bürohund ist. 🙈 Ich frage mich, was da für Antworten erwartet werden? Türen auf, durchlüften und etwas warten, Klimaanlage an, am Anfang vielleicht noch Fenster auflassen und los. Was soll man da sonst machen…. ? Auto stehen lassen und laufen.🤷‍♀️Wenn ich es im Auto überlebe, wird es auch der Hund, oder ich lasse ihn eben gleich zu Hause, wenn ich Angst habe. Das Wetter ist ja vorher bekannt.🤪Das geht ja aber wahrscheinlich auch nicht, da der Hund nie gelernt hat, alleine zu bleiben. Da muss ich doch nicht hier nachfragen. Obwohl, das Auto stehen lassen und laufen ist ja dann auch ein unüberbrückbares Problem. Da könnten sich ja die Fußballen beim Hund ablösen, weil es zu heiß ist.🙈🙈Da wurde hier ja auch gerade diskutiert, ab welcher Gradzahl genau man denn nun den Hund noch über sonnige Abschnitte laufen lassen kann und ab wann man ihn tragen muss, oder er gar nicht mehr raus darf.🙈🙈Es wäre ja so verwirrend, weil jeder etwas anderes sagt und man weiß ja jetzt gar nicht, was nun stimmt…. 🤪🙈 Ich sag jetzt mal, gesunden Menschenverstand einschalten, Hund nicht zu Stadtbesichtigungen in die Innenstadt mitschleppen und ansonsten kennt man ja seinen Hund und kann ihn auch beobachten. Die Möpse meines Sohnes (auch noch schwarz🙈) können mit diesem Wetter überhaupt nicht umgehen und kollabieren bald. Da gehe ich natürlich nicht auch noch mittags Gassi. Meinen Mailo hat das dagegen nicht besonders gestört. Er hat sich im Garten sogar noch in die Sonne gelegt. Wir haben immer einen Abstecher zum Bach gemacht und dann war das gar kein Problem mehr. Zweimal war ihm an den Pfoten in 14 Jahren zu heiß und das war in Italien im heißen Sand am Strand. Da habe ich ihn dann zum Handtuch getragen und wir haben anschließend immer die Füße vorher nass gemacht. Er hat keine bleibenden Schäden davongetragen 🤪. Das merkt man dann aber auch ganz schnell. Auch meine Mila jetzt steckt die Hitze locker weg und will trotzdem unbedingt rennen. Zu ihrem Schutz packe ich sie gerade täglich in den Fahrradanhänger (damit sie nicht auf dem heißen Asphalt in der prallen Sonne laufen muss) und fahre mit ihr (einschließlich einer Wasserflasche) in den schattigen Wald. Dort flitzt sie dann aber los und ist nicht zu halten. Zwischendurch gibt es ein Bad und eine Trinkpause und dann geht es genauso wieder zurück. Zu Hause schmeißt sie sich 5 min auf die kalten Fließen, dann ist das Hecheln Geschichte und sie ist glücklich. Bei einer schweren Rasse, vielleicht noch mit einem dicken Pelz oder einem alten herzkranken Hund ist das auch wieder etwas anderes. Das hat man doch aber im Gefühl und merkt das auch dem Hund an. Ich schleife Mila ja nicht gegen ihren Willen durch den Wald.😂😂Wir gehen dann jetzt übrigens mal. Sie wartet schon sehnsüchtig darauf.😂😂🥰
 
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Dogorama-Mitglied
27. Juni 12:36
Da haben wir wohl ein ganz anderes Verständnis von "nebenbei mitlaufen". Deins ist wohl sehr negativ. Alle unsere Hunde wurden bewusst angeschafft, respektvoll behandelt, vernünftig ernährt und natürlich auch geschätzt und geliebt. Unsere Hündin Nala war allerdings sehr unkompliziert, gut sozialisiert und einfach lieb. Sie war immer mit dabei und es gab keine großartigen Probleme - weder gesundheitlich noch sozial. Das meinte ich mit "nebenbei laufen".
Aber ist das nicht genau der Grund, aus dem man sich einbildet, früher wären die Hunde und alles entspannter gewesen.
Die sozialen, unkomplizierten Hunde, die nebenher liefen und sich in das Leben der Halter problemlos gefügt haben, wurden gesehen und wahr genommen. Wie deine Nala.
Daher auch der Eindruck, es musste nicht trainiert werden und alles hat einfach so geklappt.

Aber was war denn mit den Hunden, die das nicht gemacht haben?
Gab es sie nicht? Oder wurden sie in Höfen und Gärten eingesperrt oder "entsorgt", so dass sie einfach selten bewusst wahrgenommen wurden.
Und wenn einer ausgebrochen ist, hat er das spielende Kind gebissen oder den Dackel totgeschüttelt.
Ich kenne einige ältere Menschen, die in ihrer Kindheit von fremden Hunden gebissen wurden.
Man wusste ja auch, wo man besser nicht entlang geht.

Diese Hunde bekommen jetzt eine Chance, es wird trainiert, sie stören das friedliche Bild und bewegen sich in der Gesellschaft.

Übrigens das "Weibchen oder Männchen?" von früher zeigt nicht, dass Hunde so toll sozial und verträglich waren. Sondern dass die meisten Hunde mit einem bestimmten Geschlecht nicht klar gekommen sind.
Da wurde aber nicht trainiert, sondern man hat aus Entfernung gebrüllt und hat das die Hunde dann "klären" lassen oder ist sich aus dem Weg gegangen.
Von Fiddeln zum Beispiel wusste man gar nichts. Hunde mussten da durch, solange es keine Beißerei gab war alles ok und egal.
 
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Arinka
27. Juni 12:39
Aber ist das nicht genau der Grund, aus dem man sich einbildet, früher wären die Hunde und alles entspannter gewesen. Die sozialen, unkomplizierten Hunde, die nebenher liefen und sich in das Leben der Halter problemlos gefügt haben, wurden gesehen und wahr genommen. Wie deine Nala. Daher auch der Eindruck, es musste nicht trainiert werden und alles hat einfach so geklappt. Aber was war denn mit den Hunden, die das nicht gemacht haben? Gab es sie nicht? Oder wurden sie in Höfen und Gärten eingesperrt oder "entsorgt", so dass sie einfach selten bewusst wahrgenommen wurden. Und wenn einer ausgebrochen ist, hat er das spielende Kind gebissen oder den Dackel totgeschüttelt. Ich kenne einige ältere Menschen, die in ihrer Kindheit von fremden Hunden gebissen wurden. Man wusste ja auch, wo man besser nicht entlang geht. Diese Hunde bekommen jetzt eine Chance, es wird trainiert, sie stören das friedliche Bild und bewegen sich in der Gesellschaft. Übrigens das "Weibchen oder Männchen?" von früher zeigt nicht, dass Hunde so toll sozial und verträglich waren. Sondern dass die meisten Hunde mit einem bestimmten Geschlecht nicht klar gekommen sind. Da wurde aber nicht trainiert, sondern man hat aus Entfernung gebrüllt und hat das die Hunde dann "klären" lassen oder ist sich aus dem Weg gegangen. Von Fiddeln zum Beispiel wusste man gar nichts. Hunde mussten da durch, solange es keine Beißerei gab war alles ok und egal.
Natürlich gab es diese Hunde. Ich selbst wurde vor 32 Jahren von einem Zollhund ins Gesicht gebissen.
Meine eigenen Hunde waren zum Großteil nicht sozial. Ich habe eben Management betrieben. Und wenn ich heute wieder mal ein Exemplar habe, das mit Artgenossen nichts am Hut hätte, würde ich es genauso machen.

Der Unterschied ist wohl eher, dass damals niemand groß Anstoß daran genommen hat.
 
Beitrag-Verfasser
Tina
27. Juni 13:01
Aber ist das nicht genau der Grund, aus dem man sich einbildet, früher wären die Hunde und alles entspannter gewesen. Die sozialen, unkomplizierten Hunde, die nebenher liefen und sich in das Leben der Halter problemlos gefügt haben, wurden gesehen und wahr genommen. Wie deine Nala. Daher auch der Eindruck, es musste nicht trainiert werden und alles hat einfach so geklappt. Aber was war denn mit den Hunden, die das nicht gemacht haben? Gab es sie nicht? Oder wurden sie in Höfen und Gärten eingesperrt oder "entsorgt", so dass sie einfach selten bewusst wahrgenommen wurden. Und wenn einer ausgebrochen ist, hat er das spielende Kind gebissen oder den Dackel totgeschüttelt. Ich kenne einige ältere Menschen, die in ihrer Kindheit von fremden Hunden gebissen wurden. Man wusste ja auch, wo man besser nicht entlang geht. Diese Hunde bekommen jetzt eine Chance, es wird trainiert, sie stören das friedliche Bild und bewegen sich in der Gesellschaft. Übrigens das "Weibchen oder Männchen?" von früher zeigt nicht, dass Hunde so toll sozial und verträglich waren. Sondern dass die meisten Hunde mit einem bestimmten Geschlecht nicht klar gekommen sind. Da wurde aber nicht trainiert, sondern man hat aus Entfernung gebrüllt und hat das die Hunde dann "klären" lassen oder ist sich aus dem Weg gegangen. Von Fiddeln zum Beispiel wusste man gar nichts. Hunde mussten da durch, solange es keine Beißerei gab war alles ok und egal.
Oh je. Das ist ja furchtbar. Sehr schade, dass du früher so schlimme Erfahrungen machen musstest. Gott sei dank war das bei mir und meinen Umfeld anders. Vielleicht hatte ich Glück....