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Sabine
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zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Carola
8. Juni 18:07
Das ist vermutlich das einzige, wirklich eklatante und überwältigende Problem. Dass jeder jeden Hund produzieren, kaufen, adoptieren, retten, finden oder oder ... kann. Aber das zu regulieren ist vermutlich wirklich schlicht nicht möglich. Ich hab selber mal als junger Mensch einen Hund bei eBay Kleinanzeigen gekauft 🤦🏼‍♀️ Und der hat mir wirklich viel abverlangt.
Wir hatten früher Hofhunde und das waren echte Senfhunde. Die hatten ihren Job auf dem Hof und den haben sie richtig gut gemacht. Sie kamen und wenn man sie rief und sie machten sogar Sitz und Platz-das war's. Mehr brauchten sie auch nicht denn sie hatten den Auftrag niemanden ins Haus zu lassen und diesen Auftrag haben sie sehr gut erledigt. Wenn doch mal jemand reinkam und dann kam er halt nicht mehr raus und musste warten bis wir ihn befreiten. Das waren aber keine Hunde mit denen man in der Stadt hätte leben können. Da passten sie gut, in mein heutiges Leben würden sie einfach nicht passen und es ginge ihnen einfach auch nicht gut.
 
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Jörg
8. Juni 18:47
Ich will keinesfalls etwas etwas schön reden. Es wird immer Fälle geben, wo die HH ihren Hunden nicht gewachsen sind wegen Fehleinschätzung des Hundes, der Arbeit mit dem Hund etc. Wie immer ist es eine Frage der Selbstreflektierung. Ich muss mir darüber im Klaren sein, was in gegebenen Umständen auf mich zukommen kann. Meine Mädels waren Direktadoptionen (meine Freundin aus der Orga war vor Ort und hat eine Einschätzung abgegeben) und obwohl sie Schwestern sind, ist die erste von Beginn viel mutiger gewesen als die zweite. Mit ihr haben wir noch etwas Arbeit vor uns, da sie erst ein Jahr bei uns ist. Trotzdem gehen wir unseren Weg in unserem Tempo. Sie tragen beide HSH Gene in sich, sind aber handelbar. Ein Kangal oder Mix ist eine ganz andere Hausnummer.
Ich kenne zwei davon einen Rüden und ein Mädel und die sind Recht umgänglich auf dem Spaziergang. Klar das sind nicht unbedingt die Hunde die man jetzt frei laufen lassen kann. Dennoch sind das bei einem vernünftigen Menschen tolle Hunde. Da wo man die wenigsten Probleme sieht sind meistens die schwersten Fälle.
 
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Julia 🐾Nero
8. Juni 18:50
Wir hatten früher Hofhunde und das waren echte Senfhunde. Die hatten ihren Job auf dem Hof und den haben sie richtig gut gemacht. Sie kamen und wenn man sie rief und sie machten sogar Sitz und Platz-das war's. Mehr brauchten sie auch nicht denn sie hatten den Auftrag niemanden ins Haus zu lassen und diesen Auftrag haben sie sehr gut erledigt. Wenn doch mal jemand reinkam und dann kam er halt nicht mehr raus und musste warten bis wir ihn befreiten. Das waren aber keine Hunde mit denen man in der Stadt hätte leben können. Da passten sie gut, in mein heutiges Leben würden sie einfach nicht passen und es ginge ihnen einfach auch nicht gut.
Solche Hofhunde hatten wir auch. Hofmixe mit völlig unbekannten Rasseanteilen, auch optisch Null zuzuordnen.
Die haben das gleiche gemacht wie euere. Waren den ganzen Tag draußen und sind aus der Hütte gekommen, um Passanten zu verbellen. Wurden nie trainiert oder erzogen, haben sich aber nie weit vom Grundstück entfernt oder die Nutztiere bedrängt geschweige denn verletzt.
Obwohl sie nicht kastriert waren, hatten sie tatsächlich nur einen Wurf mit 4 Welpen. Meine Eltern haben sie in der Nachbarschaft verschenkt.
2 wurden bei versuchten Einbrüchen erschlagen, haben aber rechtzeitig ihre Besitzer alarmiert. Noch Jahre später haben diese davon erzählt, dass die Hunde die Einbrüche verhindert haben und sie in Ehren gehalten. Tot waren sie trotzdem. Der dritte wurde vergiftet und der vierte hat überlebt. War eine Hündin direkt bei der Nachbarin gegenüber. Wenn die auf die Hündin geschimpft hat, weil sie ihr Blumenbeet zerbuddelt hat kam sie immer zu uns gelaufen 😅.

Ach ja so ein Hundeleben ist für viele glaube ich völlig unvorstellbar. Diese Hunde hätten auch nie im Leben in eine Wohnung in Deutschland gepasst. Aber das mussten sie ja auch nicht. Für ihre Umgebung und ihre Aufgabe waren sie aber perfekt. Das hätte kein Rassehund besser gemacht.
 
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Sabine
8. Juni 18:54
Der Kern ihrer Aussage: Astrid Damerow (CDU Politikerin) am 30.11.2023 plädierte dafür, dass schwer verhaltensgestörte, gefährliche oder dauerhaft nicht vermittelbare Tiere (wie manche verhaltensauffällige „Kampfhunde“) in deutschen Tierheimen im Extremfall eingeschläfert werden dürfen. Man beachte den Satz dauerhaft nicht vermittelbare wovon es Recht viele gibt unabhängig von den Listen Hunden, die im Haupt Grund als nicht vermittelbare gelten durch die Liste.
Das hat nichts mit der Einrichtung von Tötungsstationen in Deutschland zu tun.
 
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Carola
8. Juni 18:58
Solche Hofhunde hatten wir auch. Hofmixe mit völlig unbekannten Rasseanteilen, auch optisch Null zuzuordnen. Die haben das gleiche gemacht wie euere. Waren den ganzen Tag draußen und sind aus der Hütte gekommen, um Passanten zu verbellen. Wurden nie trainiert oder erzogen, haben sich aber nie weit vom Grundstück entfernt oder die Nutztiere bedrängt geschweige denn verletzt. Obwohl sie nicht kastriert waren, hatten sie tatsächlich nur einen Wurf mit 4 Welpen. Meine Eltern haben sie in der Nachbarschaft verschenkt. 2 wurden bei versuchten Einbrüchen erschlagen, haben aber rechtzeitig ihre Besitzer alarmiert. Noch Jahre später haben diese davon erzählt, dass die Hunde die Einbrüche verhindert haben und sie in Ehren gehalten. Tot waren sie trotzdem. Der dritte wurde vergiftet und der vierte hat überlebt. War eine Hündin direkt bei der Nachbarin gegenüber. Wenn die auf die Hündin geschimpft hat, weil sie ihr Blumenbeet zerbuddelt hat kam sie immer zu uns gelaufen 😅. Ach ja so ein Hundeleben ist für viele glaube ich völlig unvorstellbar. Diese Hunde hätten auch nie im Leben in eine Wohnung in Deutschland gepasst. Aber das mussten sie ja auch nicht. Für ihre Umgebung und ihre Aufgabe waren sie aber perfekt. Das hätte kein Rassehund besser gemacht.
Ich glaube in der Stadt oder in einer Wohnung wären sie tot unglücklich gewesen. Unsere waren auch immer draußen selbst im Winter obwohl sie jederzeit ins Haus konnten.
Für die war es das perfekte Hundeleben. Aber sie passten da eben hin
 
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Heike
8. Juni 19:01
Es geht nicht darum die Augen zu verschließen. Es geht darum das sich in diesen Ländern etwas ändern muss.
Das wird schwierig. In Rumänien z. B. bekommen die Hundefänger pro Hund zwischen 50.€ und 100.-€. wahrscheinlich sogar mehr, und warum sollten die sich das Geld durch die Lappen gehen lassen?
Da sollte ein Bürgermeister entscheiden, was mit den Tieren geschieht. Aber dieser BM weiss oftmals gar nicht, was da abgeht.
Ich bin für Kastrationen vor Ort und die Hunde wieder laufen zu lassen, sofern es keine Welpen oder sehr kranke Tiere sind.
 
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Nathalie
8. Juni 19:27
Das wird schwierig. In Rumänien z. B. bekommen die Hundefänger pro Hund zwischen 50.€ und 100.-€. wahrscheinlich sogar mehr, und warum sollten die sich das Geld durch die Lappen gehen lassen? Da sollte ein Bürgermeister entscheiden, was mit den Tieren geschieht. Aber dieser BM weiss oftmals gar nicht, was da abgeht. Ich bin für Kastrationen vor Ort und die Hunde wieder laufen zu lassen, sofern es keine Welpen oder sehr kranke Tiere sind.
Ich hatte eine Reportage gesehen über Rumäniens Hundemafia.
Die Hundefänger bekommen in Rumänien pro Hund zwischen 200 - 400 Euro..... Je größer der Hund desto mehr gibt es ......
Es gibt dort viele private Tötungsstationen die oft gar nicht angemeldet sind.....
Die Hunde bekommen die Spritze zum einschläfern ohne Betäubung .....
Es werden aber auch kastrierte Tiere eingefangen und getötet.....
Die seriösen Tierschutzorganisation schauen auch genau drauf ,welcher Hund für die Ausreise geeignet sind und welcher eher nicht .... klären zukünftige Adoptanten auf .....
Aber trotzdem liegt es immer in der Verantwortung der Besitzer, was aus dem Hund wird ..... ,denn jeder Hund braucht Erziehung Beschäftigung.....
Da ist egal ob Züchter oder Tierschutz

Ich finde es immer schwierig, wenn man sich rechtfertigen muss ,wo ein Hund herkommt warum man sich so entschieden hat ....
 
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Yvonne
8. Juni 20:19
Naja, meine tragen grundsätzlich ihr Sicherheitsgeschirr und Freilauf haben sie trotzdem.
😄 ja, manchmal ist das so.
Zwei meiner Gassihunde tragen bei Frauchen auch immer Sicherheitsgeschirr, laufen bei ihr aber zu 90% frei 😊
Ich weiß gar nicht, ob die auch andere Geschirre haben 🤷🏻‍♀️
 
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Michaela
8. Juni 20:29
Ich hatte eine Reportage gesehen über Rumäniens Hundemafia. Die Hundefänger bekommen in Rumänien pro Hund zwischen 200 - 400 Euro..... Je größer der Hund desto mehr gibt es ...... Es gibt dort viele private Tötungsstationen die oft gar nicht angemeldet sind..... Die Hunde bekommen die Spritze zum einschläfern ohne Betäubung ..... Es werden aber auch kastrierte Tiere eingefangen und getötet..... Die seriösen Tierschutzorganisation schauen auch genau drauf ,welcher Hund für die Ausreise geeignet sind und welcher eher nicht .... klären zukünftige Adoptanten auf ..... Aber trotzdem liegt es immer in der Verantwortung der Besitzer, was aus dem Hund wird ..... ,denn jeder Hund braucht Erziehung Beschäftigung..... Da ist egal ob Züchter oder Tierschutz Ich finde es immer schwierig, wenn man sich rechtfertigen muss ,wo ein Hund herkommt warum man sich so entschieden hat ....
So ist es. Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen.
 
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Jörg
8. Juni 20:32
Das hat nichts mit der Einrichtung von Tötungsstationen in Deutschland zu tun.
Was ist daran anders, außer das die Tiere dann nicht in ein anderes Gebäude gebracht werden. Für mich wäre da nichts anderes nur anders ausgeführt.