Bei Pepe muss ihm der Jäger brutal ausgetrieben haben, eine Beute ins Maul zu nehmen. Er hat am Anfang darob gar nichts ins Maul genommen. Es war langes und kleinschrittiges Training nötig bis er mal einen Dummy ins Maul genommen hat. Noch heute ist es so, wenn ich ihm ein Schweinsohr gebe, dass er es nur ganz vorsichtig „mit spitzen Zähnen“ zum Platz trägt und es auf dem Weg auch öfter mal runterfällt.
Das heißt, ich bräuchte nur „buh“ machen und er würde alles fallen lassen. Das bedeutet aber nicht, dass er Ressourcen nicht schätzt und gerne hergibt. Eindeutig festgestellt habe ich das, als er bei seinem Kumpel zu Besuch war. Die beiden spielten mit einigen Kuscheltieren, Zugseilen, zogen sie hin und her usw.
Ein Teil fand Pepe wohl besonders toll und zack hatte mein zartes Hascherl eine Pfote drauf und die Lefzen hochgezogen. Der andere, obwohl er eigentlich oft der „Führungshund“ von beiden ist, hat es sofort verstanden, sich abgewandt und ein anderes Spielzeug genommen.
So kann es also auch innerartlich funktionieren.