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B
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Anzahl der Antworten 38
zuletzt 17. Okt.

Mein Hund verteidigt Beute

Liebe alle, mein KlM muss lernen, Beute herauszugeben, wenn ich es verlange. Er bellt, knurrt und beisst aber, sobald ich mich mit der Hand nähere. Selbst wenn ich sein Lieblingsleckerli eintauschen will. Spielzeug tauschen ist natürlich kein Problem. Aber bei Hirschhaut oder kennt er nichts mehr. Was soll ich tun?
 
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B
13. Okt. 18:03
Danke euch allen, das war sehr hilfreich! Ich probiere mal verschiedene Varianten aus!
 
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Anna
13. Okt. 20:23
Ich würde dir tatsächlich auch raten, Hilfe von einem Trainer zu holen. Dein Hund ist erst 4 Monate alt. Wenn du jetzt nicht solche Grundsteine legst, wird der Münsterländer zum Terroristen. Sehe ich leider regelmäßig bei uns in der Tierarztpraxis. Ihr braucht denke ich jemanden, der euch ein wenig an die Hand nimmt und anleitet. Grade wenn der Hund später jagdlich geführt werden soll, müssen die Basics 100% sitzen.
 
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Aga
14. Okt. 03:54
Ich rate dir auch einen Trainer an. Meine Weimaraner Hündin hat seit Welpe an Ressourcen verteidigt allerdings bei anderen Hunden. Bei mir nicht, ich habe ihr von Anfang an wenn ich Knochen oder Knabberstangen gegeben habe die direkt wieder weggenommen aber sie hat es direkt wieder gekriegt. Beim Futter muss sie sich erst setzen und mit einem Blick fragen wann sie es haben darf, bei jedem Mal. Den Ball den sie draußen trägt gibt sie am Schluss nicht gerne ab aber mittlerweile kann ich am Ende des Spaziergangs stop sagen und ins Maul greifen und sie lässt locker. Den Ball muss ich ihr bei Hundebegegnungen abnehmen damit sie ihn nicht verteidigt. Ich weiß das Jagdhunde teils keinen anderen Hundeführer an die Beute lassen, die sind da heftig bei der Jagd. Den eigenen Hundeführer müssen sie aber ran lassen, besser ihr macht jetzt schon alles richtig, damit sich das Verhalten nicht festigt.
 
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Petra
14. Okt. 08:10
Ich würde mich, während
Er die Haut frisst, in einem Umfeld aufhalten, wo er mich noch duldet, ohne das es weg gehen muss. Dann immer wieder leckerli, die sehr hochwertig für ihn sind ran werfen (Käse, Wienerle) auch bei seinem Futternapf, während er frisst, würde ich das so machen, ich geb ihm noch mehr rein, ich nehm ihm nichts weg, das soll er erstmal lernen.
Somit lernt er, sie kommt ran, will mir aber nichts nehmen.
 
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Kirsten
15. Okt. 08:21
Es könnte helfen, Ausgeben und die unangenehme Erwartungshaltung, dass durch den Menschen etwas weggenommen als zwei verschiedene paar Schuhe zu betrachten.
Man kann einen Hund haben, der super Dinge auf Kommando fallen lässt, aber gleichzeitig droht, wenn der Mensch etwas nah beim Hund wegnehmen möchte und sich deswegen auf ihn zubewegt, den Gegenstand unbewusst fixiert und mit der Hand danach greift, um ihn wegzunehmen. Das mag paradox erscheinen, ist es aber aus Hundesicht nicht. Das Training sollte beides adressieren, und im besten Fall dafür sorgen, dass der Hund den Gegenstand freudig in den Bereich des Menschen bringt und dort gerne abgibt.

Ähnlich wie viele Hunde durchaus gerne auf den Rückruf hören, aber dann doch ausweichen, oder ein Fang-mich-doch-Spiel daraus machen, wenn der Mensch beim Anleinen bestimmte Signale sendet, die den Hund eher animieren auf Abstand zu gehen. Da ist der Rückruf, also das Herankommen meist auch nicht das Problem, kann sich aber auch verschlechtern, wenn der Hund im Anschluss wiederholt eine Negativerfahrung macht.

Es gibt verschiedene Ansätze Aus zu trainieren.
Sagt dir Chirag Patel etwas?
Der setzt in seinen Übungen sehr stark darauf, dass die Übungen so aufgebaut werden, dass sie für den Hund klar und durchschaubar sind.

Ist vielleicht für einen Hund, der schon akut verteidigt ohne Trainerbegleitung nicht ganz passend, weil der Hund beim Fingerzeig HAPS machen könnte, aber vielleicht gibt das eine grobe Ideen, in welche Richtung man gehen kann:

- Drop it/ Aus:
https://youtu.be/ndTiVOCNY4M?si=vyc_amX2y-BbJ9x5

- Counting Game:
https://youtu.be/Ra8TKCwTDbk?si=aICFWa-evoDz24gg

Wenn’s beim Trainingsaufbau schon ins Gegeneinander kippt, Training abbrechen und nochmal reflektieren (:
 
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Annette
15. Okt. 10:22
Erstmal mit etwas anfangen, was für den Hund nicht so reizvoll ist. Zb. Würde ich anfangen, das der Hund eine Mohrrübe abgibt oder Gurke. Das ganze dann mit einem höherwertigen leckerli tauschen. Wenn das gut klappt, immer etwas höherwertiger nehmen. Und nach und nach steigern bis du bei der Hirschhaut angekommen bist....
Habe ich auch so gemacht, habe dann immer "Tauschen" gesagt. Hat bei allen Hunden gut geklappt.
 
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Jörg
16. Okt. 14:10
Warum willst du unbedingt gegen die Hirschhaut tauschen? Wenn es doch bei allem anderen funktioniert würde ich dem Hund diese eine Sache halt lassen. Klar werde jetzt viele sagen der Hund muss immer alles hergeben und zum größten Teil gebe ich dem ganzen auch Recht aber bei der Hirschhaut sehe ich jetzt nichts was dagegen sprechen würde dem Hund diese zu lassen. Und dazu kommt noch das alter momentanen Zahnwechsel könnte ein Grund sein das dem Hund das kauen der Hirschhaut Erleichterung verschafft.
 
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Aga
16. Okt. 14:14
Warum willst du unbedingt gegen die Hirschhaut tauschen? Wenn es doch bei allem anderen funktioniert würde ich dem Hund diese eine Sache halt lassen. Klar werde jetzt viele sagen der Hund muss immer alles hergeben und zum größten Teil gebe ich dem ganzen auch Recht aber bei der Hirschhaut sehe ich jetzt nichts was dagegen sprechen würde dem Hund diese zu lassen. Und dazu kommt noch das alter momentanen Zahnwechsel könnte ein Grund sein das dem Hund das kauen der Hirschhaut Erleichterung verschafft.
Weil ich so mit einen Jagdhund nicht arbeiten würde. Ressourcen verteidigen geht einfach nicht… meine Hündin hat als Welpe damit angefangen und dann mit Anlauf im Garten in den Rücken gebissen… wir haben es gut in den Griff bekommen, aber Ressourcen verteidigen vorm Hundeführer geht bei einem Hund insbesondere Jagdhund nicht. Das kann böse enden.
 
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Jörg
16. Okt. 14:23
Weil ich so mit einen Jagdhund nicht arbeiten würde. Ressourcen verteidigen geht einfach nicht… meine Hündin hat als Welpe damit angefangen und dann mit Anlauf im Garten in den Rücken gebissen… wir haben es gut in den Griff bekommen, aber Ressourcen verteidigen vorm Hundeführer geht bei einem Hund insbesondere Jagdhund nicht. Das kann böse enden.
Und genauso blöd kann es enden wenn man immer alles beansprucht. Klar das in den Rücken springen und beißen ist das was man reglementieren muss. Aber ganz ehrlich wegen der Hirschhaut würde ich mir da jetzt mal kein so großen Kopf machen. Sondern ich würde sie mir eher zu nutze machen für Ruhe und Geduld. Und im Alter von vier Monaten ist noch viel was man üben kann und die Hirschhaut würde ich da eher auf später verschieben. Zumal ich auch nicht verstehe was die Hirschhaut zur Beute macht wenn ich meinem Hund Futter gebe um es dann gegen anderes Futter ein zu tauschen hat das eigentlich wenig mit Beute zu tun.
 
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Aga
16. Okt. 14:36
Und genauso blöd kann es enden wenn man immer alles beansprucht. Klar das in den Rücken springen und beißen ist das was man reglementieren muss. Aber ganz ehrlich wegen der Hirschhaut würde ich mir da jetzt mal kein so großen Kopf machen. Sondern ich würde sie mir eher zu nutze machen für Ruhe und Geduld. Und im Alter von vier Monaten ist noch viel was man üben kann und die Hirschhaut würde ich da eher auf später verschieben. Zumal ich auch nicht verstehe was die Hirschhaut zur Beute macht wenn ich meinem Hund Futter gebe um es dann gegen anderes Futter ein zu tauschen hat das eigentlich wenig mit Beute zu tun.
Warum hat das wenig mit Beute zu tun wenn der Hund die Hirschhaut sichert? Für mich sehr wohl. Er kann es ja zur Entspannung kriegen, muss es meiner Meinung aber auch abgeben wenn ich es will, ist auch nicht anders wenn sie draußen n Knochen findet.