Das gute Beispiel, Hund orientiert sich am Halter bleibt rückrufbereit und ist stopbar. Das schlechte Beispiel, Hund geht Gassi und Halter läuft mit und schaut zu...(Hier sehe ich oft, dass es nur geht, weil die gesamte Umwelt sich vor Katastrophen schützen will) ... Das mittlere Beispiel - Hund orientiert sich, muss noch bei reizen üben - hier neigt sich meine Auffassung zum positiv oder negativbeispiel. Es darf auch Mal was schief gehen- aber man muss auch daraus lernen und vor allem rücksicht auf die Umwelt nehmen.
Hundegruppen wie Einzelhalter wirken da ähnlich auf mich. Einige haben echt nicht gerafft, dass ihre Hunde absichtlich gemieden werden und nicht dass es nicht funktioniert. Wenn es funktioniert und man sie nicht meiden muss - tut's mir leid, wenn diese Halter ebenso dafür gehalten werden. Also Leine ist so eine Sache. Das muss jeder Halter sicher für sich selbst ausmachen. Hatte ja auch mal die Sorte Rüden - der ging perfekt aus dem Weg, und störte einfach keinen. Da hat man die Leine früher auch Mal vergessen. Meine Damen jetzt, da lege ich die Hand nicht ins Feuer (ohne Leine) ... Liegt aber häufig auch an der unpassenden Haltung anderer Hunde und der Einschätzung deren Halter. Da hat sich mit dem Hundeboom extrem viel ins problematische verändert.
Vlt waren die Hunde früher etwas kompatibler - bevor derart wild mit Ländern, Rassen, Wunschfarben statt Charakter, Mitleid und Vor-Problemen, Fotoshopping statt Kennenlernen etc agiert wurde.
Internet ist definitiv ein Faktor der vieles extremer gemacht hat.
Die Gegend ist aber auch immer ein wesentlicher Faktor. Ich mag zum bsp keine Spiele auf der straße, auch nicht im Wohngebiet. Einfach aus Rücksicht auf Passanten, Anwohner, Kinder usw... Es dauert einfach doch, bis das wieder gestoppt wird und meine Hunde sollen nicht jeden Ort als Raufplatz sehen. In der Natur...Felder gehören meist einer Landwirtschaft! Sie dienen einem Zweck... Wälder können ebenso landwirtschaft sein. Oder Naturschutz. Kriegt man das mit dem Hund unter einen Hut. Alles gut.... Aber ich sehe oft die Einstellung, ist der Hund glücklich, hat man alles richtig gemacht ...für andere leider nicht immer.
Da stimme ich tatsächlich in vielen Punkten zu.
Zum Freilauf gehören noch viele weitere wichtige Aspekte.
Ein Hund darf weder Menschen noch Tiere belästigen.
Er sollte gelernt haben, auf dem Weg oder am Wegrand zu bleiben.
Zudem muss immer ein angemessener Radius eingehalten werden – der Hund sollte sich stets in Sicht- und Rufweite befinden.
Auch wenn andere Hunde, Menschen, Kinder oder sonstige Ablenkungen auf ihn zustürmen, müssen das Stopp-, Abbruch- und Rückrufsignal in den meisten Fällen zuverlässig funktionieren – spätestens nach dem zweiten Signal.
Begegnen uns Menschen, Fahrzeuge oder Tiere, gehört der Hund an die Leine – unabhängig davon, wie sozial oder gehorsam er ist.
All das hat für mich mit Respekt und Rücksichtnahme zu tun.
Und auch meinem Hund geht es damit gut, denn er muss nicht alle Entscheidungen selbst treffen.