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Ve
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Anzahl der Antworten 38
zuletzt 19. Sept.

Das ewige ziehen an der Leine

Hallo zusammen, hätte gerne eure Tipps und Tricks wie wir es doch endlich schaffen, dass Sammy (Labrador) nicht mehr so zieht.
Sammy geht immer schon gerne Voraus, was wenn er freiläuft gut ist da wir alles gut sehen können (z. B. falls er was Essbares gefunden hat). Was wir schon gefunden haben das er nicht zieht ist wenn wir einen Ball dabeihaben, aber immer einen Ball dabei haben wollen, wollen wir nicht.
Hundeschule und Einzeltrainer hatten wir schon, leider nur mit mäßigem Erfolg.
Vor allem zieht er wenn’s nach Hause geht 🫣.
Freue mich auf eure Tipps und Tricks.
 
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Aga
19. Sept. 04:52
Ich brauche keine 2 Meter für mein Fuß, sie läuft an der Moxon perfekt neben meinem Bein. Würde sie aus der Position rausgehen würde ich schon korrigieren. Du brauchst Sachen nicht immer ins Lächerliche zu ziehen. Und dann nutze ich die Schleppleine eben anders, die halte ich nämlich bei einem Waldspaziergang auf maximal 2 Meter und dann spreche ich eben von Leinenführigkeit, stell dir vor die kann man auch kurz nehmen, die ist bei mir nur in bestimmten Situationen länger auch wenn ich eine 12 Meter Leine nutze. Mit ner Schleppleine kann man mehr machen außer den Hund sie hinterher ziehen lassen. Und wo ist da dann der Unterschied ob du von einer 2 Meter Führleine sprichst und ich meine kurz nehme? Ist doch völlig egal was für eine Leine ich nutze wenn meine auch ca 2 Meter ist kurz gehalten wird, dann spreche ich eben von Leinenführigkeit. Wenn ich trainiere auf dem Spaziergang darf sie mal länger sein und ich mache immer irgendwas, deshalb nutze ich sie lieber wie eine Führleine, da hab ich einfach nochmal mehr Möglichkeiten Dummyübungen zu machen.
 
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Ingo
19. Sept. 05:24
Ich keine euch und euren Hund nicht, aber vom lesen her bekomme ich den Eindruck, dass es bei euch Probleme in der Führung geben könnte. Euer Hund gibt das Tempo vor.


Als ich meinen Hund bekommen habe, war ich für ihn Luft und in extremen Fällen wollte er mich maßregeln. Wenn mein Hund richtig gezogen hat, habe ich die Richtung gewechselt oder bin zurückgegangen. Dann läuft er neben mir und schaut nach mir. Dann gehe ich wieder in die ursprüngliche Richtung und er läuft normal. Heute läuft mein Hund 10 Meter vor mir an der Rollleine und richtet sich nach mir. Er zieht nicht in der Leine und schaut regelmäßig zurück nach mir. Ich persönlich handhabe es so, wenn mein Hund sich korrekt verhält, bekommt er auch Freiheiten.
 
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Jochen
19. Sept. 06:19
Ich brauche keine 2 Meter für mein Fuß, sie läuft an der Moxon perfekt neben meinem Bein. Würde sie aus der Position rausgehen würde ich schon korrigieren. Du brauchst Sachen nicht immer ins Lächerliche zu ziehen. Und dann nutze ich die Schleppleine eben anders, die halte ich nämlich bei einem Waldspaziergang auf maximal 2 Meter und dann spreche ich eben von Leinenführigkeit, stell dir vor die kann man auch kurz nehmen, die ist bei mir nur in bestimmten Situationen länger auch wenn ich eine 12 Meter Leine nutze. Mit ner Schleppleine kann man mehr machen außer den Hund sie hinterher ziehen lassen. Und wo ist da dann der Unterschied ob du von einer 2 Meter Führleine sprichst und ich meine kurz nehme? Ist doch völlig egal was für eine Leine ich nutze wenn meine auch ca 2 Meter ist kurz gehalten wird, dann spreche ich eben von Leinenführigkeit. Wenn ich trainiere auf dem Spaziergang darf sie mal länger sein und ich mache immer irgendwas, deshalb nutze ich sie lieber wie eine Führleine, da hab ich einfach nochmal mehr Möglichkeiten Dummyübungen zu machen.
Ich gehe auch immer steil, wenn die Dorfhundeplatz-Plattitüde: „eine Schleppleine ist nur ein Trainingswerkzeug“ unreflektiert nachgeplappert wird.

Und wer dieses verrenkte Anstarrfußgehen üben will für irgendwelche Prüfungen, der soll das tun, aber es bitte weder als alltagstauglich noch als „gute Erziehung“ zum Standard glorifizieren.

Für mich ist jede Leine im besten Fall nur eine Notabsicherung. Und bei mir hat keine Leine, egal welche, stramm zu sein, wenn ich das nicht will. Klingt autoritär, ist vielleicht auch autoritär, aber das ist meine Bedingung, das ist für mich die Grundlage für eine schöne Gemeinsamkeit, Achtsamkeit und Orientierung.

Die Achtsamkeit gilt für beide Seiten, denn wenn ich weiß, dass mein Hund Probleme mit der Leinenführung in gewissen Situationen hat, dann „komme ich dem entgegen“ mit Management und Vermeidung, bis ich das ordentlich „kleinschrittig“ aufgebaut habe, wenn ich es für nötig halte und lasse den Hund nicht in den „Fehler“ laufen (oft ja jahrelang), um ihn dann zu korrigieren.

Also im konkreten Fall scheint die Lösung -wie viele schon schrieben- ja einfach zu sein, eben die Erwartung aufzulösen oder gar umzudrehen.
 
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Carola
19. Sept. 06:47
Ich denke es geht nicht um korrektes bei Fuß laufen, sondern darum dass der Hund einfach nicht an der Leine zieht.
Das wird häufig laienhaft als bei Fuß bezeichnet und ist ja auch erstmal für jemanden der nur das Ziel erreichen will dass der Hund nicht an der Leine zieht und im besten Falle auch mal schaut was da am anderen Ende der Leine los ist-wie auch immer- in Ordnung.


Hier die Definition des VDH
Laut der offiziellen Prüfungsordnung des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) bzw. der FCI ist das „Bei Fuß“ (in den Ordnungen meist als „Fuss“ oder Freifolge bezeichnet) exakt definiert. [1, 2]

Die offizielle Definition lautet:
Der Hund muss seinem Hundeführer auf das einmalige Hörzeichen aufmerksam, freudig und konzentriert folgen und mit dem Schulterblatt auf Kniehöhe an dessen linker Seite bleiben. [1]
 
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Tina
19. Sept. 07:06
Ich denke es geht nicht um korrektes bei Fuß laufen, sondern darum dass der Hund einfach nicht an der Leine zieht. Das wird häufig laienhaft als bei Fuß bezeichnet und ist ja auch erstmal für jemanden der nur das Ziel erreichen will dass der Hund nicht an der Leine zieht und im besten Falle auch mal schaut was da am anderen Ende der Leine los ist-wie auch immer- in Ordnung. Hier die Definition des VDH Laut der offiziellen Prüfungsordnung des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) bzw. der FCI ist das „Bei Fuß“ (in den Ordnungen meist als „Fuss“ oder Freifolge bezeichnet) exakt definiert. [1, 2] Die offizielle Definition lautet: Der Hund muss seinem Hundeführer auf das einmalige Hörzeichen aufmerksam, freudig und konzentriert folgen und mit dem Schulterblatt auf Kniehöhe an dessen linker Seite bleiben. [1]
Ich dachte auch hier geht es einfach nur um Leinenführung, also das "nicht-ziehen" und nicht darum was Fuß oder sonst etwas ist 😅 für die Leinenführung muss der Hund überhaupt kein Fuß können.

Wie gesagt ich sehe hier eig nur die Schwierigkeit mangelnder Führungskompetenz der TE. Das kann man eig sehr gut bearbeiten, dazu gehört vor allem die Arbeit an sich, wie kommuniziere ich mit dem Hund, vor allem auch Körpersprache. Und eben Konseqzenz, Grenzen zeigen und drauf bestehen usw. Und noch Thema mindset halt so etwas wie: sehe ich meinen Hund als zerbrechlichen Schutzbefohlenen oder als zuverlässigen Begleiter, mit dem ich fair und klar und bestimmt kommuniziere usw.
 
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Kirsten
19. Sept. 13:25
Zum Thema futterfreudiger Hund fällt mir noch etwas ein, was aber natürlich nicht unbedingt zutreffen muss.
Gerade Hunde, die gern Dinge finden und freudig mal HAPS! 😋 machen, die nimmt man als Mensch gerne genauer ins Visier, um Schlimmeres zu verhindern.

Für einen Hund kann es echt unangenehm werden, einen Kontrolletti hinten dran zu haben, der quasi nur drauf wartet, dass er etwas Falsches findet. Falls das zutrifft, kann es sein, dass der Hund einfach versucht, über Tempo (und dadurch bedingt Ziehen) seine Distanz zum Menschen zu vergrößern.

Man selbst mags ja meist auch nicht, wenn man bei der Arbeit ständig jemanden im Nacken hat.

Da könnte dann helfen, nicht gerade hinter ihm in der Spur des Hundes zu laufen und ihn damit versehentlich damit vor sich her zu treiben, sondern lieber rechts oder links neben der Spur des Hundes leicht versetzt. Selbst wieder mehr auf andere Dinge in der Umwelt zu schauen, und den Hund mehr aus dem peripheren Blickfeld wahrzunehmen, statt zu sehr ins Anstarren zu kommen. Oder tatsächlich ein wenig mehr Abstand, weniger Auflaufen auf den Hund und etwas mehr herausgegebene Schleppleine 😜🤭

Das kam mir gerade noch in den Sinn, als der Thread zum Thema Anstarren so weit oben war 🐾

Oder man möchte vielleicht öfter mal selber schnell nach Hause, weil man als Mensch den Eindruck hat, dass der wichtigste Teil des Spaziergangs schon vorüber ist und macht dadurch unbewusst selber Dampf. Da könnte ein wenig mehr Achtsamkeit und den Weg als Ziel anzusehen helfen.
 
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Kim
19. Sept. 16:17
Sobald er zieht, bleibst du stehen und er muss von alleine zurück bis er wieder neben dir steht. Dabei ,,zurück " sagen. ( niemals mit Ruck an der Leine ziehen!). Kurz warten, dann wieder weiter gehen. Das jedesmal wiederholen, bis du merkst, es wird besser. Dabei wirklich konsequent bleiben. Und ja, es erfordert seeeeehr viel Geduld, Nerven und etwas Zeit und manchmal verzweifelt man vielleicht. Aber wenn du dabei konsequent und ruhig bleibt wirst du sehen, es wird sich auszahlen. Wichtig ist wie gesagt konsequent bleiben, geduldig und ruhig dabei bleiben. Sobald er zieht und die Leine straff wird, geht es halt nicht weiter. Und versucht es mal mit Richtungswechsel.
Letztendlich muss ich aber auch sagen, daß es an erster Stelle immer an den Haltern liegt. Mangelnde Konsequenz und nachlassender Geduld macht das ganze nicht besser, im Gegenteil.
 
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Guido
19. Sept. 18:06
würde hier tippen, dass eur Hund einfach nur aufgeregt ist.
Dagegen würde Auslastung helfen.

Ihr könnt das mildern indem ihr euren Hund beim spazieren gehen mehr auslastet. Auch regelmäßig Hundetreffen helfen um den Hund mehr auszulasten. Das solltet ihr aber immer auch mit Leinenführung kombinieren. Zum Beispiel Leinenführung zum Hundetreffen, dann spielen lassen um sich auszutoben und dann wieder Leinenführung.