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Albertine
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Anzahl der Antworten 79
zuletzt 6. Juni

"Vermehrer" Was sagt ihr dazu?

Hallo liebe alle, ich würde gerne mal etwas zur Diskussion stellen, was ich in der Debatte dazu als unterrepräsentiert empfinde. Ob es nun im Forum ist oder zu diversen Anlässen auf der Pinnwand - so manches Mal wurde die Meinung ziemlich massiver "Vermehrer-Kritiker" sehr laut und dominant, bis hin zu (vermutlich freiwilliger) Löschung eigener Pinnwand-Beiträge. Dieses Thema würde ich gerne aufgreifen, auch auf die Gefahr hin, wieder exteme Beiträge zu provozieren. Also prophylaktisch die Bitte, die eigene Meinung sachlich zu formulieren und zurückhaltend. Mir sind die "Vermehrer-Kritiker" und ihre Argumente zu extrem. Ja, das Bild eines "Vermehrers", der an irgendeinem abgelegenen Ort, vielleicht im Stall, gleich mehrere Hündinnen hält, die am laufenden Band Welpen produzieren, die ohne Sozialisierung und gute Fürsorge einfach nur zum Profitobjekt werden - dieses Bild empfinde auch ich als äußerst abstoßend. Solchen Leuten gehört das Handwerk gelegt. Aber wenn ein ganz normaler Hundehalter seine Hündin gerne mal decken lassen möchte, oder seinen vielleicht reinrassigen Rüden sich fortpflanzen lassen möchte - das Natürlichste von der Welt - dann kommen gleich schrille "Vermehrer!!!"-Rufe um die Ecke. (Ich formuliere das so extrem, weil die "Argumente" und Äußerungen üblicherweise wirklich sehr spontan und heftig, und verlässlich erfolgen.) Die Rassezucht in allen Ehren - alles was der Mensch so systematisch, kontrolliert und kategorisch macht, schränkt doch irgendwo auch die Natur ein, oder kann auch mal nach hinten losgehen. Ich bin froh über einen möglichst großen Genpool, und die Masse der Mischlinge, die ja auch oft als besonders gesund und verträglich gelten, auch wenn so mancher Rasse- oder Zuchtliebhaber so einen Gedanken gar nicht zulassen wollte. Also, ich möchte eine Lanze brechen für Privatleute, die einfach nur mal ihrem Hund die natürliche Fortpflanzung ermöglichen wollen, die damit einen Bedarf decken (nach günstigen, verträglichen und gesunden Welpen), und die meiner Ansicht nach keinerlei Schaden anrichten.
 
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Heike
6. Juni 14:51
Auch bei Hunden tut sich da rechtlich was. Das Inzest nie gut ist sollte eigentlich jedem klar sein.
Schau Dir Mal die Habsburger ( Menschen) an, da siehst Du, wie Inzest aussieht. Und trotzdem wurden Regenten daraus gebastelt, mit dem geistigen Zustand eines 5 jährigen.
 
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Katrin
6. Juni 14:52
Komisch, dass das bei uns Menschen und bei Wildtieren alles ohne "Züchter" funktioniert. 🤔 Warum denkt der Mensch immer, durch sein Eingreifen würde alles besser.
In der Natur und beim Menschen treten regelmäßig Fehlbildungen auf. Gute Zucht versucht diese bestmöglich zu vermeiden.
 
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Katrin
6. Juni 14:56
Schau Dir Mal die Habsburger ( Menschen) an, da siehst Du, wie Inzest aussieht. Und trotzdem wurden Regenten daraus gebastelt, mit dem geistigen Zustand eines 5 jährigen.
Ist unter Menschen leider noch immer keine Seltenheit.
 
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Anne Katharina
6. Juni 15:32
Komisch, dass das bei uns Menschen und bei Wildtieren alles ohne "Züchter" funktioniert. 🤔 Warum denkt der Mensch immer, durch sein Eingreifen würde alles besser.
Weil die Tiere die nicht funktionieren in der Natur einfach sterben :)
Und ein F1 Doodle ist zwar ein Mischling, aber kein Straßenmischling der seit Generationen einen Genpool ohne Inzucht aufgebaut hat.
Da sind ja die Eltern dann auch reinrassig mit kleinerem Genpool.

Bei seriösen Zuchten werden nur die Tiere rausgenommen die gesundheitlich nicht einwandfrei sind.

In der Natur sterben diese oft, oder kommen nicht dazu sich fortzupflanzen.
 
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Sonja
6. Juni 16:03
Komisch, dass das bei uns Menschen und bei Wildtieren alles ohne "Züchter" funktioniert. 🤔 Warum denkt der Mensch immer, durch sein Eingreifen würde alles besser.
In der "freien Natur" ist es aber so das schwache, kranke, missgebildete , welche mit Gendefekt geborene , etc Tiere . In der Regel gar nicht so alt werden um sich weiter vermehren zu können, resp. sie finden keinen Partner um sich zu verpaaren Es gibt auch viele todgeburten, und/oder die Jungen sterben früh, weil durch ihren defekt in der "Wildniss" nicht "lebensfägig" sind. Teilweise werden aber auch Jungtiere die mit Handicap/genetischen defekt geboren werden von der Mutter direkt nach geburt getötet.... So funktioniert die Natur nunmal: sie ist grausam und nur die starken/gesunden überleben und vermehren sich weiter..; z.B.. ein blinder Welpe von Hundeartigen (z.B. Fuchs, Wolf, Koyote, Schakal etc.) wird/würde wahrscheinlich nicht lange überleben. (Wobei bei Rudeltier wie z.B. Wolf, möglicherweise höher liegt als bei Einzelgänger wie z.B. Fuchs.) Ein "Wildtier- eptileptiker" wird irgrendwann einen Anfall nicht überleben....ein brachyzephaler Fuchs wird verhungern oder ersticken etc. etc....Daher funktioniert es in der freien Natur, daher gibt es wenige/kaum "genetisch kranke" , "genetisch gehandicapte" , Wildtiere...besondes nicht über generationen hinweg...
 
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Heike
6. Juni 17:00
In der "freien Natur" ist es aber so das schwache, kranke, missgebildete , welche mit Gendefekt geborene , etc Tiere . In der Regel gar nicht so alt werden um sich weiter vermehren zu können, resp. sie finden keinen Partner um sich zu verpaaren Es gibt auch viele todgeburten, und/oder die Jungen sterben früh, weil durch ihren defekt in der "Wildniss" nicht "lebensfägig" sind. Teilweise werden aber auch Jungtiere die mit Handicap/genetischen defekt geboren werden von der Mutter direkt nach geburt getötet.... So funktioniert die Natur nunmal: sie ist grausam und nur die starken/gesunden überleben und vermehren sich weiter..; z.B.. ein blinder Welpe von Hundeartigen (z.B. Fuchs, Wolf, Koyote, Schakal etc.) wird/würde wahrscheinlich nicht lange überleben. (Wobei bei Rudeltier wie z.B. Wolf, möglicherweise höher liegt als bei Einzelgänger wie z.B. Fuchs.) Ein "Wildtier- eptileptiker" wird irgrendwann einen Anfall nicht überleben....ein brachyzephaler Fuchs wird verhungern oder ersticken etc. etc....Daher funktioniert es in der freien Natur, daher gibt es wenige/kaum "genetisch kranke" , "genetisch gehandicapte" , Wildtiere...besondes nicht über generationen hinweg...
Das ist natürliche Selektion. Was schwach ist, oder krank, überlebt nicht.
 
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Heike
6. Juni 17:02
Ist unter Menschen leider noch immer keine Seltenheit.
Echt jetzt? Heutzutage immer noch?
 
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Tina
6. Juni 17:03
Echt jetzt? Heutzutage immer noch?
Man darf z. B. ganz offiziell den eigenen Cousin oder die Cousine heiraten 🙈
 
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Katrin
6. Juni 17:08
Echt jetzt? Heutzutage immer noch?
Ja leider.
 
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Heike
6. Juni 17:12
Na profitieren tut einzig und allein die Person/Personen die Mix-Welpen produzieren....je ausgefallener der Mix desto mehr 💸💰...🤬.Momentan leider hoch im Kurs sind Bulldoggen (franz. eng.) Verpaarungen mit noch relativ gesunden (oder keine QZ )Rassen wie Frenchie x Husky= Frusky, EB x Dalmatiner = Bullmatian, Frechie x Labrador =Bullydor etc....
Gerade heute kam wieder eine Anzeige, wo ein "Züchter" seine Labrador welpen angepriesen hat wie sauer Bier. Mit Leopardenfarbenen Tieren.
Kein seriöser Züchter würde seine Welpen bei Kleinanzeigen anbieten.
Bei seriösen Züchtern hast Du u.U. eine Wartezeit von 1 bis 2 Jahren, je nach Rasse.