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Judith
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Anzahl der Antworten 53
zuletzt 1. Nov.

Zuhause alleine bleiben? Fast unmöglich..

Wir haben einen ca. 2 jährigen Mischlingsrüden (Tierschutz) und versuchen von Anfang an ihm das Zuhause allein bleiben bei zu bringen, aber leider immer noch Erfolglos..
Nun haben sich Lebensumstände entwickelt, auf die sich keiner wirklich Vorbereiten kann, was leider dazu führt, dass er alleine bleiben muss.
Kurz dazu: mein Partner hatte zu beginn des Jahres einen Epileptischen Anfall und muss nun auch in eine Reha (4 Wochen).
Mein Partner hat ihn immer mit zur Arbeit genommen, aber aufgrund der langen Fehlzeit und auch andere innerbetriebliche Entwicklungen, rechnen wir mit Hundemitbringverbot und einer Kündigung.
Nun haben wir zwei Probleme, die wir versuchen zu lösen, aber ohne hilfe schaffen wir es nicht allein.
Zum einen steht eine Reha-Maßnahme an die vorraussichtlich Vier Wochen geht, zwei davon haben wir abgedeckt, aber die anderen Wochen noch nicht. Ich kann ihn leider nicht mit zur Arbeit nehmen, da es dort schon einen Hund gibt und dadurch zu viel unruhe herrschen wird (beides unkstrierte Jungrüden). Klar ich kann mir Urlaub nehmen, aber damit ist es nicht gelöst.
Die Jobsuche gestaltet sich aufgrund von Kenntnissen und Neuroloischer Defizite schon sehr schwierig, on Top, dass man natürlich den Hund wieder gerne mitnehmen möchte.
Nun suchen wir hier nach Hilfe bzw. Tips oder empfehlungen, was man nun machen kann. Eine Tagesstätte ist keine Alternative, weil um Ehrlich zu sein und aufgrund der Wirtschaftlichen Lage in diesem Land, fehlt auch uns dafür das bötige Kleingeld.
Wir sind für jeden Tipp, Hilfe oder Ratschlag dankbar!
 
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Karina
27. Okt. 16:43
Die ersten Minuten ist er relativ ruhig, fängt aber schon an durch die Wohnung zu laufen, dann fängt er an zu fiepen, das geht mal 5min oder mal 30 gut, dann fängt das gejaule langsam an. Grundsätzlich stört das niemanden in der Nachbarschaft, nur leider haben wir einen alten Grieskram über uns wohnen, er ist Renter und hat nichts zu tun, außer abdere zu nerven.. Wir wissen nicht wirklich ob er sich beschweren würde, aber wir möchten es auch nicht drauf an kommen lassen..
Vielleicht fragst du den " alten Grieskram" einfach mal... Der ist wahrscheinlich auch immer alleine und deshalb frustriert und unleidlich... Hunde schaffen es manchmal ins Herz von den Menschen, denen man es am wenigsten zutraut.... Viel Glück und toi, toi, toi 🍀🙏🏻🍀
 
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Simone
27. Okt. 18:55
Ich würde eine Anzeige machen das du jemanden suchst und im Gegenzug den Hund der anderen Person auch beaufsichtigst. Es wird sich wohl kaum jemand bereit erklären deinen Hund für umsonst zu betreuen für einen Trainer sind ja bestimmt auch keine finanziellen Mittel da
 
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Gabriele
27. Okt. 19:13
Vielleicht fragst du den " alten Grieskram" einfach mal... Der ist wahrscheinlich auch immer alleine und deshalb frustriert und unleidlich... Hunde schaffen es manchmal ins Herz von den Menschen, denen man es am wenigsten zutraut.... Viel Glück und toi, toi, toi 🍀🙏🏻🍀
Genau diese Idee ist mir auch gekommen. Manchmal erhält man Hilfe, wo man sie nie erwartet hätte. Und was ist das Schlimmste, das passieren kann? Dass er „Nein“ sagt. Aber zu verlieren hast Du nichts. Wenn Ihr den alten Herren dann vielleicht mal auf einen Kaffee einladet, wenn er die Betreuung übernimmt, kann das für beide Seiten eine win-win Situation werden.
 
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Birgit
27. Okt. 19:22
Ach eins wollte ich noch sagen. Es gibt zwei Schweizer Hundetrainerinnen im Internet die bieten die F.R.I.D.A. Methode zum alleinbleiben trainieren online an. Das habe ich ihm Rahmen des Hundekongresses schonmal vorgestellt bekommen grob, vielleicht magst du da mal schauen. Unter anderem lehren die auch solche Dinge die sonst geraten werden nicht zu tun wie Jacke Schuhe an, Schlüssel nehmen also Schlüsselreize. Für sie sollte dem Hund immer deutlich sein, wann man wirklich das Haus verlässt. Dann arbeiten die mit Sachen die der Hund machen kann wenn er alleine bleibt die man vorher aufbaut. Aber ich habe nicht große Probleme damit und kann mich nur sehr grob erinnern.
Ich habe diesen Kurs belegt und auch letztendlich mit Erfolg abgeschlossen.
Leider ist es keine schnelle Lösung.
Dort sind die versammelt, die es schon Jahre erfolglos mit etlichen Methoden probiert haben 😉
Nur der entspannte Hund kann alleine bleiben. Also wird erst mal an Entspannung gearbeitet und dann folgen die weiteren Schritte. Wenn man schnell ist, ist man in einem halben Jahr fertig. Meiner hat 1-1,5 Jahre bis zum Erfolg gebraucht. Tägliches Üben …
Verlängern kann man dann für einen günstigeren Preis.

Frag doch einstweilen mal Rentner in der Nachbarschaft.
Bei uns gibt es da immer mal wieder welche die sich freuen und keinen eigenen Hund wollen.
 
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Ulrike
27. Okt. 19:28
Hallo Judith
Ich hatte das Problem auch mit meiner Malteserhündin sie blieb auch nicht alleine.Es war für uns keine Lösung sie immer bei jemanden unterzubringen. Unsere Lösung sie bekam einen jungen Kater zur Gesellschaft und das Problem war gelöst. Das war unsere Lösung. Ich wünsche dir eine schnelle Lösung nichts ist schlimmer als ein unglücklicher Hund.
 
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Birgit
27. Okt. 19:32
Hallo Judith Ich hatte das Problem auch mit meiner Malteserhündin sie blieb auch nicht alleine.Es war für uns keine Lösung sie immer bei jemanden unterzubringen. Unsere Lösung sie bekam einen jungen Kater zur Gesellschaft und das Problem war gelöst. Das war unsere Lösung. Ich wünsche dir eine schnelle Lösung nichts ist schlimmer als ein unglücklicher Hund.
Da hattest du aber Glück.
Die Katzen waren meinem völlig egal, wenn ich weg war. Er hat denen die Ohren vollgejault 🤷‍♀️
 
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Moni
27. Okt. 19:36
Ich hätte noch einen Nachtrag Guck doch mal hier https://hundelieb.com/ Oder https://www.dogshare.info/
Über Hundelieb haben wir auch eine Familie gefunden, wo unser Hund regelmäßig hingeht.
Die betreuen ihn auch wenn wir im Urlaub sind.
Da findet sich auf jeden Fall jemand.
Einziger Nachteil: über diese App kann man glaube ich nur Kontakt mit dem jeweils anderen aufnehmen, wenn man (damals 15 €) im Monat zahlt.
Ich habe allerdings nach einem Monat jmd gefunden und das direkt danach wieder gekündigt.
 
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Rijalda
27. Okt. 19:37
Hallo
Ich habe eine Arbeitskollegin die macht das mit einer DogCam. So kann sie auch mit dem Hund kommunizieren. Bei ihr klappt es, weil der Hund sich sicher fühlt wenn er ihre Stimme hört.

Vllt wäre das was für euch. Bei meiner Hündin habe ich es erstmal stundenweise geübt. Was macht er , wenn er alleine ist? Ich habe meiner immer ein getragenes T Shirt da gelassen. Es gibt auch Entspannungsmusik für Hunde bei Alexa, wenn du eine hast
 
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Rijalda
27. Okt. 19:39
Aufgrund der Unzuverlässigkeit der DB in diesem Land, habt ihr wohl den Zug verpasst oder den falschen genommen oder er hat das Ziel nicht erreicht. Dann würde ich nach den Fahrplänen schauen und nach einem neuen, geeigneten Zug mit der Aufschrift "Alleinbleibtraining" ausschau halten. Angebote und Methoden gibt es so viele. Ich glaube echt jeder Hund kann das Alleinbleiben lernen, die einen brauchen sehr viel Zeit dazu, andere weniger. Es gibt hier sehr viele Threads und Austausch dazu. Und es wird kein Wundermittel geben, sondern es braucht viel Geduld, Ausdauer und Kleinschrittigkeit. Die eigene wirtschaftliche Lage, Notfallpläne und ein kleines Netzwerk für jegliches "was wäre wenn" sollte vor der Anschaffung eines Hundes gründlich durchdenken. Hilft jetzt nicht, wollte ich aber gern noch hinzufügen.
So können Menschen auch ihren hässlichen Charakter zeigen!!
 
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Tina
27. Okt. 20:54
Ich hätte da ein paar Fragen, die zugleich wegweisend sind....

Wieso muss dein Partner auf Grund eines epileptischen Anfalls sofort eine Reha antreten? Ein epileptischer Anfall ist schlimm, zieht aber per se keine Rehamassnahme nach sich. Da müssen andere Gründe vorliegen.

Wieso eine drohende Kündigung? Wenn die Firma deines meines Mannes mehr als 25 Angestellte hat, sollte es einen Betriebsrat geben. An den muss sich dein Partner wenden.
Mit Epilepsie kann er zudem einen Behinderungsgrad und eine Gleichstellung erwirken und ist nicht kündbar.

Wenn der Arbeitgeber mit Kündigung droht liegen andere gewichtige Gründe

Arbeitsrechtlich bist du nun besser aufgestellt.

Nun der Hund und die Betreuungssituation. Wo ist der Plan B? Solche Situationen können vorkommen und man muss sich absichern. Kontaktiere den Tierschutzverein, ob die den Hund betreuen können.

Am Alleinsein würde ich hier nicht rum doktern. Der Hund hat zu viel Stress und das Alleinsein wurde nach so schneller Stressreaktion möglicherweise völlig falsch trainiert. Der Hund kann nichts für die Situation. Ich würde ernsthaft überlegen - zum Wohl des Hundes - ob es nicht besser wäre ihn mit Hilfe des Vereines weiter zu vermitteln.

Edit: Wieso ist Urlaub nehmen keine Lösung? Das wäre doch am einfachsten, oder? Kündigen kann man bei chronischer Krankheit nicht einfach. Wenn dann ist eine Aufhebungsvereinbarung. Das würde ich arbeitsrechtlich überprüfen lassen.