Wie war die Nacht? Hat Ivy geträumt?
Noch mal zu der Situation selber. Sie war für alle Energiegeladen, insb. für das Huhn und es gibt Hunde, die in diese Energie mit einsteigen. Du hast da was wichtiges angesprochen. Die Selbstregulation. Und ich finde es bewundernswert, wie schnell sie sich mit ihren 5 Monaten wieder runterfahren konnte. Da habt ihr den richtigen Helferknopf gefunden 😉👍. Es ist ja auch für den Mensch nicht einfach, ruhig zu bleiben und es bedarf manchmal der eigenen Selbstregulation. Auch das ist vorleben der ehrlichen Gefühlswelt.
Ich selber habe 1 goldene Regel. Nicht bewerten, sondern beobachten und nichts reininterpretieren. Was zeigt mein Hund? Daraus folgend dann: Wie kann ich ihm helfen oder auch, wie kann ich seine Stärken unterstützen/fördern?
Hunde leben im hier und jetzt und reagieren/handeln IN der Situation. Was und wie es hängen bleibt, zeigt die Zukunft.
Ja, die Nacht war ruhig. Kein wildes Träumen, kein Gewusel, sie hat wirklich tief und fest geschlafen. Das und auch ihr Verhalten heute Morgen haben mich ehrlich ziemlich beeindruckt😅
Deine goldene Regel gefällt mir sehr ☺️Dieses „nicht bewerten, sondern beobachten“ klingt erstmal simpel, ist aber zentral. Das hat Neo mich gelehrt und ich merke auch bei Ivy, dass das hilft – sie zeigt mir, was gerade da ist, und ich versuche, es einfach stehen zu lassen, ohne sofort etwas „draus zu machen“. (Gelingt na klar nicht immer🙈)
Und ja, diese Selbstregulation ist für mich im Moment das eigentlich Faszinierende. Sie fährt sich wirklich erstaunlich schnell wieder runter, ganz anders als Neo. Und es ist so hilfreich dass sie das zulässt, dass da jemand mit ihr bleibt, statt dass sie allein aushalten „muss“.
Ich selbst war in der Situation gar nicht aufgeregt – eher frustriert, weil ich dieses Huhn ewig nicht gefunden habe 😅 und einfach nur erleichtert, als ich es schließlich im Baum hocken sah und ich es mit einem Griff zu packen bekam. Vielleicht hat auch das geholfen: kein Drama im Gemüt, sondern Durchatmen und Erleichterung😅