Ein spannender Neuanfang für euch beide. Ich wünsche euch ganz viel Freude am gegenseitigen Kennenlernen und Zusammenwachsen ☺️
Und ein wenig hoffe ich ganz egoistisch darauf, dass du von deiner Reise berichten magst, ganz besonders von den Dingen, die anders sind als mit deinen bisherigen Hunden.
Und hier ein erster kleiner Erfahrungsbericht von gestern:
Wir hatten eine Begegnung, die Ivy ordentlich gefordert hat: Eine Frau holte gerade ihr Pony von der Weide, als wir vorbeikamen. Und Pferde, Ponys, alles mit Hufen…oder Federn oder Klauen oder oder oder 😂 – für Ivy alles Endgegner. Sie schießt hoch, quietscht, bellt, schreit, will gleichzeitig hin und weg.
Zum Glück war die Pony-Frau extrem relaxed und bot sich an, stehen zu bleiben. Das Pony selbst war ebenfalls völlig unbeeindruckt und ignorierte dieses kleine, quietschende Etwas einfach souverän. Ich konnte dann den Abstand so vergrößern, dass Ivy überhaupt wieder ansprechbar war.
Ich habe anfangs versucht, mit Futter zu arbeiten, einfach um sie überhaupt bei mir zu halten und etwas Angenehmes ins Spiel zu bringen. Aber ich habe schnell gemerkt, dass das in dieser Hochspannung überhaupt gar nichts bewirkt 🙈😂 – sie war schlicht nicht aufnahmefähig. Erst als sie ein bisschen runterkam, habe ich Futter wieder genutzt, aber eher als gemeinsame Entspannung, nicht als Belohnung☝️
Wirklich geholfen hat aber letztlich der Körperkontakt – eine Hand an der Schulter, eine an der Brust – und das gemeinsame Aushalten der Spannung. Darüber hat sie sich tatsächlich beruhigt, und wir konnten den Abstand noch mal verringern, bis sie schließlich etwa 1 Meter neben dem Pony stehen und einfach sein konnte.
Das Spannende daran war für mich, wieder zu spüren, dass die Verbindung zu mir zur Beruhigung führt – nicht die Technik, nicht das Futter, sondern das gemeinsame Dasein. Das war bei Joona so und ist auch bei Neo genauso, seit ich diese innere Haltung gefunden habe. Und es ist jedes Mal wieder schön, das so unmittelbar zu erleben.