Ich unterscheide das nicht in der Form, dass ich mir etwas vornehme. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, und es dann gerade passt, folgen wir der Jagdsequenz. Passt es nicht, sage ich "Weiter".
Bei jeder Sichtung von Wild bleiben wir stehen und beobachten eine Weile, allein schon, um das Wild nicht zu verschrecken. Das muss nicht lange sein. Aber ich spreche dabei leise mit den Hunden, dadurch merken sie, ich teile ihr Interesse. Früher sind wir einfach nur stehen geblieben und die Hunde haben alleine geschaut.
Es reichen aber auch ganz kurze Abstecher, die man bis maximal zum Leinenende zulässt, so wie in dem Video. Wobei ich da nicht mitgemacht habe. Ein verbales Anfeuern hätte schon gereicht, um daraus ein gemeinsames Erlebnis zu machen.
Ob man den Hund nun eine halbe Minute an einem Grasbüschel schnüffeln oder gerade ein Stück weit eine Spur verfolgen lässt, ist zeitlich egal.
Wenn es wirklich mal gar nicht passt, ist das aber nicht schlimm. Bei den Hunden verändert sich was, schon beim ersten Interesse teilen.
Worüber ich mir immer wieder Gedanken mache ist, warum sollte verbal kommuniziert werden und warum werden Leckerchen auf den Boden geworfen? Über diese beiden Gedanken stolpere ich immer wieder 😳