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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 6. Nov.

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Das A-Team
22. Juli 17:48
Also ich glaube Dracu hat das verinnerlicht.😂

Als ich merkte das er was in der Nase hat, leinte ich ihn an, und dann darf er auch mal mit mir dem Geruch gesichert folgen.

(Bei uns gibt es keine generelle Leinenpflicht.
Das ist ein Wildfeld. Kein Anbau.)
 
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Jochen
24. Juli 17:31
Großartig ist sie dabei, voll konzentriert und eine herrliche „Wichtigkeit“ ausstrahlend. Trotzdem noch super bei dir und ansprechbar… man merkt, dass ihr ein tolles Team seid.

Ich habe auch lange gebraucht, bis ich eingesehen habe, dass es gar keine Rolle spielt, ob ich selbst Wild gesehen, gehört oder klassifiziert habe (was habe ich die Leute immer beneidet, die täglich Wild sehen). Ganz extrem nimmt es Willy an, wenn ich mich neben ihn hocke und so tue, als wüsste ich ganz genau, was er gespannt mit allen Sinnen fixiert und ich ihn dabei mächtig lobe. Und er war am Anfang sehr verwirrt mit meinem Spanisch, aber er ist mittlerweile toll zweisprachig.
 
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Ina
24. Juli 17:42
Bei uns ist Jagdtrieb ja kein Thema. Dagegen ist ein großes Thema (und früher auch Baustelle) ob und wie lange wir Gassi gehen. Yaco war der Meinung, der Garten reicht, zum Klogang kann er in das Haus gehen. Das fand ich aber nicht so toll…
@Jochen: vielen Dank an deine ersten Impulse mein „Gassi gehen“ zu überdenken!
Ich habe das Gassi gehen 1) wo gehen wir 2) wie lange gehen wir
nicht mehr bestimmt, sondern habe es immer Yaco entscheiden lassen. Seit circa einem Jahr bestimmt also nun Yaco wo und wie wir gehen. Damit hat sich die Stubenreinheit dramatisch verbessert. Aber auch seine Bereitschaft überhaupt raus zu gehen ist extrem gestiegen. Mittlerweile freut er sich, wenn ich ihm „Gassi“ anbiete. Und draußen ist er nun mit Freude dabei.
Eine etwas andere Interpretation des Ulli Weges, aber in jedem Fall eine Freundschaft!
 
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Jochen
24. Juli 18:03
Bei uns ist Jagdtrieb ja kein Thema. Dagegen ist ein großes Thema (und früher auch Baustelle) ob und wie lange wir Gassi gehen. Yaco war der Meinung, der Garten reicht, zum Klogang kann er in das Haus gehen. Das fand ich aber nicht so toll… @Jochen: vielen Dank an deine ersten Impulse mein „Gassi gehen“ zu überdenken! Ich habe das Gassi gehen 1) wo gehen wir 2) wie lange gehen wir nicht mehr bestimmt, sondern habe es immer Yaco entscheiden lassen. Seit circa einem Jahr bestimmt also nun Yaco wo und wie wir gehen. Damit hat sich die Stubenreinheit dramatisch verbessert. Aber auch seine Bereitschaft überhaupt raus zu gehen ist extrem gestiegen. Mittlerweile freut er sich, wenn ich ihm „Gassi“ anbiete. Und draußen ist er nun mit Freude dabei. Eine etwas andere Interpretation des Ulli Weges, aber in jedem Fall eine Freundschaft!
Whow wie toll er läuft und wie schön er auf dein Lob reagiert!

Und naja, Ulli sagt ja schon, dass man gerne mit Kommunikation die Wege gehen kann, die der Hund vorschlägt.

Ach, einfach toll wie es bei euch „läuft“.

Zitat aus der Liebeserklärung:

Alltagsprobleme lösen sich oft wie von Geisterhand, wenn man durch die Beobachtungen beim Jagdspaziergang geschult, seinen Hund viel besser kennenlernt und dadurch natürlich auch ihn und seine Beweggründe für unterschiedlichste Handlungen besser versteht.

Zitatende
 
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Doro
24. Juli 18:17
Bei uns ist Jagdtrieb ja kein Thema. Dagegen ist ein großes Thema (und früher auch Baustelle) ob und wie lange wir Gassi gehen. Yaco war der Meinung, der Garten reicht, zum Klogang kann er in das Haus gehen. Das fand ich aber nicht so toll… @Jochen: vielen Dank an deine ersten Impulse mein „Gassi gehen“ zu überdenken! Ich habe das Gassi gehen 1) wo gehen wir 2) wie lange gehen wir nicht mehr bestimmt, sondern habe es immer Yaco entscheiden lassen. Seit circa einem Jahr bestimmt also nun Yaco wo und wie wir gehen. Damit hat sich die Stubenreinheit dramatisch verbessert. Aber auch seine Bereitschaft überhaupt raus zu gehen ist extrem gestiegen. Mittlerweile freut er sich, wenn ich ihm „Gassi“ anbiete. Und draußen ist er nun mit Freude dabei. Eine etwas andere Interpretation des Ulli Weges, aber in jedem Fall eine Freundschaft!
Schön das ihr so Fortschritte gemacht habt 🥰
 
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Ina
25. Juli 12:08
Whow wie toll er läuft und wie schön er auf dein Lob reagiert! Und naja, Ulli sagt ja schon, dass man gerne mit Kommunikation die Wege gehen kann, die der Hund vorschlägt. Ach, einfach toll wie es bei euch „läuft“. Zitat aus der Liebeserklärung: Alltagsprobleme lösen sich oft wie von Geisterhand, wenn man durch die Beobachtungen beim Jagdspaziergang geschult, seinen Hund viel besser kennenlernt und dadurch natürlich auch ihn und seine Beweggründe für unterschiedlichste Handlungen besser versteht. Zitatende
Die Rückmeldung von Yaco, also diese kurze Kopfzuwendung in meine Richtung, ist mir vorher nie aufgefallen. Erst beim Ansehen des Videos habe ich sie bemerkt. Und tatsächlich gibt er mir immer diese Rückmeldung, oft nur, dass er das mir zugewandte Ohr zudreht. Wie blind man (ich) ist! Wie sehr Hunde Meister der Körpersprache sind!
Danke Jochen, dass du mich in dieser Beobachtung bestätigt hast.
 
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Das A-Team
25. Juli 15:35
Bei uns ist Jagdtrieb ja kein Thema. Dagegen ist ein großes Thema (und früher auch Baustelle) ob und wie lange wir Gassi gehen. Yaco war der Meinung, der Garten reicht, zum Klogang kann er in das Haus gehen. Das fand ich aber nicht so toll… @Jochen: vielen Dank an deine ersten Impulse mein „Gassi gehen“ zu überdenken! Ich habe das Gassi gehen 1) wo gehen wir 2) wie lange gehen wir nicht mehr bestimmt, sondern habe es immer Yaco entscheiden lassen. Seit circa einem Jahr bestimmt also nun Yaco wo und wie wir gehen. Damit hat sich die Stubenreinheit dramatisch verbessert. Aber auch seine Bereitschaft überhaupt raus zu gehen ist extrem gestiegen. Mittlerweile freut er sich, wenn ich ihm „Gassi“ anbiete. Und draußen ist er nun mit Freude dabei. Eine etwas andere Interpretation des Ulli Weges, aber in jedem Fall eine Freundschaft!
"Wo geh ma?"
Zack wird die Richtung angegeben. Ach wie niedlich. 😍☺️
 
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Ina
25. Juli 16:04
"Wo geh ma?" Zack wird die Richtung angegeben. Ach wie niedlich. 😍☺️
Das Beste ist: ich weiß oft wirklich nicht vorher wo er hin will.
Meine Schwiegermutter geht oft beim Gassi gehen mit (was Yaco sehr gerne mag). Das war für die Schwiegermutter anfangs schwierig sich nach dem Hund zu richten. Weil wenn Yaco keine Lust hat, dann gibt es nur eine kleine Runde. Und Schwiegermutter hätte noch Lust zu Laufen. 🤣
Mittlerweile sind wir zum Glück ein eingespieltes Team.
 
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Das A-Team
26. Juli 16:43
Weil es heute wieder dazu kam, und auch sehr interessant ist möchte ich das mit euch teilen und bin auf eure Meinungen gespannt.

Wenn Dracu an der Leine ist wie auf dem rechten Foto und seinem Jagen gerne nachgehen möchte, was natürlich durch die Leine nicht geht, kommt er mir ganz nah, kriecht förmlich in mich rein, mit Blick auf das Objekt der Begierde. Er jammert auch, und schmeißt den Kopf in meine Richtung als würde er Zuwendung bekommen wollen.
Er stand sogar mal mit seinen Hinterbeinen auf meinem Bauch! 😂

Ohne Leine hört er auch auf mich und macht kein blödsinn. Ist aber nicht so "anschmiegsam".

Wenn er angeleint ist und sehr im Jagdfieber gebe ich ihm machbare alternativen wie das "Spähen" dabei lobe ich ihn und streichle ihn, das lässt ihn ruhiger erscheinen bzw scheint es ihm gut zu tun.
 
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Jochen
26. Juli 17:29
Weil es heute wieder dazu kam, und auch sehr interessant ist möchte ich das mit euch teilen und bin auf eure Meinungen gespannt. Wenn Dracu an der Leine ist wie auf dem rechten Foto und seinem Jagen gerne nachgehen möchte, was natürlich durch die Leine nicht geht, kommt er mir ganz nah, kriecht förmlich in mich rein, mit Blick auf das Objekt der Begierde. Er jammert auch, und schmeißt den Kopf in meine Richtung als würde er Zuwendung bekommen wollen. Er stand sogar mal mit seinen Hinterbeinen auf meinem Bauch! 😂 Ohne Leine hört er auch auf mich und macht kein blödsinn. Ist aber nicht so "anschmiegsam". Wenn er angeleint ist und sehr im Jagdfieber gebe ich ihm machbare alternativen wie das "Spähen" dabei lobe ich ihn und streichle ihn, das lässt ihn ruhiger erscheinen bzw scheint es ihm gut zu tun.
Ich denke es ist Kommunikation. Vermutlich möchte er dich zum Handeln bewegen. KS würde sicher sagen, dass es eine Führungsanfrage ist. Vermutlich passiert es nur mit Leine, weil er weiß, dass er angeleint keine Entscheidungsautonomie hat. Vllt. sieht er auch dich ohne Leine als handlungsfähiger und kompetenter.