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zuletzt 6. Nov.

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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SandrA
25. Mai 18:24
Definitiv. Ist mit Sicherheit für Dich aufregend/spannend, oder?
Ja, sehr. Und ich bin sehr stolz auf sie, weil sie sich in meinen Augen echt Mühe gibt, Haltung zu wahren 😅
 
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Jochen
26. Mai 13:51
Ich glaube, dass langfristig vor allem wichtig ist, dass der Hund trotz Reiz ansprechbar und regulierbar bleibt - dass er nicht „nur“ auf ein Signal hin abbricht (was na klar nicht heißt, dass Abbruchsignale nicht auch Teil des Managements sein dürfen), sondern in der Lage ist, eine Entscheidung treffen bzw. auf Gelerntes zurückgreifen zu können. Mit Ivy übe ich das gerade intensiv bei unseren Hühnern. Sie hat eigentlich ständig ein sehr hohes Erregungslevel, anfangs lief sie gesichert mit Leine und Maulkorb wenn die Damen frei im Garten sind. Die Leine gibt nach wie vor noch viel (aber zunehmend weniger!) äußere Kontrolle. Ich traue ihr aus gutem Grund noch nicht zu das ohne Leine zu schaffen. Innerhalb dieses Rahmens lernt sie aber eben zunehmend und sichtbar, Spannung auszuhalten, zu beobachten und nicht sofort handeln zu müssen. Auch wenn mal geflattert und gezetert wird. Für mich liegt darin der wesentliche Unterschied zwischen Unterdrückung und Regulation. Ich helfe ihr, in einem Zustand zu bleiben, in dem sie ihr Verhalten kontrollieren kann - trotz Reiz. Und ich frage zwischendurch Kooperation ab. Im Filmchen „nur“ ganz simpel, aber wir haben inzwischen auch schon mehr Interaktion einbauen können 😅 Ich finde deinen Ansatz mit Pepe schön, weil er eben noch denken, sich regulieren und mit dir zusammenarbeiten kann und offenbar auch will. 🥰
"Ich glaube, dass langfristig vor allem wichtig ist, dass der Hund trotz Reiz ansprechbar und regulierbar bleibt "

Ja, der Meinung bin ich auch. In dieser "Disziplin" hatte er noch nie "Probleme".
Faszinierend ist auch, dass beim Hinrennen die Leine nicht stramm ist.

"Mit Ivy übe ich das gerade intensiv bei unseren Hühnern. Sie hat eigentlich ständig ein sehr hohes Erregungslevel, anfangs lief sie gesichert mit Leine und Maulkorb wenn die Damen frei im Garten sind. Die Leine gibt nach wie vor noch viel (aber zunehmend weniger!) äußere Kontrolle. Ich traue ihr aus gutem Grund noch nicht zu das ohne Leine zu schaffen."

Prillan scheint sich sicher zu fühlen 😀. Toll machen das die Hunde und du, sogar für Körperpflege ist noch Zeit!

Danke für deinen Kommentar.
 
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Jochen
26. Mai 14:03
Wenn mich nicht alles täuscht, liegt es dem Petit Bleu de Gascogne in den Genen Fährten zu verfolgen und das finde ich die beste Belohnung überhaupt, wenn er das Wild über die Fährte verfolgen möchte (Selbstbelohnend), anstatt hinterherzujagen und bin somit voll bei Deinem Bauchgefühl. Worauf ich achten würde ist, dass er ruhig und konzentriert bleibt. Da das eine wirklich anstrengende Arbeit ist, ist es m. M. n. sehr wichtig, ihn dahingehend zu unterstützen und ihm zu helfen, kurz bevor er ermüdet, eine Pause einzulegen und ein wenig sozial gemeinsam spielt oder Euch gemeinsam bewegt (irgendwas, was ihm Spaß macht und "abschalten" kann). Eine Studie hat mal ergeben, dass Hunde mit einem positiven Abschluss wie z. B. Spielen, den vorherigen "Job" super und positiv verarbeiten können. Genau das gibt ja das Gefühl, dass Du seinen Job wertschätzt. Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt zu wählen, wann man aufhört. Auch wenn man das Gefühl hat, nur hinterherzulaufen, darf man nicht unterschätzen, dass der Hund weiß, dass man bei ihm ist und er die Verantwortung und Entscheidung übernimmt, wo es lang geht. Das sind jetzt nur meine Gedanken, wie ich es angehen würde.
"Wenn mich nicht alles täuscht, liegt es dem Petit Bleu de Gascogne in den Genen Fährten zu verfolgen und das finde ich die beste Belohnung überhaupt, wenn er das Wild über die Fährte verfolgen möchte (Selbstbelohnend), anstatt hinterherzujagen und bin somit voll bei Deinem Bauchgefühl."

Die Rassebeschreibungen finde ich etwas konfus, ein Petit Bleu de Gascogne scheint in Frankreich interdisziplinär eingesetzt zu werden, von Hasenjagd über Meute bis Nachsuche.
Mit Hasen hat er allerdings nichts am Hut, vielleicht ist er deswegen bei mir (und natürlich weil er Pazifist ist und Schusswaffengebrauch verabscheut).

"Worauf ich achten würde ist, dass er ruhig und konzentriert bleibt. Da das eine wirklich anstrengende Arbeit ist, ist es m. M. n. sehr wichtig, ihn dahingehend zu unterstützen und ihm zu helfen, kurz bevor er ermüdet, eine Pause einzulegen und ein wenig sozial gemeinsam spielt oder Euch gemeinsam bewegt (irgendwas, was ihm Spaß macht und "abschalten" kann). Eine Studie hat mal ergeben, dass Hunde mit einem positiven Abschluss wie z. B. Spielen, den vorherigen "Job" super und positiv verarbeiten können. Genau das gibt ja das Gefühl, dass Du seinen Job wertschätzt. Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt zu wählen, wann man aufhört. "

Ja, total wichtig was du schreibst!

Danke, dass du deine Gedanken geteilt hast.
 
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Jochen
26. Mai 17:51
Oh, das ist ein guter Anstoß, sich zu fragen, wie es danach geht. Das muss ich mir mal deutlicher bewusst machen.
Danke dir! (und so schön, dass du geantwortet hast)

Es gut zu wissen, dass ihr keine Bedenken habt, wenn wir das so handhaben.

Gerade nochmal in der Liebeserklärung gestöbert:

Gibt es negative Aspekte bei dieser Methode?
Ja! Sie werden in Zukunft wahrscheinlich leiden, wenn Sie Leuten begegnen, die Ihre Hunde beim Spaziergang ignorieren. Sie werden die Blicke fremder Hunde beantworten und dabei vorwurfsvoll die dazugehörigen Menschen anstarren.
 
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Jochen
30. Mai 07:00
Ich würde es genau wie im zweiten Video machen. „Deine kleine Mira ist aber wirklich groß!“. Und wie toll sie aus dem Pfad zu dir kommt und wie schön geduldig du bist und nicht an der Schlepp zerrst. Der Stresspegel ist mE. auch noch im Rahmen.

Beim ersten Video steht sie schon mehr unter Strom, da würde ich dann ein Stück mit ihr joggen (wer hätte das gedacht 😁) zum Stressabbau auf die Art, dass du ihr dankbar bist, dass sie es so toll angezeigt hat und du jetzt darob genau weißt wo ihr hinrennen müsst. Dann langsam das Tempo wieder reduzieren und schlussendlich sich mit ihr hinhocken und weitere Geräusche belauern (je nach dem ob sie es annimmt) oder -Mira nimmt ja gern Kekse- das UR Leckerli Suchspiel.

Ich finde, das läuft super bei euch.
 
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Sarah
7. Juni 18:53
Wie heißt das Buch denn?
 
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Sylvia
9. Juni 14:06
Bin im Moment gerade was schreibfaul. Zur Zeit lese ich das Praxisbuch und erkenne vieles wieder, wie ich mit meinen Hundis kommuniziere. Ich kann das Buch ( Praxisbuch) wirklich empfehlen. Da Cleo ein flotter Läufer ist und wenig schnuppert versuche ich auch flott zu gehen, damit sie wie viele große Hunde an der Leine, nicht in den Passgang verfällt. Im Buch wurde das thematisiert, daß ich sie damit vielleicht erst Recht vor mir hertreibe. Ich versuche es mal mit Tempo rausnehmen und versetzt gehen. Vielleicht ist sie dann weniger „getrieben“. Mal gucken wie es sich so entwickelt..

Zu der geschlossenen Gruppe:
Keine Ahnung, wieviele wirklich Interesse und Spaß an dem Thema haben. Mitlesen tun ja wohl einige.
 
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Steffi
10. Juni 07:37
Bei mir passiert gerade nichts, weil ich selber zu gestresst bin. Aufgrund unserer privaten Situation rund um die erneute Krebserkrankung meines Mannes. Das ist zwar soweit im Griff, aber Seele und Nerven kommen noch nicht ganz hinterher. Vor 4 Jahren, Lumi war gerade in der Pubertät, war das ähnlich, da war mit aber nicht bewusst, wie sehr sich dass innere Befinden auf den Hund auswirkt. Viele ihrer Verhaltensweisen haben sich damals entwickelt und gefestigt. Ich mache daher gerade wenig Training etc. Eine lange Runde abseits von Trubel - meistens abends- und sonst nur kurze Gassirunden mit ggf. Management und viel Garten.
Das tut ihr aber auch ganz gut. Ich hatte erst Befürchtungen hinsichtlich der Auslastung, aber sie fährt tatsächlich mehr runter durch weniger Beachtung. Also nicht falsch verstehen, sie ist fast immer bei mir, aber ich bin zu Hause auch mehr mit mir beschäftigt, und habe keinen Kopf für Tricks, Impulskontrolltraining, Suchspiele oder so und spreche weniger mit ihr..Meine Kraft brauche ich gerade für Mann und Sohn..ach und die Arbeit..Sie schläft dafür mehr..
Gestern war ich mit ihr in der Hundeschule und nix hat geklappt, weil ich nur oberflächlich bei der Sache war. Sie war voll im außen und konnte sich auch nicht konzentrieren, war nur am kommentieren, was die anderen Wauzis ihter Meinung nach 'falsch' gemacht haben...bringt zur Zeit auch gar nichts, nichtmal Spaß.
 
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Ina
10. Juni 09:28
Bei mir passiert gerade nichts, weil ich selber zu gestresst bin. Aufgrund unserer privaten Situation rund um die erneute Krebserkrankung meines Mannes. Das ist zwar soweit im Griff, aber Seele und Nerven kommen noch nicht ganz hinterher. Vor 4 Jahren, Lumi war gerade in der Pubertät, war das ähnlich, da war mit aber nicht bewusst, wie sehr sich dass innere Befinden auf den Hund auswirkt. Viele ihrer Verhaltensweisen haben sich damals entwickelt und gefestigt. Ich mache daher gerade wenig Training etc. Eine lange Runde abseits von Trubel - meistens abends- und sonst nur kurze Gassirunden mit ggf. Management und viel Garten. Das tut ihr aber auch ganz gut. Ich hatte erst Befürchtungen hinsichtlich der Auslastung, aber sie fährt tatsächlich mehr runter durch weniger Beachtung. Also nicht falsch verstehen, sie ist fast immer bei mir, aber ich bin zu Hause auch mehr mit mir beschäftigt, und habe keinen Kopf für Tricks, Impulskontrolltraining, Suchspiele oder so und spreche weniger mit ihr..Meine Kraft brauche ich gerade für Mann und Sohn..ach und die Arbeit..Sie schläft dafür mehr.. Gestern war ich mit ihr in der Hundeschule und nix hat geklappt, weil ich nur oberflächlich bei der Sache war. Sie war voll im außen und konnte sich auch nicht konzentrieren, war nur am kommentieren, was die anderen Wauzis ihter Meinung nach 'falsch' gemacht haben...bringt zur Zeit auch gar nichts, nichtmal Spaß.
Liebe Steffi,
Es tut mir leid von deiner aktuellen Situation zu lesen. Ich wünsche dir und deinem Mann alles Gute und viel Kraft. Es ist immer wieder erstaunlich wie sehr unsere Hunde uns spiegeln. Es ist gut, dass du auf dich achtest.
Die besten Wünsche für euch!
Ina und Yaco
 
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Steffi
10. Juni 11:04
Danke ihr Lieben, es geht wieder bergauf. Dogorama lenkt mich ganz gut ab..man kann die Hundebubble ja schnell beiseite legen, wenns nervt..