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Dogorama-Mitglied
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heute 15:24

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Jochen
25. März 19:24
Sie läuft auch manchmal freiwillig Bögen. Ich kann mir das noch nicht ganz erklären, aber ich denke dass sie sich nicht in Versuchung bringen will.
Erinnert mich an meinen Patschi, der demonstrativ wegschaute, als direkt vor seinen Füßen eine Maus den Weg querte.
 
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Dogorama-Mitglied
25. März 21:23
Sie läuft auch manchmal freiwillig Bögen. Ich kann mir das noch nicht ganz erklären, aber ich denke dass sie sich nicht in Versuchung bringen will.
Macht Tina auch, vor allem bei Katzen. Oder sie fiept und möchte schnell daran vorbei.
Ich habe dann auch den Eindruck, dass sie der Versuchung entgehen möchte und nicht weiss, wie sonst.
Ich denke dann jedoch eher, dass ich versagt habe, ihr zu zeigen, was ich dort gerne von ihr hätte. 🤔

Aber Ihr seid ein tolles Team. 🤗
 
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Doro
26. März 04:18
Macht Tina auch, vor allem bei Katzen. Oder sie fiept und möchte schnell daran vorbei. Ich habe dann auch den Eindruck, dass sie der Versuchung entgehen möchte und nicht weiss, wie sonst. Ich denke dann jedoch eher, dass ich versagt habe, ihr zu zeigen, was ich dort gerne von ihr hätte. 🤔 Aber Ihr seid ein tolles Team. 🤗
Was hättest du denn dort gerne von ihr?
Ich bin eigentlich garnicht mit der Vorstellung ran gegangen, was ich von Mila in dem Moment möchte, sondern habe das angenommen, was sie anbietet. So lange wie wir unser Ziel rechtzeitig erreichen, ist alles besser als jagen. Dann laufen wir halt auch einen Bogen.
 
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Dogorama-Mitglied
26. März 04:44
Das klingt zwar nicht so nett für mich, aber ist schon logischer. 😅
Wieso? Es ist doch nichts negatives.
Und deine Videos zeigen den Umgang mit Mila, was Keinerlei negatives dann in Bezug auf den Konflikt darstellt.
Und sie nimmt ja dein alternativ Angebot dankend an. 🤗
 
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Jochen
26. März 05:07
Was hättest du denn dort gerne von ihr? Ich bin eigentlich garnicht mit der Vorstellung ran gegangen, was ich von Mila in dem Moment möchte, sondern habe das angenommen, was sie anbietet. So lange wie wir unser Ziel rechtzeitig erreichen, ist alles besser als jagen. Dann laufen wir halt auch einen Bogen.
Ja. Ich denke man sollte aber nicht vergessen, dass Co-Regulation immer stattfindet, bewusst oder unbewusst.

Es ist -und du berichtest es ja auch- deutliches Meideverhalten zu sehen. Das heißt, dein Hund hat schon Druck/Stress.

Ich würde versuchen wieder mehr Entspannung zuzulassen und die (unbewusste?) Tabuisierung zu lockern, beispielsweise öfter hinhocken und gemeinsam beobachten etc.

Ich denke dein Ergebnis ist das, was sich Hundeschulen versprechen, die "Anti-Jagd-Training" anbieten. Das ist aber nicht der Ulliweg.

Edit: Ist schon witzig manchmal, gerade eben im Sami Buch gelesen:
Kontrolle löst immer Verhalten aus beim Hund, der so ins Meiden geht und zurückfällt.
 
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Doro
26. März 14:12
Wieso? Es ist doch nichts negatives. Und deine Videos zeigen den Umgang mit Mila, was Keinerlei negatives dann in Bezug auf den Konflikt darstellt. Und sie nimmt ja dein alternativ Angebot dankend an. 🤗
Ich finde das Wort Konflikt ist schon etwas negativ behaftet. Klingt nach Druck und Ärger.
 
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Doro
26. März 14:24
Ja. Ich denke man sollte aber nicht vergessen, dass Co-Regulation immer stattfindet, bewusst oder unbewusst. Es ist -und du berichtest es ja auch- deutliches Meideverhalten zu sehen. Das heißt, dein Hund hat schon Druck/Stress. Ich würde versuchen wieder mehr Entspannung zuzulassen und die (unbewusste?) Tabuisierung zu lockern, beispielsweise öfter hinhocken und gemeinsam beobachten etc. Ich denke dein Ergebnis ist das, was sich Hundeschulen versprechen, die "Anti-Jagd-Training" anbieten. Das ist aber nicht der Ulliweg. Edit: Ist schon witzig manchmal, gerade eben im Sami Buch gelesen: Kontrolle löst immer Verhalten aus beim Hund, der so ins Meiden geht und zurückfällt.
Hinhocken 🙈Autsch meine Knie 😩

Beobachtest du uns etwa heimlich? Ich habe in der Tat mal ein Antijagdtraining in einer Hundeschule gemacht. Das ist aber schon eine ganze Weile her und davon ist eigentlich nur übrig geblieben, dass sie alleine nicht die Wege verlassen soll und das „raus da“. Das funktioniert im allgemeinen auch recht gut. Nur wenn sie ein Zoomie kriegt hab ich nichts mehr zu melden und sie düst durch die Büsche wie eine Rakete 😬
In letzter Zeit haben wir wenig Wild beobachtet. Im Winter haben wir nicht so die Gelegenheit dazu. Aber jetzt wird es ja wieder früher hell und dann können wir morgens wieder gucken gehen.
Ich denke ihr Verhalten gestern, also der Stress und Druck/die Tabuisierung stammt daher, dass sie vor wenigen Wochen, genau auf diesen Wiesen jagen war und ich deutlich meinen Unmut kundgetan habe. Also so ein bisschen unfreundlich rumgenörgelt habe, sie dann an die kurze Leine genommen habe und direkt zum Auto bin.
 
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Dogorama-Mitglied
26. März 14:47
Ich finde das Wort Konflikt ist schon etwas negativ behaftet. Klingt nach Druck und Ärger.
Wenn du das wie im obigen Beitrag an Jochen beschreibst, ist es das, ja.
Mila wird sich den Vorfall vor wenigen Wochen gemerkt haben.

Aber ich persönlich sehe einen Konflikt als Chance, sich untereinander besser kennenzulernen, sich selbst besser kennenzulernen, einen Konflikt durchzustehen und daran in der Beziehung zu wachsen.
Dracu hat auch immer schlimmstes von mir erwartet wenn wir einen Konflikt hatten mit unterschiedlicher Meinung. Er hatte enorm Stress, wollte mich meiden(lief weg), hatte Angst, doch ich blieb in den Situation stoisch. Lieb, freundlich, berechnend egal was er "verbrochen" hat.
Mittlerweile durchleben wir Konflikte auf emotionaler Augenhöhe.
 
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Jochen
26. März 15:15
Hinhocken 🙈Autsch meine Knie 😩 Beobachtest du uns etwa heimlich? Ich habe in der Tat mal ein Antijagdtraining in einer Hundeschule gemacht. Das ist aber schon eine ganze Weile her und davon ist eigentlich nur übrig geblieben, dass sie alleine nicht die Wege verlassen soll und das „raus da“. Das funktioniert im allgemeinen auch recht gut. Nur wenn sie ein Zoomie kriegt hab ich nichts mehr zu melden und sie düst durch die Büsche wie eine Rakete 😬 In letzter Zeit haben wir wenig Wild beobachtet. Im Winter haben wir nicht so die Gelegenheit dazu. Aber jetzt wird es ja wieder früher hell und dann können wir morgens wieder gucken gehen. Ich denke ihr Verhalten gestern, also der Stress und Druck/die Tabuisierung stammt daher, dass sie vor wenigen Wochen, genau auf diesen Wiesen jagen war und ich deutlich meinen Unmut kundgetan habe. Also so ein bisschen unfreundlich rumgenörgelt habe, sie dann an die kurze Leine genommen habe und direkt zum Auto bin.
Zitat
Beobachtest du uns etwa heimlich? Ich habe in der Tat mal ein Antijagdtraining in einer Hundeschule gemacht. Das ist aber schon eine ganze Weile her und davon ist eigentlich nur übrig geblieben, dass sie alleine nicht die Wege verlassen soll und das „raus da“. Das funktioniert im allgemeinen auch recht gut.
Zitatende

Ich will das auch gar nicht schlechtreden, die meisten HundehalterInnen wären überglücklich, wenn ihr Hund so selbstbeherrscht am Wild an lockerer Leine vorbeilaufen würde!
Und das Meiden ist ja kein Dauerzustand, oder?

Zitat
Nur wenn sie ein Zoomie kriegt hab ich nichts mehr zu melden und sie düst durch die Büsche wie eine Rakete 😬
Zitatende

😀... die zählen nicht (sind aber auch ein "Ausdruck" von Aufgestautem)


Zitat
Ich denke ihr Verhalten gestern, also der Stress und Druck/die Tabuisierung stammt daher, dass sie vor wenigen Wochen, genau auf diesen Wiesen jagen war und ich deutlich meinen Unmut kundgetan habe. Also so ein bisschen unfreundlich rumgenörgelt habe, sie dann an die kurze Leine genommen habe und direkt zum Auto bin.
Zitatende

Das kann sein, sie ist ja auch so eine Sensible, wenn ich mich recht erinnere...
 
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Doro
26. März 16:15
Macht Tina auch, vor allem bei Katzen. Oder sie fiept und möchte schnell daran vorbei. Ich habe dann auch den Eindruck, dass sie der Versuchung entgehen möchte und nicht weiss, wie sonst. Ich denke dann jedoch eher, dass ich versagt habe, ihr zu zeigen, was ich dort gerne von ihr hätte. 🤔 Aber Ihr seid ein tolles Team. 🤗
Bei Katzen wäre ich froh, wenn sie einen Bogen laufen würde. Ich bin aber schon zufrieden damit, wenn sie nicht sofort in die Leine geht. Katzen sind in der Stadt unser Endgegner. Die würde sie vermutlich zu Tode hetzen.
Ich weiß, Katzen können sich sehr gut wehren und man kann schlecht sagen für wen es besser ausgehen würde.