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Dogorama-Mitglied
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heute 15:24

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Dogorama-Mitglied
21. Feb. 19:56
Das sehe ich ganz ähnlich. Für mich heißt das, den Hund wirklich als Hund wahrzunehmen, mit seiner eigenen hündischen Struktur, Persönlichkeit und seinen artspezifischen Bedürfnissen. Nicht als ewiges Kleinkind und nicht als kleinen Menschen, sondern als eigenständiges Wesen. Was ich an diesen ja recht populären Vergleichen mit Kleinkindern immer etwas problematisch finde, ist, dass Hunde dadurch schnell defizitär verstanden werden - so, als wären sie eine Art „unterentwickelter Mensch“. Ja, der Mensch entwickelt sich weiter, aber der Hund halt auch - nur eben hündisch. Er wird ein erwachsener Hund mit einer ausgereiften, eigenen Struktur und bleibt nicht auf einer Vorstufe stehen. Dass seine Entwicklung anders verläuft als unsere, macht sie ja nicht weniger vollständig. Hunde lernen ja auch ständig über uns – unsere Stimmungen, unsere Signale, unsere Welt. Da finde ich es nur fair, dass wir uns genauso bemühen, ihre Art zu denken, zu fühlen und zu kommunizieren zu verstehen. Mir gefällt der Gedanke, ein gemeinsames Leben zu gestalten, das für beide Seiten gut ist. Wertschätzend, anerkennend und artgerecht und nicht nur zweckmäßig und rein auf Funktion ausgelegt.
Bei dem was du geschrieben hast musste ich die ganze Zeit an Dracu denken.
Er verkörpert irgendwie alles.🙈

Eine Reinrassige Bracke.
Prädestiniert für eigenständiges Arbeiten, starken Willen, Sturheit aber auch sensibel.
Ist er auch.
Doch dann kommen seine Entwicklungsdefizite dazu.
Er ist ein eigenständiger gestandener Jagdhund den ich wie ein Kind "an die Hand" nehmen muss und Punktuell lesen können muss ob er gerade ungorhsam aufgrund vom eigenen Willen, verunsichert oder einfach mit einer Situation überfordert ist und er nicht hören KANN weil die Reizverarbeitung im Köpfchen einfach total überlastet ist.
Es gibt Dinge die kann man nicht erziehen und auch nicht konditionieren.
Da hilft nur situativ begleiten, wie ein Kind. 🙃
 
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SandrA
21. Feb. 21:37
Bei dem was du geschrieben hast musste ich die ganze Zeit an Dracu denken. Er verkörpert irgendwie alles.🙈 Eine Reinrassige Bracke. Prädestiniert für eigenständiges Arbeiten, starken Willen, Sturheit aber auch sensibel. Ist er auch. Doch dann kommen seine Entwicklungsdefizite dazu. Er ist ein eigenständiger gestandener Jagdhund den ich wie ein Kind "an die Hand" nehmen muss und Punktuell lesen können muss ob er gerade ungorhsam aufgrund vom eigenen Willen, verunsichert oder einfach mit einer Situation überfordert ist und er nicht hören KANN weil die Reizverarbeitung im Köpfchen einfach total überlastet ist. Es gibt Dinge die kann man nicht erziehen und auch nicht konditionieren. Da hilft nur situativ begleiten, wie ein Kind. 🙃
Ja, so ein ähnlich strukturiertes hündisches Exemplar liegt gerade neben mir 😅
Ich denke auch, dass es kein absolutes Entweder-oder ist.
Eine Schnittstelle in der Begleitung liegt vielleicht genau in dem Moment, in dem nicht „Kind“ oder „Hund“ im Vordergrund steht, sondern ein überlastetes System, das Regulation, Orientierung und Sicherheit braucht.

Aber ich entwickle eben kein Kind zu einem Hund und keinen Hund zu einem Menschen - sondern erkenne und respektiere das jeweilige System, mit seinen eigenen Entwicklungszielen, seinen eigenen Strukturen und seinen eigenen Bedürfnissen.

Und das erfordert eben auch Wissen und echte Auseinandersetzung mit hündischen Themen – so wie du es ja selbst so schön beschrieben hast. 😊
 
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Dogorama-Mitglied
23. Feb. 16:31
Endlich ist der Schnee weg, und es sind angenehme 11 Grad.
Über Kiki's Mäusel Wiese, wo wir gemeinsam Mauseloch Lotto gespielt haben😆, ging es dann in den Wald.
Bei dem milden Temperaturen ist der Fellwechsel vom Rotwild im vollem Gange, dass habe ich selbstverständlich auch der Kiki mitgeteilt.
Auch der Wolf war wieder aktiv, wo wir viel zu untersuchen hatten.
Dracu hatte überall Fährten in der Nase und war dennoch immer mit mir im Gespräch, selbst als er eine Frische Rehfährte hatte und durchstarten wollte blieb er artig und ansprechbar, die alternativ Belohnung fand er auch toll.🤗
 
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Dogorama-Mitglied
23. Feb. 16:35
Endlich ist der Schnee weg, und es sind angenehme 11 Grad. Über Kiki's Mäusel Wiese, wo wir gemeinsam Mauseloch Lotto gespielt haben😆, ging es dann in den Wald. Bei dem milden Temperaturen ist der Fellwechsel vom Rotwild im vollem Gange, dass habe ich selbstverständlich auch der Kiki mitgeteilt. Auch der Wolf war wieder aktiv, wo wir viel zu untersuchen hatten. Dracu hatte überall Fährten in der Nase und war dennoch immer mit mir im Gespräch, selbst als er eine Frische Rehfährte hatte und durchstarten wollte blieb er artig und ansprechbar, die alternativ Belohnung fand er auch toll.🤗
Das Bild mit Kiki und dem Fell ist ja toll geworden! Super schön ♥️
 
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Dogorama-Mitglied
24. Feb. 16:12
Da stand ein Reiher in 27,8 km Entfernung 👈☝️🦩😅😂🥰
 
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Dogorama-Mitglied
24. Feb. 16:22
🧐😂
 
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Dogorama-Mitglied
27. Feb. 06:41
Vorgestern haben wir auf einer Lichtung Snackies gesucht (Wer die wohl dort verteilt hat? 😇), als wir ein Knacken hörten und noch etwas grösseres im tiefen Wald verschwinden sahen.
Wir haben noch lange da gesessen und einfach hinterher geschaut.

Nichts besonderes, aber der Moment war schön für uns drei.
 
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Dogorama-Mitglied
27. Feb. 08:36
Vorgestern haben wir auf einer Lichtung Snackies gesucht (Wer die wohl dort verteilt hat? 😇), als wir ein Knacken hörten und noch etwas grösseres im tiefen Wald verschwinden sahen. Wir haben noch lange da gesessen und einfach hinterher geschaut. Nichts besonderes, aber der Moment war schön für uns drei.
"Nichts besonderes" würde ich aber nicht behaupten! Das ist doch total schön, so ein gemeinsamer Moment 🫶
 
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Dogorama-Mitglied
27. Feb. 08:41
"Nichts besonderes" würde ich aber nicht behaupten! Das ist doch total schön, so ein gemeinsamer Moment 🫶
Das habe ich mir auch gedacht.
Ich finde auch, das es was besonderes ist.🙂
 
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Dogorama-Mitglied
27. Feb. 08:41
Hier sieht man, wie Lucy nach einer Richtung fragt. Spannenderweise wollte sie heute nicht nach rechts in den Wald 🦌🐇🐀, sondern nach links in den Park 🐕🐕🐕