Bei uns ist es ja langsam, aber stetig besser geworden, erst in den letzten 2-3 Monaten ist sie so überempfindlich und unsicher
Sieht sehr sportlich aus die hübsche Milla. Mit ihren Ängsten schränkt sie sich ja selbst ein, Dinge mit wohlfühlfaktor im Alltag auszuleben.
Verstehe den Ansatz vom Adaptil.
Manchmal hilfts(im Bekanntenkreis eher Rüden), manchmal eher nicht (einige wenige Hündinnen) und einige hatten Probleme wegen schilddrüse und auch auffälligkeiten am fell- beim dauertragen(stumpf bis dünner werdend). Sind aber keine 30hunde von denen ich dazu was hörte. Eher zu Beginn, die Tierschutzrunden.
Es gab auch zwei die mit dem Verdampfer eher "kreativ" in der Wohnung geworden sind.
Klar kann man das Testen. Wenn's hilft ist das aber wahrscheinlich keine lösung, sondern eher ein Pflaster in den schwierigen Zeiten.
Erziehung ist endlich, sagtest du...das hat mich etwas stutzig gemacht, denn für mich ist Erziehung der Weg und der Weg war das Ziel, als ich mich für Hund entschieden habe✌🏼
Daher auch noch der Zusatzgedanke: gerade Hütehunde und besonders saisonal Jagdhunde, haben ja bekanntlich Pfeffer im Hintern- da sie eigentlich auch Arbeitshunde sind. Du beschreibst viel Zeit, in der es verständlich weniger Action für den Hund gab. Ich würde eher ansetzen über Arbeit die Energie in selbstbewusstsein umzusetzen. Das kann einerseits bei Hundetreffen gute Bewegung sein, als auch über Sport. Vlt ist einfach der Druck in diesem sensiblen Hund gerade wieder stark in den Alltagsängsten "gefangen" und möchte kanalisiert werden. Eben nicht durch Leinenführigkeit, oder Reiztraining.
Sondern gestaltet wie "Urlaub" im Kopf, beim Sportlichen auslasten und erleben von Erfolgen, um von der Alltagsunsicherheit abzulenken. Versuch mit Adaptil ist nicht schlecht, aber vlt auch das Symptom abchecken. Sieht sehr sportlich aus die Maus. Mir geht's nicht um Fordern, sondern um fördern was in ihr steckt. Das kann ja vieles sein, apport, Reizangel, Parcoursgeschichten, Fahrradfahren, Mantrail, Hundesport im Verein usw...einige Hunde fahren auch gerne mal weg(See,Strand,Wald,Feld). Ein Hund kann auch mit Alltag überfordert sein, auch wenn dieser ruhig gestaltet ist.
Nur ein Gedanke ✌🏼🍀 und weil es meinem Zwerg auch hilft und Umweltreize dann entsprechend leichter werden/sie selbstbewusster durch den Tag geht.